10 Fehler, die Sie in der Probezeit vermeiden sollten

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Fehler in der Probezeit vermeidenWie der Name schon sagt, ist die Probezeit eine Zeit, in der ein Arbeitnehmer auf die Probe gestellt wird und zeigen muss, dass er seinen angetretenen Job ernst nimmt und die an ihn gestellten Anforderungen erfüllen kann.

Die genauen Verhaltensregeln können von Betrieb zu Betrieb unterschiedlich sein und eventuell gelten für langjährige Mitarbeiter intern auch andere Regeln als für Arbeitnehmer in der Probezeit. Welche Fehler aber auf jeden Fall vermieden werden sollten, um seine Chancen auf eine feste Anstellung zu wahren, ist im Folgenden dargestellt:

1. Straftaten

Klar sollte insbesondere sein, dass Straftaten wie Diebstahl und Unterschlagung oder auch Drohungen und Beleidigungen gegenüber Vorgesetzten und Kollegen nicht nur während der Probezeit zur sofortigen Kündigung führen können.

2. Mangelnde Arbeitsleistung und Motivation

Ein absoluter Minuspunkt ist daneben fehlendes Engagement, zu dem jeder Arbeitnehmer per Arbeitsvertrag verpflichtet ist. Zwar wird man am Anfang selten die verantwortungsvollen Aufgaben erhalten, aber schließlich muss man ja erst beweisen, dass man größeren Aufgaben gewachsen ist. Deshalb sollten auch noch so unbedeutende Tätigkeiten mit Sorgfalt erledigt werden.

3. Permanente Unpünktlichkeit

Einmal zu spät zu kommen oder einen Termin zu vergessen, kann jedem passieren und ist noch kein Grund für eine Abmahnung. Unpünktlichkeit sollte jedoch nicht zur Gewohnheiten werden. Und falls ein Termin zum Beispiel nicht eingehalten werden kann, weil noch mehr Zeit benötigt wird, sollte der Chef unverzüglich informiert werden, bevor er selbst danach fragt.

4. Kritik

Auch dürfen neue Mitarbeiter durchaus gute Vorschläge und Ideen mit einbringen. Mit kritischen Äußerungen sollte man aber während der Probezeit vorsichtig umgehen, denn Vorgesetzte wollen in dieser Zeit mitunter testen, ob man anpassungs- und selbst kritikfähig ist. Das heißt nicht, dass man alles einfach so hinnehmen muss, sondern nur, dass man darauf achten sollte, sich auch bei Konflikten konstruktiv zu verhalten und das Arbeitsklima nicht zu belasten.

5. Arroganz und Desinteresse

Zudem wollen weder Chefs noch Kollegen einen Überflieger als Mitarbeiter. Auch wenn man vorher schon in einer ähnlichen Position gearbeitet und viel geleistet hat, wirkt es arrogant, dies jedem mitzuteilen und so zu tun, als ob man gewisse Dinge gar nicht mehr nötig hätte. Stattdessen sollte man besser versuchen, einen guten Kontakt zu Vorgesetzten und Kollegen aufzubauen, Interesse an der eigenen Arbeit und der von Kollegen zu zeigen und damit seine Teamplayer-Qualitäten beweisen.

6. Ignorieren der Betriebshierarchie

Bei Antritt einer neuen Arbeitsstelle sollte man sich zunächst genau erkundigen, wer im Betrieb für was zuständig ist, und den offiziellen Dienstweg einhalten. Und auch wenn im Unternehmen ein eher lässiger Umgangston herrscht, sollten Vorgesetzte trotzdem mit dem nötigen Respekt behandelt werden.

7. Fehlzeiten und Urlaubsansprüche

Schon kurz nach Beginn des neuen häufig wegen jeder kleinen Krankheit zu fehlen oder sich frei nehmen oder in Urlaub gehen zu wollen, hinterlässt den Eindruck, dass man eigentlich gar nicht arbeiten will. Nur bei triftigen Gründen (z. B. schwere eigene Erkrankung oder von Familienangehörigen, Todesfall) werden Arbeitgeber dafür Verständnis haben. Zudem sollte man sich auch flexibel zeigen und sich nicht peinlich genau an seine Arbeitszeiten halten, wenn beispielsweise noch Unerledigtes auf dem Schreibtisch liegt.

8. Verantwortungslosigkeit

Fehler können passieren und in einem fairen Betrieb wird dies insbesondere neuen Mitarbeitern auch einmal öfter nachgesehen, da sie sich ja erst einmal einarbeiten müssen und aus Fehlern lernen können. Den Fehler allerdings nicht zugeben zu wollen oder andere dafür zu beschuldigen, ist unkonstruktiv und zeugt nicht gerade von Verlässlichkeit und Verantwortungsgefühl. Auch wenn es einem selbst peinlich ist, sollte deshalb zu Fehlern selbstbewusst und offen gestanden werden.

9. Zu lockerer Umgang mit Kollegen

Vor allem während der Probezeit gilt es, genau zuzuhören und sein berufliches Umfeld zu beobachten, um herauszufinden, wie der Umgang im neuen Betrieb untereinander ist. Mit eigenen Äußerungen zum Betriebsgeschehen sollte man sich dagegen zurückhalten, um nicht von vornherein in die Gerüchteküche zu geraten. Ebenso sollte darauf verzichtet werden, vorschnell private Details auszuplaudern, da man die Kollegen ja meist noch nicht so gut einschätzen kann.

10. Verzicht auf Feedback

Letzten Endes dient die Probezeit aber nicht nur dazu, dass Arbeitgeber und Kollegen herausfinden, ob ein neuer Mitarbeiter ins Unternehmen passt, sondern auch dem neuen Mitarbeiter selbst zum Nachdenken darüber, ob die Stelle den eigenen Erwartungen entspricht. Wenn das Feedback ausbleibt, sollte man sich daher selbst danach erkundigen und beim Chef um ein Gespräch bitten. Dieser wird sich in den meisten Fällen darüber freuen, dass sein Mitarbeiter an der erfolgreichen Erledigung seiner Aufgaben interessiert ist, und auch umgekehrt über konstruktives Feedback von Mitarbeiterseite.

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Arbeits-abc

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