10 nützliche Tipps, wie Sie Personaler für sich gewinnen


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10 nützliche Tipps, wie Sie Personaler für sich gewinnen
Bewerberin im Vorstellungsgespräch

Ob man einen Job bekommt, für den man sich beworben hat, hängt zu einem großen Teil nicht nur von den fachlichen Qualifikationen ab.

Speziell im Vorstellungsgespräch kommt es Personalverantwortlichen vielmehr auf die persönlichen und sozialen Kompetenzen eines Bewerbers an, da die eingeladenen Kandidaten in der Regel über ähnliche Fach- und Methodenkenntnisse verfügen.

Im Folgenden haben wir einige Tipps zusammengestellt, mit denen es gelingen kann, Personalverantwortliche von sich zu überzeugen:

1. Aktiv zuhören

Personalentscheider legen größten Wert auf Soft Skills wie Team- und Kommunikationsfähigkeit. Dass man über solche Fähigkeiten verfügt, kann man im Vorstellungsgespräch unter Beweis stellen, indem man sich als aufmerksamer Gesprächspartner zeigt, sein Gegenüber ausreden lässt, konkret und ohne Umschweife auf Fragen antwortet und nachfragt, falls etwas nicht verstanden wurde. Darüber hinaus schätzen es viele Personaler, wenn man sich während des Gesprächs Notizen zu wichtigen Inhalten macht.

2. Auf die Körpersprache achten

Während des Vorstellungsgesprächs sagt die Körpersprache eines Bewerbers Personalern viel darüber, wie dieser in bestimmten Situationen reagiert. Verlegenheitsgesten oder eine abwehrendes Körperhaltung können beispielsweise ein Indiz dafür sein, dass man auch in schwierigen Situationen am Arbeitsplatz schnell in Stress gerät. Demgegenüber strahlen ruhig in den Schoß gelegte Hände, auf den Boden gesetzte Füße, deutliches Sprechen in angemessener Lautstärke und Blickkontakt Belastbarkeit und Souveränität aus.

3. Authentisch bleiben

Ebenfalls können Gestik, Mimik und Stimme verraten, wenn man sich verstellt oder hinter auswendig gelernten Standardfloskeln versteckt, da dann (unbewusst) die nonverbalen Signale nicht mehr mit den inhaltlichen Aussagen übereinstimmen. Abgesehen davon, dass man durch Unaufrichtigkeit die Sympathie des Interviewers riskiert, vergibt man auch die Chance, sich mit einer authentischen Selbstpräsentation von den Mitbewerbern abzuheben.

4. Bezug auf die angestrebte Stelle nehmen

Ein absolutes Muss ist für alle Personalverantwortlichen, dass sich ein Bewerber vor dem Gespräch über die jeweilige Stelle und das Unternehmen informiert. Mit diesen Informationen kann aber nicht nur bei konkreten Nachfragen gepunktet werden. Vor allem auch im Selbstpräsentationsteil sollte man erkennen lassen, dass man sich mit seiner zukünftigen Rolle auseinandergesetzt hat, indem man versucht, zwischen den Stellenanforderungen und den eigenen Qualifikationen einen Bezug herzustellen.

5. Leistungsbereitschaft zeigen

Um deutlich zu machen, dass man wirklich Lust auf diesen Job hat, sich mit dem Unternehmen identifizieren kann und engagieren möchte, sollten speziell offene Fragen des Personalers genutzt werden. Zudem sollten geschlossene Fragen nicht nur mit „Ja“ oder „Nein“, sondern möglichst mit einem kurzen Beispiel beantwortet werden, da viele Interviewer genervt reagieren, wenn sie einem Bewerber jedes Wort aus der Nase ziehen müssen.

6. Branchen- oder berufsspezifische Schlüsselbegriffe verwenden

Mit Hilfe branchen- und berufsspezifischer Begriffe kann man dem Personalverantwortlichen vor allem beweisen, dass man sich in seinem Berufsfeld auskennt, und seine fachlichen Qualifikationen untermauern.

7. Sich selbst vermarkten, ohne zu übertreiben

Die Aufgabe, die eigenen Qualifikationen zu beurteilen, sollte man jedoch dem Personalverantwortlichen überlassen und ihm nur die nötigen Fakten dazu liefern, ohne sich selbst, seine Fähigkeiten, Leistungen und Erfahrungen dabei übermäßig positiv zu beschreiben.

8. Fragen nach Schwächen ernst nehmen

Auch auf Fragen nach Schwächen muss man nicht alle seine Mängel im Detail anführen und sich selbst in ein ungünstiges Licht stellen. Man sollte solchen Fragen aber auch nicht ausweichen, da die meisten Personalentscheider damit Bewerber nicht bloß stellen, sondern nur ihre Selbstreflexionsfähigkeit testen möchten. Besser ist es deshalb, eine Schwäche ehrlich anhand eines konkreten Beispiels zu schildern und in einem Satz zu erläutern, was man bereits zur Beseitigung dieser Schwäche getan hat.

9. Eigene Fragen stellen und Interesse zeigen

Zum Ende des Vorstellungsgesprächs erhält der Bewerber in der Regel die Möglichkeit, eigene Fragen zum Job und zum Unternehmen zu stellen. Diese Möglichkeit sollte unbedingt genutzt werden, um dem Personalverantwortlichen zu signalisieren, dass man interessiert ist und mitdenkt.

10. Dankschreiben per E-Mail nicht vergessen

Wer nach dem Vorstellungsgespräch den Eindruck hat, dass es für beide Seiten gut gelaufen ist, sollte dies dem Interviewer auch in einer kurzen E-Mail mitteilen und sich für das Gespräch bedanken. Gleichzeitig empfiehlt es sich, zwei bis drei konkrete Inhalte aus dem Gespräch aufzugreifen, um die eigenen Stärken bezüglich der Stelle noch einmal zu verdeutlichen. So kann man einerseits beim Gesprächspartner positiv in Erinnerung bleiben, andererseits aber auch bestätigen, dass man die Stelle im Falle einer Zusage auch wirklich annehmen möchte.

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