Blackberry Storm 9500 vs. Apple iPhone 3G


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Kommunikation und Information ist heute alles und am Besten überall und jederzeit. Organisieren, Daten und E-Mails abrufen und empfangen, das Internet nach Informationen durchforsten und auch noch per GPS die anstehende Fahrt planen, nebenbei Fotos machen und Musik hören – das alles ist seit der Einführung des ersten Apple iPhone nun nicht mehr nur von zu Hause aus, oder mit unterschiedlichen Geräten machbar, sondern bequem von unterwegs zu erledigen.

Wozu dienen die Geräte?

Ohne Zweifel – die Smartphones sind schon was Feines! Sie geben dem Begriff Mobilität im Bereich der Kommunikation eine ganz neue Dimension. Glaubte man bis zum ersten iPhone noch, dass das neuste Handy ja schon viel kann, musste man sich vom iPhone eines Besseren belehren lassen. Und das Beste an diesem Smartphone ist, es macht auch noch unglaublich viel Spaß, es zu bedienen.

In erster Linie für den Businessgebrauch entworfen, vereinigt das Smartphone Funktionen des Computers, Handys, Digitalkamera und MP3-Players in sich und bietet viel kürzere Bedienwege als jedes Handy. Daten aufrufen, senden, speichern, den E-Mailverkehr managen, telefonieren, bei Bedarf Fotos machen und dabei auch noch die Lieblingsmusik hören ist mit dem „smarten“ Telefon möglich. Das alles auch über WLAN, Bluetooth, Quadband und nun auch UMTS und HDSPA. Eigentlich ist es schon fast die abgespeckte Version eines Miniatur-Notebooks, nur dass man mit diesem hier auch noch telefonieren kann. Die neusten Generationen des Smartphones gehen sogar noch ein Stück weiter: Satelliten unterstütztes Ortungssystem GPS ist nun auch integriert und der problemlosen Anfahrt zum nächsten Geschäftsessen steht nichts mehr im Wege.

Smartphone-Tools für Job und Karriere

„Wer zu erst kommt, mahlt zuerst!“, ist eine alte Regel im Geschäftsleben. Heute geht es aber nicht nur mehr darum, wer zuerst da ist, sondern auch, wer zuerst die richtigen Informationen liefern und flexible und schnell reagieren kann. Besitzer eines Smartphones sind da klar im Vorteil. WLAN und Bluetooth machen den Zugriff auf Datenbanken möglich, die E-Mail-Funktion erlaubt schnelles reagieren, der Zugang ins WWW bringt aktuelle Daten, wie zum Beispiel die letzen Börsendotierungen auf das Display. Wer also mit dem Smartphone unterwegs ist, kann seine Kunden schneller, aktueller und damit besser bedienen, aber auch auf veränderte oder neue Anweisungen des eigenen Unternehmens umgehend reagieren.

Was können das RIM Blackberry Storm 9500 und Apples iPhone 3G?

Klar, dass so ein multifunktionales Gerät, wie das Apple iPhone, nun schon erfolgreich in der dritten Generation, auch andere Hersteller auf den Plan ruft, um ebenfalls ein Stück vom mobilen Smartphone-Kuchen zu erhaschen. Einer dieser Hersteller ist RIM – Research in Motion. Die Kanadier treten mit ihrem Blackberry Storm 9500 in Konkurrenz zum Apple-Produkt, oder versuchen es zumindest.
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Ist die neue „Brombeere“ tatsächlich eine Konkurrenz zum frischen „Apfel“?
Was haben beide Smartphones gemeinsam?

Beide Geräte bieten:
• Triband, Quadband, GPRS und EDGE
• UMTS und HSDPA sind dabei, die Datenrate beim Senden liegt bei beiden Geräten lt. Herstellerangaben bei 384Kbit.
• GPS und A-GPS, sowie Routenplaner und Geoagging
• Display: der Unterschied der Pixelgröße des Displays ist so klein, dass er vernachlässigt werden kann: Blackberry 360 x 480 und iPhone 320x 480.
• Auto-Rotation und Touchscreen
• Kamera, (wenn die des iPhones auch eine abgespeckte Version ist )
• Video- und Musikplayer, allerdings mit feinen Unterschieden.
• Organizer – bieten ähnliche Funktionen, die jedoch in einigen Punkten voneinander abweichen.
• Extras: Flugzeugmodus, Freisprecheinrichtung und Akkulademöglichkeit via USB
• Bluetoothprofile: stimmen nur in zwei Punkten überein, beide ermöglichen Telefonie im Auto und Kopfhörer-Sprachausgabe.

Und worin liegt der Unterschied?

Der Einstieg ins Smartphone gestaltet sich unterschiedlich. Während der Apple-Phone-Bolide lange Zeit nur mit Karte zu erhalten war und ohne über 600€ kostet, stellt RIM sein Blackbeery Kartenfrei für etwas mehr als 400 € auf den Markt. Ganz ehrlich – da steckt eindeutig Sparpotential im Blackberry!

Technisch gestalten sich die Unterschiede so:
Die Akku-Kapazität lt. Hersteller: iPhone überbietet mit 10 Stunden die GMS-Gesprächszeit um 4,5 Stunden. Dafür liegt das Blackberry im GMS-Standby vorn: statt 300 bietet es 360 Stunden. Die UMTS-Gesprächszeit liegt ähnlich: Blackberry 5,5 Stunden, iPhone 5,0 Stunden. Standby-Zeit wie gehabt.

Das Blackberry läuft mit Java OS 4.7.1, das iPhone mit iPhone OS 2.0 als Betriebssystem. Während das iPhone mit WLAN zu haben ist, muss beim Blackberry darauf verzichtet werden, dafür bietet es jedoch ein Datenmodem, was wiederum dem iPhone fehlt. Die Datenempfangsrate liegt beim Blackberry bei 7,2Mbit, das iPhone liefert nur 3,6Mbit. Außerdem legt das Blackberry zusätzlich noch Mobile TV per UMTS drauf. Während das iPhone mit 262.144 Displayfarben angibt, muss sich der Blackberrybesitzer mit nur 65.536 zufrieden geben. Dafür schlägt das taktile Tastenfeld des Blackberry den „normalen“ Touchscreen des iPhone um Längen. Er gibt dem Bediener mit dem kleinen Extra-Klick auch mechanisch das Gefühl, etwas zu bewegen. Die Kamera des iPhones ist nicht gerade der Hit. Nur 1,9 Megapixel Auflösung und sonst nix. Blackberry bietet 3,2 Mio MP Auflösung, dazu 2-fach Zoom, Autofokus, LED-Foto-Leuchte und einen Bildstabilisator. Interessant gestaltet sich auch die Speicherkapazität. Apple liefert wahlweise zwischen 8 und 16 GB mit, verzichtet dafür aber auf zusätzlichen Kartengebrauch. Das Blackberry steht zwar nur mit 1 GB zur Verfügung, kann aber mit einer 32GB-Karte aufgerüstet werden. Während Apple auf die MMS-Funktion immer noch komplett verzichtet, bietet RIM sie komplett an. Die Anruforganisation gestaltet sich beim Blackberry sehr großzügig: unbegrenzter Speicher, Sprachwahl und Spracherkennung, alles Dinge, die das iPhone nicht bringt. Im Oranizer hat iPhone die Nase vorn: Push-Mail über Microsoft Exchange, Yahoo Mail, Google Mail, AOL und MobileMe! Blackberry bietet nur Blackberry. Auch einen RSS-Reader bietet das Blackberry im Gegensatz zum iPhone nicht, doch dafür einen Editior für Word, Exel und Powerpoint. Zu den Extras im Blackberry gehörten auch Java und zwei Spiele. Auch das Bluetooth von Blackberry hält noch Kleinigkeiten bereit: Audioübermittlung, Wählverbindung ins Internet, Adress- & Terminaustausch, SIM-Karten auslesen und Synchronisation.

Besonderheiten auf einen Blick:

Apple iPhone 3G: WLAN, wahlweise 8 oder 16GB Speicher, flexible Push-Mail
Blackberry Storm 9500: 32 GB-Speicherkarte, MMS, Editor, Sprachwahl und Spracherkennung, mit Bluetooth ins Internet, umfassende Kamera und einen unschlagbar innovativen Touchscreen.

Smartphone kaufen – aber wo?

Entscheidet man sich für ein iPhone ohne Karte, dann heißt es Anbieter vergleichen – die Karte gibt’s dann von T-Mobile, also am Besten vielleicht gleich dort kaufen!
Beim Blackberry steht dem Käufer die Entscheidung frei – T-Mobile, Vodafone, O2 und wie sie alle heißen, sollten problemlos mit dem Blackberry kombinierbar sein.

Fazit zum Vergleich

Beiden Herstellern, Apple wie auch RIM, sind vielseitige und gute Geräte gelungen.
Beide Geräte machen Spaß und verfügen über unschlagbare Vorteile dem anderen gegenüber, aber ebenso über Defizite. Wer auf umfassenden Push-Mail-Service angewiesen ist, sollte vielleicht zum iPhone greifen, wer mit sehr großen Datenmengen und entsprechenden Zugriffen arbeitet, dem sei das Blackberry empfohlen. Doch letztendlich ist die Kaufentscheidung nach Kriterien zu treffen, die zum Einen im individuellen Gebrauch, aber auch in der ganz persönlichen Vorliebe des Einzelnen zu suchen sind.

Empfehlung

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Einen Vergleich zwischen dem BlackBerry Storm2 und dem Apple iPhone 3GS findet sich auf mobile-junkies.de.

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Bisher gibt es 3 Kommentare. »

  1. Ich habe mich für den Blackberry Storm entschieden, allerdings für den 9500. Kurze Zeit später erschien der Storm 9520, welcher jetzt auch WLAN serienmäßig mit an Bord hat. Bin bis jetzt sehr zufrieden, gerade der Touchscreen ist erste Sahne.

    Also von mir eine Empfehlung für den Storm.

    Gr Stev

  2. Hi, ich habe mir vor kurzem ein iphone bei mit O2 vertag geholt!

    Ich bin mit iphone echt positiv überrascht!

    bis jetzt war ich ein fan von Blackberry gewesen.

    Ich kann iphone nur empfehlen!

    FG

    R.G.K

  3. Iphone 4 via O2 geholt, super Handy, kann nur weiter empfehlen.

    Bei O2 habe hat man den voreilt dass man nicht auf einmal zahlen muss sondern man kann auch per raten Zahlung holen.

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