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#1
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| Hallo zusammen die ARGE hat meinen Mann heute beraten und ehrlich gesagt, finde ich, das da einiges nicht stimmen kann. es handelt sich um eine Zweigstelle, wo wohl die normalen ALGI Anträge angenommen werden und auch seine Arbeitsberaterin sitzt.... Zu uns... mein Mann (43 J) ist ab dem 1.9.11 arbeitslos, sein Verdienst war mehr als besch*** , insofern werden wir ein finanzielles Problem bekommen das Netto schwankte zwischen 1100 und 1400 Euro ( Außendienst, Provison, Spesen...Firmenwagen, der angerechnet wurde) Ich bin arbeitsunfähig hab das aber natürlich nie durchbekommen und schreibe von zu Hause aus Content bei diversen Börsen und verdiene so max. 360 € im Monat ( wegen der Krankenkassengeschichte...ansonsten müßte ich mich selbst versichern) unsere Kaltmiete beträgt 500 €, Strom 100 €, geheizt wird mit Holz...die Kosten sind schwer zu beziffern, über den Daumen in Monat 130 € nun soll mein Mann abwarten, wieviel ALGI er bekommt, bevor er irgendeinen Antrag auf ALG II oder Wohngeld stellt. Das ist doch Blödsinn, oder?? Denn so gehen uns doch Tage verloren. denn jeder kann sich ausrechnen, was 60% von o.g Summen sind... irgendwas zwischen 800-900 Euro... Meine wichtigsten Fragen: was ist sinnvoller? ergänzendes Hartz IV beantragen oder Wohngeld( vor allem, worauf hat man eher Chancen??) wie wird das mit meinem Verdienst gerechnet?? die 360 € verdiene ich ja nur, wenn Aufträge da sind ( Textbroker etc) sind also nicht fix...leider hab ich erst 2 Monate und da hab ich die Grenze knapp geschafft.... stimmt es, dass bei ergänzendem Hartz IV die direkten Verwandten ALLES offenlegen müssen?? Und wer sind dann direkte Verwandte?( Eltern, Geschwister?) Nur seine Familie oder meine auch? Uns wurde gesagt(von Bekannten) das die sogar die Bankdaten von Eltern etc. wollen...richtig? Zulässig?? Wie lange dauert sowas im Schnitt?? Ich hab Angst, aus der Wohnung zu fliegen... die Anträge für ergänzendes Hartz IV hab ich gefunden, aber was müssen wir alles ausfüllen? Hauptantrag, Anlage WEP und Anlage KDU dachte ich...sonst noch etwas?? Falls doch eher Wohngeld sinnvoll ist...gibts diese Anträge auch online?? Wo werden die abgegeben? danke und entschuldigt, ich bin ziemlich durcheinander |
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#2
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| Zitat:
__________________ Lieber himmlischer Vater, ein neuer Tag beginnt. Gib mir neue Kraft und Geduld. Tröste mich durch dein Wort. Erquicke mich in meiner Mattigkeit. Sei du bei mir, wenn Schmerzen kommen und ich mutlos werde. Laß mich den Tag bestehen und dankbar annehmen, was Menschen mir Gutes erweisen. Du bist mein Vater, dir vertraue ich mich an. |
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honeybunny (27.08.2011) | ||
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#3
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| Hallo Counselor erst einmal vielen Dank! Zu eins: Die Zweigstelle nennt sich Arbeitsagentur *Stadtname* ldt der Sachbearbeitertin war bis Mitte des Jahres noch alles unter einem Dach...mittlerweile soll ALGII in der nächstgrößeren Stadt ( 70 km entfernt) sein zu zwei ich habe Fibromyalgie, welche zwar diagnostiziert ist, aber eben nie soweit gediehen ist, dass mir mal Erwerbsunfähigkeit oder ähnliches bescheinigt wurde. Das übliche Programm hat damals wunderbar funktioniert. Mürbe machen, so lange psychischem Stress aussetzten, bis ich nimmer wollte. Mein Mann und ich haben uns dann dafür entschieden, dass ich nur Hausfrau bin..... nicht die klügste Entscheidung, aber halt sinnvoll.Theoretisch KANN ich am Tag 3 Stunden einen Stift halten, aber eben nicht immer.... meine größte Angst bei ALGII Bezug ist, dass die versuchen, mich in ein Arbeitsverhältnis zu zwingen...das schaffe ich körperlich einfach nicht. Wir haben hier in unserem Landkreis eine so niedrige Arbeitslosenquote, so schnell kann man gar nicht schauen, wie man da vermittelt wird, an Zeitarbeitsfirmen o.ä. Als es noch um meine Krankheit ging, sollte ich für ein halbes Jahr weg von daheim, in einer 300 km entfernten Stadt eine von der zeitarbeitsfirma gesponserten Wohnung und Vollzeit arbeiten..... das war der Moment, wo wir aufgegeben haben.... für meinen Mann findet sich natürlich nichts.... ![]() Zu drei, dem Antrag auf ALG II wenn die Zweigstelle sich weiter dummstellt, ist dann wirklich die Großstadt die Anlaufstelle?? Zu Wohngeld versus ALG II Danke, habe beim Landratsamt die Abteilung gefunden, da wird gleich Montag angerufen. die Selbstständigkeit kann ich schon belegen, nur eben , ich mache das erst seit 2,5 Monaten...dafür habe ich Abrechnungen...im Juni für 300 €, im Juli für 330 €, und die Auftragslage entscheidet natürlich über das Einkommen. Die Obergrenze wäre eh 360 Euro, weil ich mich ansonsten selbst Krankenversichern müßte, was das spärliche Einkommen auffrisst. Ergo..aufgeben?! Wird dann nicht sofort von mir verlangt, das ich arbeiten gehen muss? Zum Alter Mann ist 43 , ich 41...der Bekannte, den das betraf, ist aber auch Ende 30...da sollte alles offengelegt werden Ich bin durch dieses Taktieren jetz schon total fertig und wünschte, irgendwo würde ein Job für meinen Mann vom Himmel fallen ![]() Zumal er eher der Macher ist, und für Papierkram gar kein verständnis hat.... Mich nervt es so, das die Sachbearbeiterin da scheinbar null Ahnung hat, und den ALG II Antrag scheinbar gar nicht hat( oder haben will?) |
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#4
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| Zitat:
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__________________ Lieber himmlischer Vater, ein neuer Tag beginnt. Gib mir neue Kraft und Geduld. Tröste mich durch dein Wort. Erquicke mich in meiner Mattigkeit. Sei du bei mir, wenn Schmerzen kommen und ich mutlos werde. Laß mich den Tag bestehen und dankbar annehmen, was Menschen mir Gutes erweisen. Du bist mein Vater, dir vertraue ich mich an. |
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honeybunny (27.08.2011) | ||
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#5
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| Auch bei eurem Bekannten hätte man das Verfahren so nicht mit machen müssen. WEnn er sagt, er wirtschaftet getrennt von den Eltern, dann zählt er für sich alleine. Mit etwas Sturheit kann man das durchsetzen. Wenn es nicht anders geht, könnten die Eltern auch drohen, den Sohn rauszusetzen, wenn er keinen Mietanteil usw. beisteuert. Dann kann sich die Behörde entscheiden, entweder finanziert sie dem Bekannten endlich seine Leistungen (Regelsatz + Mietanteil) oder sie riskiert, dass sie einen Umzug plus eine komplette Wohnung finanzieren muss. |
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