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#1
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| Hallo, kürzlich bin ich in ein anderes Bundesland umgezogen und musste also einen kompletten Neuantrag stellen. Die Sachbearbeiterin wollte unbedingt meine Kontoauszüge von den letzten drei Monaten sehen, nachdem ich ihr nur einen vom letzten Monat (geschwärzt) vorlegte. Ich fand es unlogisch, da ich davor ja auch bei der ARGE war, wieso sollte ich also jetzt auf einmal Millionen auf dem Konto haben und nicht mal schwärzen dürfen. Ich habe ein paar Sachen, die ich nicht mit umziehen konnte bei ebay verkauft (ich kaufe dort hin und wieder auch mal gerne etwas), was ja auch legitim ist. Ich habe die Gutschriften aber alle offen gelassen und nur den Betreff und die Privatdaten von den Käufern/Verkäufern geschwärzt. Sie meinte, ich dürfe das nicht und ging dann zu einer Vorgesetzten. Als sie zurück kam, meinte sie, sie muss die Auszüge einsehen, aber dürfe sie nicht behalten oder kopieren. Als ich dann fragte ob ich wenigstens die Privatdaten von den Käufern schwärzen dürfte, meinte sie, sie hätte ja kein fotographisches Gedächtnis, ich dürfe gar nichts schwärzen. Also legte ich ihr diese beim nächsten Termin vor und nach einer interessierten Prüfung dann, stand sie auf und meinte "ich kopier mir das dann mal". Ich habe nichts mehr gesagt. Ich konnte nichts mehr sagen. Aber mich kotzt es an, dass man so verarscht wird und mir nun womöglich irgendwelche Sachbearbeiter nachspionieren, was ich einkaufe. Wie soll man bei sowas reagieren? Ich fühle mich irgendwie leicht in meiner Privatsphäre verletzt. |
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#2
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| ebay ist wohl etwas, dass bei den Sachbearbeitern alle Alarmglocken schrillen lässt. Solange ich Unterstützungsgelder beziehe, würde ich da nichts mit ebay machen, nach Möglichkeit nicht einkaufen und erst recht nicht verkaufen. Wenn du etwas verkaufst, taucht die Frage auf, ob Schonvermögen umgewandelt wurde oder ob Einkommen generiert wurde, welches dann mit den Unterstützungsleistungen verrechnet werden müsste. Soweit ich weiss, ist auch die Schwelle zum gewerblichen Handel bei ebay ziemlich niedrig, also würde sich auch das Finanzamt irgendwann interessieren. Man sollte sich daher wirklich überlegen, ob man sich den Stress antut.
__________________ Was dich nicht umbringt, macht dich nur haerter. |
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#3
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| ... wie nonte schreibt, so ist es. Dem möchte ich noch etwas hinzufügen: Die Leistungsrechnerin ist (berechtigt) deswegen so spitz, weil es zu viele Leute gibt, welche doppelt und dreifach "abkassieren". Dir möchte ich das natürlich nicht unterstellen!!! Eigenes Erlebnis: Der von uns vermittelte Ehemann hat ein mtl. Einkommen von ca. 1900 EUR netto. Die Frau muß ihren Folgeantrag für H4 abgeben. Wenige Tage später ruft mich das Amt an und macht mir Vorwürfe, wie wir "dem armen Mann" einen Job verschaffen können, wo er nur 800 EUR mtl. verdient. Hallo? Der Hintergrund war eben der, dass er mtl. nur diesen kleinen Betrag auf das Kto. überwiesen hat und das Amt lediglich die Kto.- Auszüge sehen wollte. Was glaubst du, was das ist? Leistungsmißbrauch. Und das kann bis vor den Kadi gehen. Solche Fälle kenne ich leider auch. Was mit der Frau geworden ist, weiß ich nicht. Aber ich finde, sie hat versucht, uns vorzuführen. Das ist meine Sicht auf derartige Vorgänge. M.l.G.! soisrecht2 |
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