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| Hi, bin neu hier. Zwar betrifft mich derzeit vorläufig Hartz IV nicht (mehr), trotzdem gibt es eine Sache, die mir Kopfzerbrechen bereitet und über die ich lieber jetzt als später bescheid wissen würde. Ich bin nun 30 Jahre alt, habe vor ewigen Jahren Kaufmann für Bürokommunikation gelernt. War ursprünglich nur auf der Hauptschule und die Ausbildung war rein schulisch. Entsprechend sah es mit Jobs schlecht aus. Aufgrund einer, zwar operierten aber dennoch nach wie vor sehr einschränkenden, Wirbelsäulenerkrankung sind meine beruflichen Möglichkeiten sehr beschränkt, die Liste der Einschränkungen sehr lang, hat selbst der beauftragte Arzt der Arge damals festgestellt. Schwerbehindertenausweis habe ich noch keinen, da ich ihn bisher mehr als Hindernis statt als Vorteil angesehen habe, die entsprechenden Termine zur Erlangung eines solchen Ausweises wurden aber bereits gemacht und ich werde wohl auch einen entsprechenden Ausweis bekommen, relativ sicher. Nachdem sich also jahrelang nichts gescheites ergeben hat habe ich mich vor etwa 4 Jahren an einer Berufsoberschule angemeldet um mein Abitur nachzumachen (Schritt für Schritt von Hauptschule zum Abitur). Fachabitur hab ich schon, die letzte Klasse besuche ich dieses Jahr. Mein ursprünglicher Wunsch, studieren, wird sich wohl nicht ohne weiteres realisieren lassen, hauptsächlich, weil ich nicht weis, wie ich das finanzieren soll - am Ende sammelt man dann zich tausende Euro Bafögschulden an, findet aber trotzdem keine Stelle... Deshalb zieht es mich nun in den öffentlichen Dienst. Mitte Oktoker werde ich am Eignungstest für den gehobenen mittleren Dienst teilnehmen. Werde ich genommen, dann ist alles super . Da die Konkurenz aber extrem gewaltig ist (Mehrere tausend Bewerber für ca. 100 freie Stellen) kann man sich da leider nicht drauf verlassen. Mein Plan B wäre nun einfach etwas weiter unten anzufangen und statt dessen Verwaltungsfachangestellter zu lernen. Die Qualifikation ist mehr als ausreichend und durch den Schwerbehindertenausweis wird man (theoretisch jedenfalls) bevorzugt eingestellt. Azubis werden in der Regel auch übernommen (was auch der Grund ist, weshalb mich das interessiert). Einziges Problem, im Vergleich zur Vergütung während des Studiums für den gehobenen Dienst ist die Ausbildungsvergütung sehr mager und reicht nicht zum Leben. BAB wird wohl wegfallen, Bafög gibt es nicht und Kindergeld ist auch gestrichen. Die Frage jetzt also, gäbe es unter diesen Bedingungen irgend eine Chance zumindest eine kleine Förderung für die Ausbildung zu bekommen? Die 300€ für die Miete würden eigentlich schon reichen. Was für Möglichkeiten gibt es, gibt es überhaupt welche und an wen muss ich mich damit wenden? Besten Dank. |
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