Wenn Minuten zu Stunden werden..........
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Wenn Minuten zu Stunden werden..........

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  #1  
Alt 01.06.2011, 11:37
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Standard Wenn Minuten zu Stunden werden..........


Hallo Leute!

Versuche jetzt mal so klar wie möglich zu schildern wo das Problem liegt. Hierzu hätte ich gerne Eure Meinungen gehört und wie Ihr darüber denkt!

Seit 6 Jahren arbeite ich nun in meiner Firma. Ok, bald ist Schluss, was mich echt gesagt nicht belastet.

Los geht es.........

Bis vor ca. 3 Jahren wurde die Arbeitszeit per Stempeluhr gestochen. Seit 3 Jahren nun wird diese Elektronisch erfasst. Soweit so gut. Eigendlich beträgt die Arbeitszeit 8 Stunden mit einer Viertelstunde Frühstück und einer Stunde Mittagspause. Leider ist es aber so, das man so gut wie nie pünktlich aus der Firma kommt. Meistens wird es 5 oder 10 Minuten länger. Wie Ihr Euch denken könnt wurde diese Zeit nie berechnet. Gestern nun gab es ein Rundschreiben in dem darauf hingewiesen wird das erst eine gutschreibung der geleisteten Zeit vorgenommen wird wenn man 15 Minuten länger bleibt. Allerdings wird auch darauf hingewiesen das bei einer nichterfüllung der 8 Stunden dieses dem Zeitkonto abgezogen wird. Leider werden hier aber keine Zeitangaben gemacht. Das heißt, keiner weiß was die liebe Firma abzieht wenn man eine Minute eher geht, was so gut wie nie vorkommt. Zurück zu den 15 Minuten. Mich würde nur aus Neugierde interessieren ob das so überhaupt zulässig ist. Bleibe ich also 8 Minuten länger müsste ich auch noch 7 Minuten warten um überhaupt etwas gutgeschrieben zu bekommen. Dazu habe ich aber keine Lust.

Vielleicht sagt sich jetzt der ein oder andere das ist kleinkariertes Denken! Ich sehe das aber nicht so. Auch in der Vergangenheit wurden diese mehrgeleistesten Minuten nirgends aufgeführt. Wenn ich also mal davon ausgehe das ich im Schnitt am Tage 10 Minuten länger bleiben muss summiert sich das im Laufe einer Woche schon zu 50 Minuten. Im Monat also schon 200 Minuten. Das ganze mal 12 x 6 sind 14.400 Minuten oder in dieser Zeit ganze 240 Stunden die nicht bezahlt worden sind.

Ich stelle die Frage deshalb weil sich meine Firma genauso kleinkariert präsentiert und wenn es doch noch zum Knall kommen sollte würde ich gerne wissen ob ich eine Chance hätte diese Stunden irgendwie einzufordern?

Da taucht dann die nächste Frage auf: Wie lange muss die Firma die Zeitkonten Ihrer Mitarbeiter eigendlich behalten ( um sie einsehen zu können), oder brauch die Firma dieses nicht?

Leider wird mir auf Anfrage wie viele Ü - Stunden ich denn sonst noch habe nicht geantwortet!

Bin auf Eure Antworten gespannt.

Gruß Malocher
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  #2  
Alt 03.06.2011, 09:47
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Standard AW: Wenn Minuten zu Stunden werden..........

Allgemein erwartet ein Arbeitgeber Loyalität zum Unternehmen, auch hinsichtlich evtl. abzuleistender kostenloser Überstunden. Üblich wären z.B. bei Büroangestellten 10 unbezahlte Überstunden pro Monat.

Meine unmassgebliche Meinung: Über Überminuten nachzudenken, ist reine Energieverschwendung. Vielmehr sollte man mal darüber nachdenken, warum das Unternehmen auf einmal auf die Idee kommt, eine minutengenaue Personalerfassung durchzuführen und möglicherweise mitarbeiterunfreundliche Regelungen einführt.

Jenachdem, wie sich das Klima im Unternehmen ausgestaltet, würde ich dazu neigen, eine Rationalisierungs- und Kündigungswelle vorauszusagen, mindestens aber Umstrukturierungen (welcher Art auch immer).

Wenn man dir auf deine Fragen hinsichtlich der Zeiterfassung nicht antwortet, zeigt das deutlich deinen Wert im Unternehmen an:

Du bist entbehrlich, wenn du unzufrieden bist, kannst du ja gehen und dir einen besseren Betrieb suchen, Vögel, die ziehen wollen, sollen ruhig fliegen, keiner hält sie.

Du solltest vielleicht auch prüfen, ob in letzter Zeit neues Personal im Personalbüro eingestellt wurde, Personalleiter, undurchsichtige Personen/Mitarbeiter, von denen eigentlich niemand weiss, was die eigentlich machen und arbeiten.
__________________
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