Anschreiben als Masseur/in/ med. Bademeister/in
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Anschreiben als Masseur/in/ med. Bademeister/in

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  #1  
Alt 19.04.2010, 07:37
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Standard Anschreiben als Masseur/in/ med. Bademeister/in


Hallo Leute,

ich wollte hier mal mein Anschreiben posten und unverbindlich kritisieren lassen.

Ich verschicke das schon lange so (oder so in der Art) und war damit bisher ziemlich erfolgreich aber vielleicht kann ich noch was optimieren. Man selbst wird ja irgendwann "blind" für sowas!

Also ich leg mal los:

Sehr geehrte Frau ****,

durch die Agentur für Arbeit erfuhr ich, dass sie zur Zeit eine Stelle als Masseur/in/ med. Bademeister/in zu besetzten haben und möchte mich hiermit um diese bewerben.

Ich schloss meine Ausbildung im September 20** erfolgreich ab und konnte seitdem bereits einige Berufserfahrung sammeln.
x1:Unter anderem arbeitete ich im Verlauf meiner Ausbildung in einer psychiatrischen Klinik, in der verschiedenste psychische Erkrankungen behandelt wurden. Der einfühlsame, respektvolle Umgang mit diesen Menschen ist für mich also selbstverständlich.

Während meiner Tätigkeit in einer Praxis für Physiotherapie behandelte ich hauptsächlich Patienten mit unterschiedlichen orthopädischen Erkrankungen und leitete einige Präventionskurse.

Des Weiteren konnte ich mich seitdem im Bereich der -manuellen Lymphdrainage-,
-präventiven Rückenschule- und -Osteoporose& Sturzprophylaxe Präventionsleiter- weiterbilden.

Zur Zeit arbeite ich im Bereich der Gesundheitsförderung am Arbeitsplatz, suche aber baldmöglichst eine neue Herausforderung und Möglichkeit der beruflichen Weiterentwicklung.

Bei Patienten bin ich aufgrund meiner stets freundlichen und fröhlichen Art beliebt und Vorgesetzte wie Kollegen schätzen meine hohe Motivation zur qualifizierten und engagierten Mitarbeit.

Über die Gelegenheit mich persönlich bei Ihnen vorstellen zu können würde ich mich sehr freuen.

Mit freundlichen Grüßen


**** *********


x1: Diesen Satz passe ich je nach Job natürlich an. Ich habe während meiner Ausbildung so viele Bereiche kennengelernt, dass ich immer den, der besonders zum Job passt hervorhebe. Dieses Anschreiben ging an eine psychiatrische Klinik.


Dann legt mal los...ich bin gespannt!

Geändert von Franky (19.04.2010 um 14:12 Uhr)
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  #2  
Alt 19.04.2010, 13:48
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Na kommt schon Leute...nicht schüchtern sein! Haut mir eure (konstruktive)Kritik um die Ohren!
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  #3  
Alt 19.04.2010, 18:39
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Immernoch niemand?!
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  #4  
Alt 19.04.2010, 19:53
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na schön weil du so fleißig im Forum warst, kommst du als erste dran.

So würde meine Anmerkungen aussehen, wenn's jetzt rein um die Qualität der Bewerbung ginge:

Zitat:
Zitat von Luni2205 Beitrag anzeigen
Sehr geehrte Frau ****,
ok

Zitat:
durch die Agentur für Arbeit erfuhr ich, dass sie zur Zeit eine Stelle als Masseur/in/ med. Bademeister/in zu besetzten haben und möchte mich hiermit um diese bewerben.
Das steht normalerweise alles im Betreff. Eleganter, interessanter und zeitgemäßer ist es, dies nicht nochmal aufzugreifen. Das "hiermit" ist sowieso megaout, Abkürzungen waren noch nie gern gesehen und du solltest auch zu deinem Geschlecht stehen (Masseurin)

Zitat:
Ich schloss meine Ausbildung im September 20** erfolgreich ab und konnte seitdem bereits einige Berufserfahrung sammeln.
schwammige Formulierung. wieviel Erfahrung und als was oder wo?
Zitat:
x1:Unter anderem arbeitete ich im Verlauf meiner Ausbildung in einer psychiatrischen Klinik, in der verschiedenste psychische Erkrankungen behandelt wurden.
was denn sonst soll dort behandelt worden sein? Die Frage ist, was hast du dort gemacht?
Zitat:
Der einfühlsame, respektvolle Umgang mit diesen Menschen ist für mich also selbstverständlich.
ok

Zitat:
Während meiner Tätigkeit in einer Praxis für Physiotherapie behandelte ich hauptsächlich Patienten mit unterschiedlichen orthopädischen Erkrankungen und leitete einige Präventionskurse.
ok

Zitat:
Des Weiteren konnte ich mich seitdem im Bereich der -manuellen Lymphdrainage-,
-präventiven Rückenschule- und -Osteoporose& Sturzprophylaxe Präventionsleiter- weiterbilden.
du konnstest nicht nur, du hast, oder? Wie steht es mit der Anwendung dieser Weiterbildung?

Zitat:
Zur Zeit arbeite ich im Bereich der Gesundheitsförderung am Arbeitsplatz
kann mir nicht wirklich was drunter vorstellen
Zitat:
suche aber baldmöglichst eine neue Herausforderung und Möglichkeit der beruflichen Weiterentwicklung.
hier wäre der Grund warum du dich für die ausgeschriebene Stelle bewirbst taktisch klüger

Zitat:
Bei Patienten bin ich aufgrund meiner stets freundlichen und fröhlichen Art beliebt und Vorgesetzte wie Kollegen schätzen meine hohe Motivation zur qualifizierten und engagierten Mitarbeit.
ok

Zitat:
Über die Gelegenheit mich persönlich bei Ihnen vorstellen zu können würde ich mich sehr freuen.
Hast du auch einen Schlusssatz ohne Konjunktive parat?


So, nun bemühe ich mich ein solches Schreiben möglichst ganzheitlich zu sehen und ich kann mir sehr gut vorstellen, dass du mit dem Schreiben in der jetzigen Fassung auch recht erfolgreich bist, weil du nun mal mit Ausbildung+Berufserfahrung in einem nicht überlaufenen Bereich nicht zu den Sorgenkindern gehörst
__________________
______________________
schöne Grüße
wombat

Für jene die von Quantität auf Qualität schließen. Die Anzahl meiner Beiträge resultiert nur aus meinem zwanghaften Drang meine höchst persönliche, fachlich unbeleckte, bemüht vernünftige aber möglicherweise falsche Meinung zum Besten zu geben. Zögert also nicht, euch Rat von Experten zu holen, die dafür dann (hoffentlich) auch geradestehen. Ich gehöre nicht zu dieser Elite und tue letzteres auch nicht.
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  #5  
Alt 19.04.2010, 20:28
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Hallo Wombat,

danke erstmal für die Kritik...werd mich morgen mal dran machen das Ganze nochmal zu überarbeiten.

Leider gehöre ich in meinem Job durchaus zu den Sorgenkindern. Der Bereich ist rettungslos überlaufen und die wirklich guten Job (insbesondere in Kliniken) sind mehr als rar gesäht.
Daher kommts auch das ich schon einige Arbeitgeber durch habe.

Wo ich genau gearbeitet habe, kommt natürlich im lückenlosen Lebenslauf vor.

Das ich meine Fortbildungen auch angewendet habe geht aus dem Satz "ich leitete einige Präventionskurse" hervor (kann sein das ein berufsfremder "Laie" das nicht kann). Aber das mit der Lymphdrainage sollte ich tatsächlich erwähnen (ich sage ja, man wird blind).

Die Gesundheitsförderung am Arbeitsplatz ist in der Branche auch ein geläufiger Begriff aber ich könnte das in der Tat noch erläutern.

Das ich mehr hervorheben muss warum ich mich gerade dort bewerbe dachte ich auch schon und gerade DAS fällt mir schwer.
Ich will in meinem alten Job nicht mehr arbeiten weil ich zu wenig verdiene (was ich wohl so nicht schreiben kann) und möchte unbedingt in einer Klinik unterkommen. Dort sind Verdienstemöglichkeiten, Extras wie Urlaubs- oder Weihnachtsgeld noch drin, man hat geregelte Arbeitszeiten und im gegensatz zur arbeit in einer Praxis ist man langfristiger abgesichert.
Alles Gründe die ich aber so nie in ein Anschreiben packen würde.
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  #6  
Alt 19.04.2010, 20:49
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So ich versuch mich nochmal:

Sehr geehrte Frau ****,

mit großem Interesse las ich auf der Internetseite der Arbeitsagentur Ihr Stellenangebot für eine/n med. Masseur/in/med. Bademeister/in und möchte mich nun in Ihrer Klinik bewerben.

Da ich im Verlauf meiner Ausbildung bereits in einer psychiatrischen Klinik gearbeitet habe, konnte ich bereits Erfahrung im einfühlsamen Umgang mit psychiatrischen Patienten sammeln.
In dieser Klinik übernahm ich alle berufsüblichen Tätigkeiten, von klassischen Massagen, über Reflexzonentherapie und Krankengymnastik bis hin zu Unterwassermassagen und medizinischen Bädern.
Seitdem ich meine Ausbildung im September 20** erfolgreich abschloss, erlangte ich einige Berufserfahrung, unter anderem in einer Praxis für Physiotherapie.
Dort behandelte ich hauptsächlich Patienten mit unterschiedlichen orthopädischen Erkrankungen und leitete einige Präventionskurse. Außerdem lag einer der Tätigkeitsschwerpunkte im Bereich der manuellen Lymphdrainage.
Neben der Fortbildung in diesem Bereich habe ich noch Kurse zum Thema -präventive Rückenschule- und -Osteoporose& Sturzprophylaxe Präventionsleiter- absolviert.

Zur Zeit arbeite ich im Bereich der Gesundheitsförderung am Arbeitsplatz. Ich übernehme in großen Unternehmen Massagen am Arbeitsplatz.

Bei Patienten bin ich aufgrund meiner stets freundlichen und fröhlichen Art beliebt und Vorgesetzte wie Kollegen schätzen meine hohe Motivation zur qualifizierten und engagierten Mitarbeit.

Gerne möchte ich Sie in einem persönlichen Gespräch davon überzeugen, die richtige Mitarbeiterin für Ihre Klinik zu sein.

Mit freundlichen Grüßen


Wie siehts mit der, beide Geschlechter benennenden, Formulierung aus? Die Stellenausschreibung richtet sich an beide Geschlechter, das sollte ich doch dann in der Bewerbung auch so aufgreifen, oder?!

Geändert von Luni2205 (19.04.2010 um 20:59 Uhr)
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  #7  
Alt 24.04.2010, 16:42
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Hallo Luni,

hoffentlich bin ich noch nicht zu spät mit meinen Kommentaren! Sie sind aber auch für andere Bewerbungen brauchbar:


Zitat:
Wie siehts mit der, beide Geschlechter benennenden, Formulierung aus? Die Stellenausschreibung richtet sich an beide Geschlechter, das sollte ich doch dann in der Bewerbung auch so aufgreifen, oder?!
Nö. Wenn Du Dich bewirbst, reicht die weibliche Form (immerhin bist Du ja auch die Richtige für die Stelle ).


Zitat:
auf der Internetseite der Arbeitsagentur
Ist die Arbeitsstelle noch irgendwo anders ausgeschrieben? Schau mal auf der Homepage des Unternehmens.

Wenn sie dort nicht zu finden ist, google danach folgendermaßen: Formulierung aus der Stellenanzeige nehmen, die nicht alltäglich ist, also nicht in jeder zweiten Stellenausschreibung für Deinen Beruf auftaucht (sollte aus mehreren Worten bestehen oder ein Teilsatz, vielleicht sogar ein ganzer Satz sein). Das ganze Wortgebilde in Gänsefüßchen in das Suchfeld setzen (will heißen: genau nach dieser Wortkombi suchen).

Notfalls den Vorgang mit mehreren verschiedenen Wortkombinationen wiederholen. So lässt sich i.d.R. herausfinden, ob die Stelle noch irgendwo anders ausgeschrieben ist.

Wenn nein:

In erste Betreffzeile: "Bewerbung als (Stellenbezeichnung aus der Jobbörse, kann in weiblicher Form sein)", Referenznummer (Nummer aus der Jobbörse)
In zweite Betreffzeile: "Jobbörse der Bundesagentur für Arbeit"

Wenn ja:
(Es kommt höchst selten vor, dass eine Stelle nur bei der Arbeitsagentur ausgeschrieben ist)

In erste Betreffzeile: "Bewerbung als (Stellenbezeichnung aus dieser anderen Quelle, kann in weiblicher Form sein)", Nummer oder Zeichen aus dieser anderen Quelle (falls so etwas angegeben wurde, ansonsten eben nur die Bezeichnung in die Zeile)
(tatsächlich ist manchmal auch die Stellenbezeichnung anders formuliert als in der Jobbörse der AA, falls eine Nummer oder ein Zeichen angegeben wird, ist sie/es immer anders)
In zweite Betreffzeile: Quelle schreiben, z.B. Homepage

Warum das?

Manche Arbeitgeber (z.B. öffentliche Hand) sind verpflichtet, ihre Arbeitsstellen der Arbeitsagentur zu melden. Andere Arbeitgeber melden ihre offenen Stellen oftmals gar nicht der AA.

Einträge in der Jobbörse der AA führen dazu, dass sich auch viele Arbeitssuchende bewerben, welche die Stelle nicht wirklich haben wollen oder aber auch gar nicht richtig auf das Stellenprofil passen. Oftmals erhielten sie von der AA eine Bewerbungsaufforderung (das geht offenbar nach Stichworten und wird nicht im Detail abgestimmt, so dass der Bewerber vielleicht gar nicht wirklich die Voraussetzungen für die Stelle mitbringt). Oder die Arbeitsuchenden müssen einfach ihrer Eingliederungsvereinbarung und der darin stehenden Verpflichtung zu einer bestimmten Menge an Bewerbungen pro Woche oder Monat nachkommen und haben nicht genügend wirklich passende Stellenausschreibungen gefunden, so dass sie sich auch auf weniger passende bewerben müssen.

Dieser Bewerbungszwang hat zur Folge, dass auf Stellenausschreibungen in der Jobbörse der AA oftmals Hunderte von Bewerbungen eingehen (habe auch schon einmal von 1.000 gehört) und die Arbeitgeber entsprechend extrem stark aussortieren müssen.

Manche Arbeitgeber haben auch generelle Vorurteile gegenüber Bewerbern, die über die Arbeitsagentur kommen.

Es ist von daher empfehlenswert, (wenn vorhanden) ein anderes Zeichen und eine andere Quelle anzugeben.


Zitat:
mit großem Interesse las ich auf der Internetseite der Arbeitsagentur Ihr Stellenangebot für eine/n med. Masseur/in/med. Bademeister/in und möchte mich nun in Ihrer Klinik bewerben.
Das hat schon Wombat angemerkt: Lass den ganzen Absatz ruhig weg. Steht alles im Betreff.

Es kommt tatsächlich sehr gut an, wenn Du direkt mit dem besten Grund anfängst, den es für Deine Einstellung gibt, und damit direkt in die Schilderung Deiner entsprechenden Berufserfahrung einsteigst.

Orientiere Dich dabei (und auch bei allen folgenden Argumenten bzw. Schilderungen Deiner Erfahrungen) an der Stellenausschreibung.

Beispiel:

Eine psychiatrische Klinik sucht eine/n med. Masseur/in/med. Bademeister/in. In der Stellenausschreibung wird Erfahrung im Umgang mit psychiatrischen Patienten vielleicht sogar explizit als Voraussetzung gefordert.

Du steigst in Deinen Brief mit den Worten ein:

Zitat:
Da ich im Verlauf meiner Ausbildung bereits in einer psychiatrischen Klinik gearbeitet habe, konnte ich bereits Erfahrung im einfühlsamen Umgang mit psychiatrischen Patienten sammeln.
Das wäre als Einstieg in dem Beispiel m.E. ein Volltreffer.

Wird eine andere Erfahrung in der Stellenanzeige an vorderster Stelle hervorgehoben, dann überlege, inwiefern Du damit dienen kannst, und steige entsprechend in das Schreiben ein.

Auf diese Weise gehst Du auf alle wichtigen Punkte der Stellenausschreibung ein: Diejenige Anforderung, die Du als die wichtigste zu erkennen meinst, zuerst, die anderen dann in einer Reihenfolge, die in Deinem Brief Sinn macht, hinterher.


Ich wünsche Dir viel Erfolg!
__________________
Liebe Grüße, Melete

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  #8  
Alt 26.04.2010, 18:55
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Hallo Melete,

das Anschreiben für diese Stelle war schon lange raus aber für alle weiteren hab ich das Ganze folgendermaßen geändert (ist natürlich nur ein Beispiel, wie du schon sagst passe ich die geforderten Fähigkeiten im ersten Satz an):



Bewerbung als Masseurin/ med. Bademeisterin
Ihre Stellenausschreibung bei meinestadt.de - Das Portal für alle Städte Deutschlands (z.B.)




Sehr geehrte Frau ****,


da ich im Verlauf meiner Ausbildung bereits in einer psychiatrischen Klinik gearbeitet habe, konnte ich bereits Erfahrung im einfühlsamen Umgang mit psychiatrischen Patienten sammeln.
In dieser Klinik übernahm ich alle berufsüblichen Tätigkeiten, von klassischen Massagen, über Reflexzonentherapie und Krankengymnastik bis hin zu Unterwassermassagen und medizinischen Bädern.
Seitdem ich meine Ausbildung im September 20** erfolgreich abschloss, erlangte ich einige Berufserfahrung, unter anderem in einer Praxis für Physiotherapie.
Dort behandelte ich hauptsächlich Patienten mit unterschiedlichen orthopädischen Erkrankungen und leitete einige Präventionskurse. Außerdem lag ein weiterer Tätigkeitsschwerpunkte im Bereich der manuellen Lymphdrainage.
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Mit freundlichen Grüßen



Ach da fällt mir ein:
Schreibt man vor die Betreffzeile noch "Betrifft" oder "Betr."? Ich würds weglassen, bin aber nicht sicher!?

LG

Luni
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  #9  
Alt 26.04.2010, 19:45
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Zitat:
Ich würds weglassen
Richtig. Das lässt man heutzutage weg.

Mir persönlich gefällt Dein Briefstil jetzt sehr gut!

Ich gewinne daraus den Eindruck, dass Du sämtliches Schall-und-Rauch-Werbeblabla weggelassen und einen freundlichen, sachlichen, in informativer Weise (!) auf Deine tatsächlichen Erfahrungen und Kenntnisse reduzierten Brief verfasst hast.

Könnte ich darin eben jene Punkte wiederfinden, die ich in eine Ausschreibung gesetzt hätte (ich selbst habe ja leider keine Stellen in Deinem Beruf zu vergeben), dann fände ich dieses Schreiben überzeugend.

Du kannst mit einem Anschreiben übrigens auch gar nicht den Superbringer gestalten, der den Dammbruch bewirkt, mit dem Du dann die Stelle eroberst.

Zeige darin auf, dass Du die (wenigstens wichtigsten) Kriterien der Stellenausschreibung erfüllst. Zeige Dich darin ein Stück weit vom Typus (in diesem Fall nach meinem Eindruck: freundlich, sachlich, informativ, ohne verbale Übertreibungen, aber auch mit Engagement). Und schau, dass Du den Brief sorgfältig erstellst (Formalia für Briefe beachtet, möglichst ohne Fehler).

Mehr kann man mit einem Anschreiben m.E. nicht erreichen. Aber das ist auch gar nicht einmal wenig.

Manche Entscheider lesen zuerst das Anschreiben, manche den Lebenslauf. Müsste ich Dein Anschreiben lesen und könnte ich darin die Kriterien wiederfinden, die zum Stellenprofil gehören, dann wärst Du bis dahin bei mir schon einmal im Rennen.

Hast Du Deinen Lebenslauf auch schon eingestellt? Das kannst Du bei arbeits-abc natürlich auch machen.
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Liebe Grüße, Melete

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Geändert von Melete (26.04.2010 um 19:51 Uhr)
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