Anschreiben, bin unsicher-Mitarbeiterin Forderungmanament
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Anschreiben, bin unsicher-Mitarbeiterin Forderungmanament

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  #1  
Alt 20.03.2010, 03:55
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Frage Anschreiben, bin unsicher-Mitarbeiterin Forderungmanament


Hallo,

habe hier mal mein Anschreiben. Anfangs war es sehr lanweilig und ich dachte, ich versuch mal am Schluss noch etwas anderes.

Bitte kritisiert es ehrlich.

Danke schön!



Bewerbung um einen Arbeitsplatz als Mitarbeiterin für das Forderungsmanagement
Ihre Stellenausschreibung auf Arbeitsagentur.de vom 18.03.2010

Sehr geehrte Frau xxxxx,

mit großem Interesse habe ich Ihre Stellenausschreibung gelesen. Meine Ausbildung als Rechtsanwaltsfachangestellte habe ich 2007 nach 2,5-jähriger Ausbildung erfolgreich abgeschlossen. Danach war ich in einer kleinen Anwaltskanzlei in Freiburg tätig.

Neben den allgemeinen Sekretariatsaufgaben wie Telefondienst, Mandantenempfang und Überwachung von Fristen/Wiedervorlagen sowie Terminen, gehörte die taggenaue Buchhaltung zu meinen Aufgaben. Der Schwerpunkt meiner Arbeit lag in der Bearbeitung des Mahn- und Vollstreckungswesen inkl. des Betreibungsverfahrens in der Schweiz.

Während meiner Tätigkeit als Rechtsanwaltsfachangestellte war ein sicherer Umgang mit Mandanten für mich ebenso selbstverständlich, wie auch die Beherrschung außergewöhnlicher Situationen und Diskretion.

Neben der Orientierung als Rechtsanwaltsfachangestellte im Jahre 2008 orientierte ich mich auch in die Richtung Altenpflege und begann eine Ausbildung in diesem Beruf. Bedingt durch eine private Veränderung und meinen Umzug setzte ich meine Ausbildung in (ORT) fort. Auf Grund eines Verkehrsunfalles und der entstandenen Verletzung, kann ich meine Ausbildung als Altenpflegerin nicht fortsetzen.

Durch meine ausgeprägte Willensstärke und mein Durchhaltevermögen auch in schwierigen Situationen, wird es mir nicht schwer fallen, mich in den Bereich Mietinkasso einzuarbeiten.

Ich könnte meine Kenntnisse auch in einem Anwaltsbüro anwenden, jedoch ist dort kaum eine abwechslunsreiche Tätigkeit möglich. Die (FIRMA) ist ein bundesweites junges Unternehmen mit vielen Aufgabengebieten. Genau das ist es, was ich suche. Ich möchte meine Kenntnisse sowohl im Bereich Mahn-/Vollstreckungswesen, wie auch in der Buchhaltung einbringen können. In Ihrem Unternehmen wird genau diese Stelle angeboten. Sie würden damit eine hochmotivierte Mitarbeiterin gewinnen; welcher die Arbeit Spaß macht und die diese nicht nach einem 08/15-Muster erledigen würde.

Alles Weitere freue ich mich, in einem persönlichen Gespräch mit Ihnen erörtern zu dürfen. In der Hoffnung auf ein Solches verbleibe ich

mit freundlichen Grüßen


XXXX XXXXX
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  #2  
Alt 20.03.2010, 21:53
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ich weiß nicht wie dein Schreiben vorher ausgesehen hat, aber dieses hier finde ich eher deprimierend als begeisternd und das ist gerade deshalb schade, weil du einen Job als Mitarbeiterin im Forderungsmanagement von deiner Vorbildung/Vorerfahrung her eigentlich mit links packen könntest.

Was ich hier übersetzt lese, ist, dass du deiner neuen Orientierung in die Altenpflege nachtrauerst und dich eher mangels Alternativen in deinem "alten" Arbeitsbereich umsiehst.

Wenn du mit "neuem Schluss" diesen Absatz meinst:
Zitat:
Ich könnte meine Kenntnisse auch in einem Anwaltsbüro anwenden, jedoch ist dort kaum eine abwechslunsreiche Tätigkeit möglich. Die (FIRMA) ist ein bundesweites junges Unternehmen mit vielen Aufgabengebieten. Genau das ist es, was ich suche. Ich möchte meine Kenntnisse sowohl im Bereich Mahn-/Vollstreckungswesen, wie auch in der Buchhaltung einbringen können. In Ihrem Unternehmen wird genau diese Stelle angeboten. Sie würden damit eine hochmotivierte Mitarbeiterin gewinnen; welcher die Arbeit Spaß macht und die diese nicht nach einem 08/15-Muster erledigen würde.
Der kommt zum einen zu spät, um den ersten Eindruck zu revidieren und passt auch nicht zum übrigen Stil des Schreibens.

Ich empfehle dir auf jeden Fall, dass Schreiben nicht nur am Schluss, sondern komplett zu überarbeiten. Wenn du dabei Hilfe brauchst gib Bescheid.
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wombat

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  #3  
Alt 20.03.2010, 23:07
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Idee

Hallo,

oh wenn es so schlimm ist, brauch ich wirklich Hilfe. Hast du da vielleicht gute Vorschläge?

Genau was du sagst ist der Fall. Ich hab eigentlich noch mehr als gar keine Lust wieder in meinen alten Beruf einzusteigen. Altenpflege war mein Leben, nicht umsonst habe ich mich umorientiert.

Nur sollte man das halt nicht unbedingt in einem Bewerbungsschreiben merken.

Den ganzen oberen Teil hatte ich entworfen und mit zwei unabhängigen Mitarbeiterinnen unterschiedlicher Jobhilfeprojekte besprochen. Die haben den mir so abgezeichnet. Den unteren Absatz hab ich heute Nacht entworfen. Ich sollte halt irgendwas schreiben, warum ich in das Unternehmen will.

Ganz ehrlich, es ist noch die beste Wahl von dem Ganzen. Buchhaltung mach ich wirklich gern, ebenso das Mahnwesen. Aber dieses Typische im Anwaltsbüro, stupide Bänder tippen,den genervten Chef Kaffee bringen etc. ist genau das, warum ich damals da weg bin.
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  #4  
Alt 20.03.2010, 23:30
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ich schaue morgen Abend wo man ansetzen kann. Heut ist bei mir die Luft raus.

schlaf gut
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  #5  
Alt 21.03.2010, 04:10
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Hallo,

danke für die Mühen. So langsam bin ich verzweifelt. Wie bewirbt man sich in einen Bereich, der einem aber so gar nicht mehr unbedingt liegt. Als ich die Ausbildung machte, war ich hochmotiviert, die Arbeit machte Spaß. Irgendwann war das vorbei, schon vor meinen Prüfungen damals. Vielleicht lag es an den privaten Problemen, vielleicht am Job. Ich weiß es nicht. In der Altenpflege blühte ich auf und jetzt, seit diesem ****** Unfall sitze ich hier, bin mittlerweile depressiv und trau mir nichts mehr zu. Ich war immer so selbstsicher die letzten Jahre, mir blieb da nichts anderes übrig als stark zu sein. Jetzt will ich immer hoffen, es ist alles nur ein Traum und ich wach wieder auf und darf meiner Berufung wieder nachgehen.
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  #6  
Alt 21.03.2010, 17:59
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Och Mensch, JK nun lass den Kopf nicht hängen. Besinne dich auf deine Stärken, dann wird das schon wieder.

Nur mal so als Anregung: Du hast eine Ausbildung mit der sich durchaus auch außerhalb von Anwaltskanzleien was anfangen lässt und eine ausgeprägte Neigung für die Arbeit im sozialen Bereich. Vielleicht lässt sich das kombinieren. Auch soziale Einrichtungen benötigen Verwaltungspersonal und zwar solches, das Geschick im Umgang mit der jeweiligen Klientel mitbringt. Und es muss ja nicht immer gleich der ultimative Job sein, um sich selbst wieder zu beweisen, dass man was drauf hat, vielleicht wäre eine ehrenamtliche Mitarbeit übergangsweise oder nebenher was für dich.

Von deiner Bewerbung ausgehend hast du ja immerhin schon eine Möglichkeit für dich entdeckt, von den Anwaltskanzleien wegzukommen. Schauen wir mal, wie wir das so umbauen können, dass sich die Notnagel-Botschaft weitgehend verflüchtigt.

Grundsätzliches:
Du hast vermutlich auch berufsbedingt eine eher konservative Schreibe. Das ist nichts Schlechtes . Deine Ansätze Bewerbungen zu verbessern sollten daher nicht zu sehr in die Richtung gehen, einen komplett neuen Stil zu entwickeln, sondern dahin, mit der dir eigenen Schreibweise auf den Punkt zu kommen.

Auf die aktuelle Bewerbung bezogen: Keine verkürzte Lebensbeichte liefern, sondern nur das, was für die Stelle von Bedeutung ist, erwähnen und zwar möglichst in der Reihenfolge der Relevanz. Also z.B. in etwa so:


Bewerbung um einen Arbeitsplatz als Mitarbeiterin für das Forderungsmanagement
Ihre Stellenausschreibung auf Arbeitsagentur.de vom 18.03.2010


Sehr geehrte Frau xxxxx,

mein Interesse an dem angebotenen Arbeitsplatz begründet sich in dem hohen Maß an Übereinstimmung zwischen den beschriebenen Aufgabengebieten und meinen beruflichen Kompetenzen und Zielen.

Nach meiner verkürzten Ausbildung zur Rechtsanwaltsfachangestellten war ich in einer Anwaltskanzlei in Freiburg tätig. Die Bearbeitung der Mahn- und Vollstreckungsvorgänge, einschließlich der Beitreibung in der Schweiz war ebenso Schwerpunkt meiner Arbeit, wie die taggenaue Buchhaltung der Kanzlei. Aber auch die allgemeinen Sekretariatsaufgaben habe ich mit Organisationsgeschick und der nötigen Sorgfalt und Diskretion erledigt.

Was mich vor allem auszeichnet, ist meine Fähigkeit mich flexibel auch auf schwierige Situationen und unterschiedliche Menschen einzustellen. Gewandtes Auftreten einerseits und Einfühlungsvermögen anderseits sind Garant dafür, dass ich auch im Kontakt mit Ihren Kunden stets den richtigen Ton finde.

Es ist mir ein besonderes Anliegen, meine fachlichen und persönlichen Stärken außerhalb einer Anwaltskanzlei umzusetzen. Daher betrachte ich die Möglichkeit in Ihrem jungen und bundesweit tätigen Unternehmen im Bereich Mietinkasso mitzuwirken als ausgezeichnete Chance zur beruflichen Weiterentwicklung.

Gerne können wir alles Weitere in einem persönlichen Gespräch erörtern. Auf eine positive Rückmeldung freue ich mich sehr und verbleibe

mit freundlichen Grüßen

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Folgender Benutzer sagt Danke zu wombat für den nützlichen Beitrag:
JK22 (21.03.2010)

  #7  
Alt 21.03.2010, 20:39
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Daumen hoch

Wow, da bin ich aber platt.

Die Bewerbung ließt sich super flüssig und einfach toll. Nicht so ne 08/15 Bewerbung, aber alles wichtige enthalten und klingt für mich total überzeugend. Warum bin ich da nicht darauf gekommen?

Auch genau in meinem Stil geschrieben. Einfache spitze!
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  #8  
Alt 14.04.2010, 23:24
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brachten die Bewerbungen noch gar keinen Erfolg. Ich bin nun durch das Arbeitsamt gezwungen, mich in Anwaltskanzleien zu bewerben.

Hab nun auch meinen Lebenslauf neu strukturiert und hoffe, dass der so geht.
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  #9  
Alt 15.04.2010, 18:10
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Hallo JK,

eine gute Portion Realismus, Beharrlichkeit und Geduld muss man schon mitbringen, wenn man in einen Arbeitsbereich wechseln will, im dem man vorher noch nicht gearbeitet hat. Bei mir hat’s 1 ½ Jahre gedauert . In der Zeit habe ich halt Minijobs gemacht um über die Runden und weg von den Ämtern zu kommen und war dabei nicht wählerisch.

Anders gesagt, ich weiß, dass aussagekräftige Bewerbungen helfen, dahin zu gelangen, wohin man will, aber eine gute Bewerbung + die perfekt passende berufliche/ausbildungstechnische Vorgeschichte hat naturgemäß die Nase vorn und darauf sollte man sich bei einem solchen Vorhaben einstellen.

Also nicht schon nach 3 mickrigen Wochen verzagen, gell, noch arbeitest du ja nicht wieder in einer Anwaltskanzlei und selbst wenn’s dazu kommt, hindert dich nichts daran, weiter nach einer Stelle zu suchen, die dir mehr behagt.

Bei einem Quereinstieg macht es übrigens auch Sinn sich nicht gerade auf solche Stellen zu bewerben, die leicht zu finden sind, denn dadurch setzt man sich einer zu großen Konkurrenz aus. Nutze deine Kontakte, frage im Bekanntenkreis, recherchiere gezielt auf den HP's von Firmen die dich interessieren.

Wenn du magst, schauen wir auch mal über deinen Lebenslauf. Vielleicht lässt sich da noch was optimieren.
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  #10  
Alt 18.06.2010, 03:10
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Hallo,

wie lade ich denn meinen Lebenslauf hier hoch?
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