Anschreiben nach einer Kündigung
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Anschreiben nach einer Kündigung

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  #1  
Alt 08.01.2012, 18:08
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Standard Anschreiben nach einer Kündigung


Hallo an Alle,

im Oktober 2011 habe ich eine Ausbildung zur Veranstaltungskauffrau begonnen. Diese hat mir eigentlich recht viel Spaß gemacht, jedoch hat mir vor einigen Tagen der Chef dieses Betriebes mit der Begründung, dass ich nicht ins Team passen würde, gekündigt.
Jedoch habe ich auch schon zuvor in diversen anderen Betrieben zum Beispiel als Aushilfe oder Praktikantin gearbeitet und hatte dort nie Probleme mit der Teamarbeit und meinen Kollegen.

Natürlich möchte ich jetzt wieder mit einer Ausbildung beginnen, habe allerdings große Probleme bei meinem Anschreiben. Ich weiß nicht genau, wie ich die Kündigung (und den damit einher gehenden Abbruch der Ausbildung) einbringen kann, ohne das es so klingt als wäre ich faul, unflexibel oder nicht teamfähig.

Ich hoffe ihr könnt mir weiterhelfen und schon einmal im Voraus vielen Dank für eure Antworten.

Liebe Grüße
KayAnne
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  #2  
Alt 08.01.2012, 19:31
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Standard AW: Anschreiben nach einer Kündigung

Im Anschreiben würde ich die gekündigte Ausbildung garnicht erwähnen.

Dazu besteht kein Anlass, weil das nur ein Intermezzo war.

Das gehört in den Lebenslauf, und da würde ich mir erstmal das Ausbildungszeugnis ansehen wollen.


Frage an dich: hat der Ausbilder dir ein Ausbildungszeugnis ausgestellt, und zwar ein qualifiziertes?

Hat er dir eine Arbeitsbescheinigung ausgestellt?

Hast du von den anderen Beschäftigungen als Aushilfe/Praktikant Arbeits-und Praktikazeugnisse?

Wie alt bist du?

Bist du bei der Agentur für Arbeit bzw. Jobcenter ausbildungssuchend gemeldet?
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  #3  
Alt 09.01.2012, 09:22
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Standard AW: Anschreiben nach einer Kündigung

Hallo Counselor,

da ich vor noch nicht mal einer Woche gekündigt wurde, habe ich bis her noch kein Ausbildungszeugnis erhalten. Jedoch schätze ich, dass mir dieses innerhalb der nächsten Tag noch zu geschickt wird.

Von den anderen Beschäftigungen habe ich nur Bescheinigungen darüber, dass dich dort gearbeitet habe (also keine Zeugnisse).

Ich selbst bin inzwischen 20, fast 21 Jahre alt, das heißt ich bin in Sachen Ausbildungsmarkt auch nicht mehr die Jüngste.

Und beim Jobcenter war ich sofort und habe mich Lehrstellen suchend gemeldet. Jedoch dauert das dort ja immer ein wenig.

Jetzt hätte ich noch eine Frage.
Klar, dass die gekündigte Ausbildung in einem Anschreiben schlecht bis gar nicht unterzubringen ist, jedoch was soll ich statt dessen schreiben, was ich zur Zeit mache?
Ich kann ja leider schlecht schreiben, das ich nichts tue. Ich bewerbe mich zwar zur Zeit aber das könnte ja in sofern jeder behaupten.
Dann kommt schließlich direkt die Frage auf "Was hat sie denn die ganze Zeit gemacht?"
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  #4  
Alt 09.01.2012, 10:25
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Standard AW: Anschreiben nach einer Kündigung

Hallo KayAnne,

Zitat:
Zitat von KayAnne Beitrag anzeigen
Jetzt hätte ich noch eine Frage.
Klar, dass die gekündigte Ausbildung in einem Anschreiben schlecht bis gar nicht unterzubringen ist, jedoch was soll ich statt dessen schreiben, was ich zur Zeit mache?
Ich kann ja leider schlecht schreiben, das ich nichts tue. Ich bewerbe mich zwar zur Zeit aber das könnte ja in sofern jeder behaupten.
Dann kommt schließlich direkt die Frage auf "Was hat sie denn die ganze Zeit gemacht?"
... dein Anschreiben ist dazu da, dem Empfänger der Bewerbungsunterlagen darzulegen warum du die richtige Azubine für ihn und seinen Betrieb bist- und nicht um dir mit der Beschreibung deiner wenig positiven, aktuellen Lebensumständen ein Eigentor zu schießen.

Möchtest du denn nochimmer Veranstaltungskauffrau werden oder hast du inzwischen andere Ziele?
__________________
... schöne Grüße

Wolf





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  #5  
Alt 09.01.2012, 10:28
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Standard AW: Anschreiben nach einer Kündigung

Wenn es nur ein paar Tage sind, die du auf das Zeugnis warten müsstest, würde ich diee Zeit noch abwarten.

Suche dir aber inzwischen schon mal Anschriften, wo du dich zukünftig bewerben möchtest.

Dann stelle hier in das Forum eine Musterbewerbung ein.

Übrigens auch das Zeugnis, was du noch bekommen wirst.
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  #6  
Alt 09.01.2012, 12:53
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Standard AW: Anschreiben nach einer Kündigung

So,

natürlich möchte ich noch immer Veranstaltungskauffrau werden. Jedoch ist dieser Beruf sehr beliebt und es ist schwer eine Ausbildung in diesem Bereich zu bekommen. Aus diesem Grund möchte ich mir natürlich auch noch ein paar Alternativen offen halten, mit denen ich auch noch gut leben kann.

Jetzt habe ich auf der Seite der Agentur für Arbeit einige Stellenausschreibungen gesehen. Hierbei handelt es sich um Ausbildungsplätze zur /zum Kauffrau /Kaufmann im Einzelhandel.

Ich stelle hier einfach mal mein Anschreiben rein und hoffe das es ehrlich bewertet wird (denn geschont werden möchte ich nicht, das bringt mich nämlich leider nicht weiter ;-) ).

Vielen Dank schon mal im Voraus für eventuelle Beiträge.

Lg KayAnne


__________________________________________________ ________


Bewerbung um einen Ausbildungsplatz zur Verkäuferin



Sehr geehrte Frau xxx,

aufgrund Ihrer Internetpräsens bin ich auf Ihre Anzeige aufmerksam geworden, dass Sie noch Auszubildende für den Beruf der Verkäuferin suchen.
Die von Ihnen beschriebenen Tätigkeiten und das berufliche Umfeld stelle ich mir sehr reizvoll vor und aus diesem Grund bewerbe ich mich gerne um einen Ausbildungsplatz zur Verkäuferin mit eventueller Weiterbildung zur Kauffrau im Einzelhandel, in Ihrer Filiale in Worms.

Durch meine Aushilfstätigkeit im Verkaufsbereich einer Tankstelle, durfte ich bereits einige Erfahrungen im kaufmännischen Bereich sammeln.Dort erhielt ich auch erste Einblicke in Verwaltungs- und organisatorisch geprägte Tätigkeiten wie zum Beispiel das Annehmen und Kontrollieren von Waren im Wareneingang oder das gewissenhafte Kassieren und Abrechnen des Kassenbestands. Ich denke dass dies gerade im Geschäftsfeld der Juweliere und Uhrmacher, von großer Bedeutung ist.

Durch die Vielfalt der Aufgaben, passt meiner Meinung nach eine Ausbildung zur Verkäuferin in Ihrem Unternehmen Ideal zu meinen Neigungen. Besonders der tägliche Umgang mit Menschen spornt mich stets aufs Neue an. Freundliches Auftreten und zuvorkommende Umgangsformen sind für mich selbstverständlich und ich habe gelernt, auch in Stresssituationen gelassen zu bleiben und erfolgreich zu arbeiten.
Als oberstes Ziel gilt für mich somit die absolute Kundenzufriedenheit.

Gern möchte ich Sie in einem Vorstellungsgespräch persönlich von meinen Stärken
überzeugen. Über eine Einladung Ihrerseits freue ich mich daher ganz besonders.

Mitfreundlichen Grüßen
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