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#1
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| Hallo zusammen! Habe hier nun versucht eine Bewerbung um einen Ausbildungsplatz als Fachfrau für Systemgastronomie zu formulieren. Aber da ich damit meine Schwierigkeiten habe, wäre es echt lieb von euch wenn ihr mal ein Auge darauf werfen könntet. Bin für jeden Verbesserungsvorschlag dankbar. Gruß Vanessa Sehr geehrte Damen und Herren, über die Bundesagentur für Arbeit habe ich erfahren, dass Sie zur Fachfrau für Systemgastronomie ausbilden. Da ich diese Ausbildung anstrebe sende ich Ihnen meine Bewerbungsunterlagen zu. Im Jahr 2005 habe ich eine Ausbildung als Vermesungstechnikerin beendet und anschließend ein Studium angefangen, Geotechnik und angewandte Geologie. Während meines Studiums habe ich gemerkt, dass ich meine Stärken besser in einem mehr praxisbezogenen Beruf einbringen kann als in einer akademischen Laufbahn. Auf der Suche nach einem neuem Tätigkeitsfeld bin ich dabei auf diesem Beruf aufmerksam geworden bzw. durch meine Nebenbeschäftigung im Gastronomiebereich, die ich seit 1999 ausübe. Dabei bin ich vorwiegend im Verkauf und Service eingesetzt. In dieser Zeit habe ich viele wertvolle Erfahrungen machen können, die mir bei der Ausbildung sicherlich von Nutzen sein werden. Zum einen der Kontakt mit Kunden, das Arbeiten unter Zeitdruck sowie der Umgang mit unregelmäßigen Arbeitszeiten. Zum anderen weitere Fähigkeiten, wie selbstständiges Arbeiten, Zuverlässigkeit und Spaß an der Arbeit. Außerdem besitze ich eine Neigung für organisatorische und planerische Tätigkeiten sowie einen Sinn für Ordnung. All diese Erkenntnisse haben mich dazu bewogen mich für diesen Beruf zu entscheiden, da ich überzeugt davon bin, in dieser Branche meine Zukunft zu sehen. Sollten Ihnen meine Bewerbungsunterlagen zusagen, stehe ich Ihnen gern für ein Vorstellungsgespräch zur Verfügung. Mit freundlichen Grüßen |
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#2
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| Ich finde es gut, dass Du Dir bereits Gedanken gemacht hast. Allerdings klingt das Gesamtergebnis ein wenig verwirrend und die Satzformulierungen sind nicht aussagekräftig genug. Das Du durch die Arbeit im Gastronomiebereich schon Erfahrungen und Kenntnisse besitzt, geht etwas unter. Zitat:
über die Bundesagentur für Arbeit wurde ich auf Ihr Ausbildungsangebot, Fachfrau für Systemgastronomie aufmerksam. Da ich eine Ausbildung in der Gastronomie anstrebe, überreiche ich Ihnen meine Bewerbungsunterlagen. Seit 1999 gehe ich einer Nebenbeschäftigung im Gastronomiebereich nach, welche mir sehr viel Freude bereitet. Meine Bemühungen zum damaligen Zeitpunkt einen Ausbildungsplatz in dieser Branche zu erhalten missglückten leider, sodass ich im Jahr 2005 eine Ausbildung als Vermessungstechnikerin begann und im ... (Zeitangabe) erfolgreich beendete. Anschließend habe ich ein Studium für Geotechnik und angewandte Geologie begonnen, wobei ich festgestellt habe, die akademische Berufslaufbahn ist nicht die richtige für mich. Mein Herz gehört der Gastronomie. Wie gesagt, bin ich nebenberuflich schon einige Jahre in der Gastronomie, vorwiegend im Verkauf und Service tätig. Während der gesamten Zeit habe ich viele wertvolle Erfahrungen sammeln können, die mir in der Ausbildung zur Fachfrau für Systemgastronomie sicherlich von Nutzen sein werden. Meine persönlichen Stärken spiegeln sich in meiner selbständigen und sicheren Arbeitsweise, meinem Sinn für Ordnung und in meiner freundlichen und aufgeschlossenen Art wieder. Besonders gern übernehme ich organisatorische und planerische Tätigkeiten. (Wie sieht es aus mit Fremdsprachen? - Diese Kenntnisse könntest Du hier noch nennen!) Ich vertraue auf eine wohlwollende Prüfung meiner Bewerbungsunterlagen und würde mich über eine Einladung zu einem persönlichem Gespräch sehr freuen. Mit freundlichen Grüßen ... Anlagen Was hältst Du davon? Weiß nun nicht ob das auf ein A4 passt, aber ich denke schon was? Habe es nicht ausprobiert. Kannst mir ja nochmal bescheid geben, dann muss was weg (wenns zu lang sein sollte).
__________________ Liebe Grüße Ratgeberin http://arbeits-abc.de/Deutsche Knochenmarkspenderdatei MACHT MIT - JEDER EINZELNE ZÄHLT! Eure Fragen beantworte ich gern nach meinem besten Wissen. Eine Gewähr für die Richtigkeit und Vollständigkeit übernehme ich nicht. Alle meine Äußerungen, Kommentare und eigenen Beiträge, sind Ausdruck meiner persönlichen Meinung. Sie sind nicht als Rechtsberatung oder Ersatz zu verstehen. |
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#3
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| Vielen Dank erstmal für die Verbesserungsvorschläge!!!!! Der Text passt auch ohne Probleme auf eine Seite. Was den genauen ansprechpartner angeht setz ich dann natürlich die jeweilige Person ein. Tu mich nur schwer mit dem folgenden Satz: Zitat:
Das Interesse für diesen Beruf fing erst vor nem halben Jahr an, als ich Anfing mir Gedanken darüber zu machen wie meine weitere berufliche Zukunft aussehen soll. Da die Aussichten als Vermessungstechnikerin nicht so rosig aussehen. Deswegen war es für mich naheliegend dann im Gastronomiebereich mich umzuschauen, da ich ja quassi mit den Abläufen schon vertraut bin, wobei ich dann auch Zweifel habe ob ich meine Nebentätigkeit als solche bezeichnen kann. Denn es handelt sich nicht um ein Gastronomiebetrieb im eigentlichen Sinne, also um ein festes Restaurant oder dergleichen wie man meinen würde. Sondern um einen Schaustellerbetrieb. Weiß nicht ob das einen großen Unterschied macht, da der Ablauf im Grunde der selbe ist. Nur das man zusätlich noch der Witterung und extrem langen Arbeitszeiten ausgesetzt ist. Fand halt das es in der Bewerbung vielleicht negativ rüber kommt, wenn ich geschrieben hätte Reisegewerbe, nach dem Motto so ne Vagabundin. |
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#4
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| Hallo ruhrgirl! Klink mich mal ein, wenns recht ist? Also ich würde diesen Satz in dem Fall so lassen. Weil Du Dich um einen Ausbildungsplatz im Gastronomie bereich bewirbst und die Firma bei der Du Dich bewirbst weiß das doch nicht. Wenn Du es so wie Ratgeber schreibst, sehen die das Dich diese Berufsrichtung schon immer interessiert hat, Du nur früher nicht die Chance hattest da Fuß zu fassen. Wenn Du jetzt schreibst, das sich der Wunsch den Beruf zu erlernen erst kürzlich entwickelt hat, sieht das wie eine Notlösung aus. Vielleicht sehe ich das auch falsch, aber so würde ich es glaube ich als Arbeitgeber empfinden. Man wird erkennen, das Du, obwohl Du keine Ausbildung in der Gastronomie gekriegt hast, Dich nicht unterkriegen lassen hast und dann halt was anderes gelernt hast. Durch die Nebenbeschäftigung aber Deinem "Hobby/Berufswunsch" trotzdem nachgehen konntest. Wenn es sich nicht um ein reines Gastronomiegewerbe handelt, wo Du tätig bist, würde ich darauf noch mal eingehen und es verständlich zum Ausdruck bringen. Jedoch das der Ablauf usw. der gleiche ist. Habe gesehen, dass Du noch eine Bewerbung für IKEA reingestellt hast, da würde ich das zum Beispiel so lassen (Ausbildung als Vermessungstechnikerin - Nebenbeschäftigung Gastronomie). Weil da bewirbst Du Dich um einen Arbeitsplatz. Ein Bewerbungsschreiben muss schlüssig rüberkommen und darf möglichst keine Fragen aufwerfen. Wenn Du schreibst, dass Du Dich erst vor einem halben Jahr dazu entschlossen hast in der Gastronomie weiter zu machen, könnte die Frage entstehen, warum hat sie dann nicht gleich eine Ausbildung in der Gastronomie absolviert und erst Vermessungstechnikerin gelernt? Wie siehst Du das? Liebe Grüße Bettie |
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#5
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| Hallo Bettie! Klar darfst du dich einklinken, ist sogar gern gesehen Bin für jede Reaktion dankbar. Also nach deiner Argumentation klingt das für mich jetzt auch logisch den Satz stehen zu lassen. Was mache ich allerdings, falls es zu einem Bewerbungsgespräch kommt, wenn ich danach gefragt werde wo und wieviele Bewerbungen ich denn damals getätigt hätte in dem Bereich? Wäre dann sehr peinlich wenn sie mir dann während des Gespräches auf die Schliche kämen. Aber ansonsten könnte ich mich mittlerweile mit dem Satz auch anfreunden. Gruß Vanessa |
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#6
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| Also ich glaube nicht, das der AG Dich nach der genauen Anzahl fragen wird. Ich würde das so argumentieren, dass Du Dich um Ausbildungsplätze zur Fachfrau im Gastgewerbe und parallel auch in andere Berufsrichtungen beworben hast, da Dir das Risiko am Ende ohne Ausbildung dazustehen zu hoch war. Und wie es kam wie es war, hast Du eine Zusage für eine Ausbildung als Vermessungstechnikerin erhalten und die Chance wahr genommen. Wenn die Frage kommen sollte, ob Du das bereust, würde ich das auf jeden Fall verneinen, da Dir auch diese Ausbildung sehr gut gefallen hat und Du somit Kenntnisse und Erfahrungen erworben hast, die in Deinem weiteren beruflichen Werdegang irgendwo-irgendwann mal ihre Anwendung finden. Sage das Du Dich mit 25 Jahren noch jung und fit genug fühlst, um noch etwas neues (was Dir ja bereits bekannt ist durch Nebenbeschäftigung) zu lernen. Und weil Du Deinen beruflichen Werdegang für die Zukunft in der Gastronomie weiterführen möchten, ist es Dir sehr wichtig in diesem Beruf einen erfolgreichen Abschluss zu erzielen. Sage ihm Deine Absichten, beruflichen Ziele usw. Du musst auf Fragen immer so antworten, das man Dir keinen Strick draus drehen kann. Das vermassle ich zwar auch manchmal, aber ich gebe mir die größte Mühe |
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#7
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| Vielen Dank für deine Tipps!!! Das bringt mich schon echt weiter, jetzt weiss ich zumindest schon wie ich mich auf einige Fragen vorbereiten kann ohne gleich ins Stottern zu kommen. Klingt echt alles sehr überzeugend wenn man es richtig verpackt und gut rüberbringen kann. Allein wäre ich glaub ich nicht darauf gekommen. 1000 Dank nochmal |
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#8
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| Hallo ruhrgirl! Gern geschehen, wünsche Dir noch viel Erfolg und alles Gute! Liebe Grüße Bettie |
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#9
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| also ich an deiner stelle würde den satz nicht dort stehen lassen, wenn er nicht der wahrheit entspricht oder willst du schon in bewerbung mit einer lüge anfangen ? wenn du pech hast dann verplapperst du dich irgentwann wenn nicht sogar schon im vorstellungsgespräch. |
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#10
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| Es heißt ja nicht umsonst, Lügen haben kurze Beine. Personalchefs haben genau mit dieser Materie den ganzen Tag zu tun, denen fällt sowas auf. Gruß Blattfr. |
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