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#1
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| Hallo Leute , was haltet Ihr von meiner Bewerbung ? Bewerbung um eine Stelle als Burohilfskraft Sehr geerhter Herr xxxxx , Erst kürzlich habe ich in einer Zeitungsannounce ihr Stellenangebot zur Bürohilfskraft gelesen und möchte heirmit die Gelegenheit nutzen mich Ihnen als qualifizierte Mitarbeiterin vorstellen zu dürfen. Nach meiner Ausbildung zur Groß-und Außenhandelskauffrau im Jahr 2002 war ich zunächst selbstständig im Online Handel tätig. Anschließend führte ich ein eigenes Textilgeschäft in xxxxxx. Zu meinen Aufgaben gehörten unter anderem das Vorbereiten von Produktbeschreibungen, das Erstellen von Artikeln und der Rechnungsein- und Ausgang. Im administrativen Bereich erstellte ich außerdem die Abwicklung der Steuererklärung, einen Jahresabschluss (Gewinn- und Verlustrechnung) und war verantwortlich für die Buchführung. Dabei konnte ich meine EDV-Kenntnisse in Textverarbeitungsprogrammen, Tabellenkalkulationen [WORD, EXCEL] vertiefen. Selbstständiges Arbeiten am Computer und Internet sowie der Umgang mit Kunden sind mir vertraut. Während dieser Zeit meines Lebens konnte ich reichhaltige Erfahrungen und Eindrücke sammeln. Meine Entscheidung wieder als Arbeitnehmerin in die Arbeitswelt einzutreten habe ich gründlich überdacht und zähle Vorteile wie sicheres Einkommen, Arbeiten in einer kollegialen Atmosphäre sowie feste Arbeitszeiten zu den Hauptargumenten meines Entschlusses. Ich bin überzeugt, dass ich in Ihrem Unternehmen viele interessante Erfahrungen in einem abwechslungsreichen Aufgabengebiet sammeln kann. Mein schnelles Auffassungsvermögen ermöglicht mir die zügige Einarbeitung in neue Aufgabengebiete und Geschäftsprozesse. Pünktlichkeit, Ehrlichkeit und Fleiß sind mir ebenso wichtig wie Zuverlässigkeit und Verantwortungsbewusstsein . Ich hoffe Ihr Interesse an meiner Person geweckt zu haben und würde mich darüber freuen Ihnen persönlich entgegentreten zu dürfen. Mit den freundlichsten Grüßen aus xxxxxxxxxx |
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#2
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| . Die Anrede ist vorhanden - das ist gut. Warum? Die ist wichtig, dass sich der Leser (Arbeitgeber/Personalleiter/Personalchef) auch angesprochen fühlt. 1.Absatz Ich vermisse den Grund, warum du dich ausgerechnet bei dieser Firma bewirbst. Du hast im Anschreiben nur davon berichtet, was du getan hast, die Anzeige gelesen usw., aber das Interesse an der Firma hast du ausgelassen. Hier ein kleines Beispiel: Sehr geehrte/r Frau/ Herr xy, für unser erstes persönliches Kennenlernen überreiche ich Ihnen meine Bewerbungsunterlagen. An einer Arbeitsaufnahme als *Tätigkeit einfügen* in Ihrem Unternehmen bin ich sehr interessiert. Da ich in der *Aufgabe einfügen* eine wichtige Aufgabe sehe, fühle ich mich damit verbunden. __________________________________________________ _____ 2.Absatz Deine früheren Tätigkeiten stehen im Lebenslauf. Deshalb ist es nicht notwendig diese im Anschreiben aufzuzeigen. Desweiteren sind die Aufgaben in deiner früheren selbstständigen Tätigkeit aufgezählt. Diese lassen keinen Zusammenhang deiner zukünftigen Tätigkeit erkennen. >>Dabei konnte ich meine EDV-Kenntnisse in Textverarbeitungsprogrammen, Tabellenkalkulationen [WORD, EXCEL] vertiefen.<< Achte auf die Wortwahl, diese kann missverstanden werden. "Vertiefen" kann auch heissen "abgelenkt und manchmal ist auch deswegen Arbeit liegen geblieben". >>Selbstständiges Arbeiten am Computer und Internet sowie der Umgang mit Kunden sind mir vertraut.<< Das ist in der Tätigkeit meistens selbstverständlich und solche zusätzlichen Kenntnisse stehen meist auch im Lebenslauf und brauchen daher im Anschreiben nicht erwähnt werden. >>Während dieser Zeit meines Lebens konnte ich reichhaltige Erfahrungen und Eindrücke sammeln.<< Das tut eigentlich fast jeder und da das nicht im direkten Zusammenhang mit deiner zukünftigen Tätigkeit steht, brauchst du das nicht erwähnen. Das zu vermittelnde Interesse an der Firma und an der Tätigkeit fehlt. 3.Absatz >>Meine Entscheidung wieder als Arbeitnehmerin in die Arbeitswelt einzutreten habe ich gründlich überdacht und zähle Vorteile wie sicheres Einkommen, Arbeiten in einer kollegialen Atmosphäre sowie feste Arbeitszeiten zu den Hauptargumenten meines Entschlusses.<< Heisst das, dass du deine Entscheidung von Vorteilen überdacht hast? Die Vorteile, die du hier aufgezählt hast, sind im Prinzip keine Vorteile. Warum??? Keine Firma auf der ganzen Welt kann dir ein sicheres Einkommen bieten, schon gar nicht garantieren. Eine kollegiale Atmosphäre nehme ich dir noch ab, aber feste Arbeitszeiten kann dir auch keine Firma garantieren. Der Grund, der sich auf vage Vorteile stützt ist nicht überzeugend genug. Warum??? Weil der Grund nicht in der zukünftigen Firma und die dortige Tätigkeit im Zusammenhang stehen. Der Leser (Arbeitgeber/Personalleiter/Personalchef) fühlt sich bestimmt nicht angesprochen. Du als frühere Arbeitgeberin müsstest das am besten wissen (?). >>Ich bin überzeugt, dass ich in Ihrem Unternehmen viele interessante Erfahrungen in einem abwechslungsreichen Aufgabengebiet sammeln kann.<< Hier hast du aufgezählt welche Vorteile du in der Firma und an der Tätigkeit haben wirst, aber ausgelassen, welche Vorteile die Firma haben wird, wenn du dort arbeiten wirst. Das klingt für den Leser (Arbeitgeber/Personalleiter/Personalchef) uninteressant. Warum??? Weil der sich in diesem Satz bestimmt nicht angesprochen fühlt. >>Mein schnelles Auffassungsvermögen ermöglicht mir die zügige Einarbeitung in neue Aufgabengebiete und Geschäftsprozesse. Pünktlichkeit, Ehrlichkeit und Fleiß sind mir ebenso wichtig wie Zuverlässigkeit und Verantwortungsbewusstsein .<< In diesen beiden Sätzen hast du zwar deine Aufgaben, Fähigkeiten und Stärken aufgezählt, aber für wen diese von nutzen sein können, hast du ausgelassen. = Desinteresse der Firma gegenüber Endergebnis: Das Anschreiben ist gut formuliert, aber die Wortwahl wird nicht richtig eingesetzt. Deshalb leidet der Ausdruck darunter, das aufzuzeigen, was eigentlich gemeint ist. Demnach, was im Anschreiben steht dringt der Grund, warum du deine selbständige Tätigkeit aufgegeben hast, nicht wirklich durch. Warum??? Weil er nur auf vagen Aussagen beruht (siehe 3.Absatz). Es ist angebracht das Anschreiben zu überarbeiten. . Geändert von ratsuchender (13.12.2010 um 07:33 Uhr) |
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