Bewerbung fuer Schuelerpraktikum in Zeitungsredaktion
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Bewerbung fuer Schuelerpraktikum in Zeitungsredaktion

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Alt 05.07.2010, 16:11
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Standard Bewerbung fuer Schuelerpraktikum in Zeitungsredaktion


Hallo liebe Forums-Mitglieder,

ich muss mich jetzt schon fuer mein Praktikum bewerben, da es ein sehr begehrter Platz in einer Zeitungsredaktion ist.
Im Detuschunterricht kommt das Thema "Bewerbung" aber erst naechstes Jahr. Daher habe ich Angst, etwas falsch zu machen. Ich hab mich mal im Internet umgeguckt und dieses Anschreiben verfasst.
Was macht es fuer einen Eindruck?
Verbesserungsvorschlaege sind willkommen!

Im Text habe ich die Stellen markiert, bei denen ich besonders unsicher bin. Auserdem habe ich folgende Fragen:

Ich und eine Freundin bewerben uns getrennt, aber gleichzeitig. Ihr Vater kennt einen Redakteur und wird bei ihm anrufen und in etwa erzaehlen, dass wir uns bewerben und er uns gut findet. Soll ich im Anschreiben darauf eingehen? Besser nicht, oder?

Die Schuelerzeitung, die im Text erwaehnt wird, ist leider nie erschienen, weil die Chefredakteure zu unmotiviert waren und das Team irgendwann auseinanderfiel. Soll ich das - evt. im Lebenslauf - erwaehnen? Oder erst im evt. Bewerbungsgespraech? Ich mache mir nur sorgen, dass er denkt, ich wuerde luegen, da offiziell nie eine Zeitung mit meinen Artikeln erschien.

Soll ich mehr darueber sagen, weshalb ich gerade diese Zeitung waehle und woher ich sie kenne? Es ist eine wirklich bekannte Zeitung, alle kennen sie - macht es da noch Sinn, etwas nach dem Motto "Ich kenne sie von..." zu schreiben? Soll ich sagen, dass ich sie regelmaessig lese (stimmt!)?

.......

xy xy
xy Strasse
xy
....

Herr xy
Redaktion xy
...


Sehr geehrter Herr xy,

hiermit bewerbe ich mich um einen Praktikumsplatz in der Redaktion der xy-Zeitung.
Ich heisse xy und werde nach den Sommerferien die 9. Klasse des xy-Gymnasiums in Frankfurt besuchen.
(Oder soll ich schreiben: Ich besuche zurzeit das xy Gymnasium, in dem ich nach den Sommerferien die 9. Klasse besuchen werde.?) In der 10 Klasse absolviert meine Jahrgangsstufe voraussichtlich vom xy bis zum xy ein dreiwoechiges Betriebspraktikum.

Ich wuerde dieses Praktikum gerne dazu nutzen, in Ihrer Redaktion journalistische Arbeit hautnah zu erleben.
(Klingt das "hautnah" bloed?)
Ich habe mich schon immer fuer Journalismus interessiert und recherchieren wie schreiben - von Reportagen bis Geschichten - sind meine groessten Leidenschaften. (Recherchieren wie schreiben - versteht man dn Sinn? Ich wollte nicht noch einmal "und" schreiben)
Durch unsere Schuelerzeitung hatte ich bereits die Moeglichkeit, mich an journalistischen Taetigkeiten wie Recherche, das Schreiben von Artikel oder das Organisieren von Interwievs zu ueben, was mir grossen Spass bereitete. Im Anhang habe ich einige Ergebnisse dieser Arbeit beigelegt.
Da ich ueberlege, mich beruflich in Richtung Journalismus zu orientieren, wuerde ich gerne an der Realitaet ueberpruefen, ob dieser Beruf wirklich meinen Erwartungen entspricht. Ihre Redaktion scheint mir der richtige Ort dafuer zu sein, da Ihre Zeitung ein hochwertiges Medium ist und mir auch persoenlich zusagt.

Ich glaube, fuer ein Praktikum in Ihrer Redaktion geeignet zu , da ich sowohl selbstaendig als auch im Team effizient arbeite und immer mit Begeisterung und Einsatz bei der Sache bin. Durch meine Taetigkeit fuer Schuelerzeitung und Tansania-AG und meinen Einsatz als Klassensprecherin habe ich mir Verantwortungsbewusstsein und einen freundlichen, hoeflichen Umgang mit Menschen angeeignet. Selbstverstaendlich bin ich selbstbewusst und puenktlich .
Ausserdem interessiere ich mich fuer politische, gesellschaftliche sowie kulturelle Themen, ueber die ich auch gut informiert bin.
Schulisch bevorzuge ich gesellschaftliche Faecher wie PoWi und Geschichte. Ausserdem ist Deutsch eine meiner Staerken.
(Ist dieser Abschnitt zu uebermaessig positiv? Ich habe nicht gelogen, aber soll ich etwas weglassen, damit es "natuerlicher" klingt?)

Ueber eine Einladung zu einem Bewerbungsgespraech wuerde ich mich sehr freuen.
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  #2  
Alt 05.07.2010, 17:19
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Standard AW: Bewerbung fuer Schuelerpraktikum in Zeitungsredaktion

Du bewirbst dich auf einen Praktikumsplatz von ein par Wochen Dauer.

Ausserdem: wie alt bist du? 16, 17?

Du musst keine Bewerbung schreiben, als wolltest du dich um eine Führungsstelle als Chefredakteur bewerben.




Zitat:
Zitat von Alles Beitrag anzeigen
Hallo liebe Forums-Mitglieder,

ich muss mich jetzt schon fuer mein Praktikum bewerben, da es ein sehr begehrter Platz in einer Zeitungsredaktion ist.
Im Detuschunterricht kommt das Thema "Bewerbung" aber erst naechstes Jahr. Daher habe ich Angst, etwas falsch zu machen. Ich hab mich mal im Internet umgeguckt und dieses Anschreiben verfasst.
Was macht es fuer einen Eindruck?
Verbesserungsvorschlaege sind willkommen!

Im Text habe ich die Stellen markiert, bei denen ich besonders unsicher bin. Auserdem habe ich folgende Fragen:

Ich und eine Freundin bewerben uns getrennt, aber gleichzeitig. Ihr Vater kennt einen Redakteur und wird bei ihm anrufen und in etwa erzaehlen, dass wir uns bewerben und er uns gut findet. Soll ich im Anschreiben darauf eingehen? Besser nicht, oder?

Wenn man Vitamin B nutzt, sollte man die Abwicklung bei einem Praktikum den "Grossen" überlassen. Also bewerbung schreiben und dem Verantwortlichen Vitamin-B-Anwender geben.

Die Schuelerzeitung, die im Text erwaehnt wird, ist leider nie erschienen, weil die Chefredakteure zu unmotiviert waren und das Team irgendwann auseinanderfiel. Soll ich das - evt. im Lebenslauf - erwaehnen? Oder erst im evt. Bewerbungsgespraech? Ich mache mir nur sorgen, dass er denkt, ich wuerde luegen, da offiziell nie eine Zeitung mit meinen Artikeln erschien.

Man kann nicht davon ausgehen, dass die örtliche Presse/Zeitungsverlag über jede interne Schulangelegenheit informiert ist.
Wenn man sich also auf eine Zeitung beruft, die nie existiert hat, höchstens im Stadium eines beginnenden Schulprojektes, dann sollte man das auch so deklarieren.


Soll ich mehr darueber sagen, weshalb ich gerade diese Zeitung waehle und woher ich sie kenne? Es ist eine wirklich bekannte Zeitung, alle kennen sie - macht es da noch Sinn, etwas nach dem Motto "Ich kenne sie von..." zu schreiben?

Soll ich sagen, dass ich sie regelmaessig lese (stimmt!)?

Ja. Aber dann sei auch auf Rückfragen gefasst.

.......

xy xy
xy Strasse
xy
....

Herr xy
Redaktion xy
...


Sehr geehrter Herr xy,

hiermit bewerbe ich mich um einen Praktikumsplatz in der Redaktion der xy-Zeitung.
Ich heisse xy ... das steht bereits im Briefkopf als Absenderangabe ... und werde nach den Sommerferien die 9. Klasse des xy-Gymnasiums in Frankfurt besuchen.
(Oder soll ich schreiben: Ich besuche zurzeit das xy Gymnasium, in dem ich nach den Sommerferien die 9. Klasse besuchen werde.?) In der 10 Klasse absolviert meine Jahrgangsstufe voraussichtlich vom xy bis zum xy ein dreiwoechiges Betriebspraktikum.

Ich wuerde dieses Praktikum gerne dazu nutzen, in Ihrer Redaktion journalistische Arbeit hautnah zu erleben.
(Klingt das "hautnah" bloed?Nö.)
Ich habe mich schon immer fuer Journalismus interessiert und recherchieren wie schreiben - von Reportagen bis Geschichten - sind meine groessten Leidenschaften. (Recherchieren wie schreiben - versteht man dn Sinn? Ich wollte nicht noch einmal "und" schreiben)
Durch unsere Schulprojekt "Schuelerzeitung" Tastatur kaputt? ü, ä, ö hatte ich bereits die Moeglichkeit, mich an journalistischen Taetigkeiten wie Recherche, das Schreiben von Artikeln oder das Organisieren von Interwievs zu ueben, was mir grossen Spass bereitete. Im Anhang habe ich einige Ergebnisse dieser Arbeit beigelegt.
Da ich ueberlege, mich beruflich in Richtung Journalismus zu orientieren, wuerde ich gerne an der Realitaet ueberpruefen, ob dieser Beruf wirklich meinen Erwartungen entspricht. Ihre Redaktion scheint mir der richtige Ort dafuer zu sein, da Ihre Zeitung ein hochwertiges Medium ist und mir auch persoenlich zusagt.

Ich glaube, fuer ein Praktikum in Ihrer Redaktion geeignet zu , da ich sowohl selbstaendig als auch im Team effizient arbeite ... das erscheint nmir ein wenig dick aufgetragen zu sein. und immer mit Begeisterung und Einsatz bei der Sache bin. Durch meine Taetigkeit fuer Schuelerzeitung und Tansania-AG??? und meinen Einsatz als Klassensprecherin habe ich mir Verantwortungsbewusstsein und einen freundlichen, hoeflichen Umgang mit Menschen angeeignet. Selbstverstaendlich bin ich selbstbewusstsoso ... und puenktlich .
Ausserdem interessiere ich mich fuer politische, gesellschaftliche sowie kulturelle Themen, ueber die ich auch gut informiert bin.
Schulisch bevorzuge ich gesellschaftliche Faecher wie PoWi Immer dieser Aküfi Abkürzungsfimmel ... und Geschichte. Ausserdem ist Deutsch eine meiner Staerken.
(Ist dieser Abschnitt zu uebermaessig positiv? Ich habe nicht gelogen, aber soll ich etwas weglassen, damit es "natuerlicher" klingt?)

Ueber eine Einladung zu einem Bewerbungsgespraech wuerde ich mich sehr freuen.

Ich will das mal so sagen: du bist ein junger frischer Mensch, du sollst mit deiner Jugend begeistern und einem frischen Elan, von dir erwartet man noch keine Fähigkeiten, die Welt aus den Angeln zu heben.

Hey, ich bin 17, und ich will wissen, wie es in einer Redaktion so zugeht.
Das stelle ich mir richtig spannend vor. Und wenn sich dabei ergibt, dass man sehen und erleben kann, wie eine Zeitung in der Druckerei entsteht, das wäre wirklich gigantisch. Das muss dein Bewerbungsschreiben kommunizieren.
__________________
Was dich nicht umbringt, macht dich nur haerter.
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Alles (05.07.2010)

  #3  
Alt 05.07.2010, 18:37
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Standard AW: Bewerbung fuer Schuelerpraktikum in Zeitungsredaktion

Zitat:
Zitat von nontestatum Beitrag anzeigen
Du bewirbst dich auf einen Praktikumsplatz von ein par Wochen Dauer.
Stimmt, aber ich nehm es ziemlich ernst. Vielleicht zu ernst... Aber das weiss ich wohl erst im Nachinein. Unsere PoWi-Lehrerin (wieder diese Abkuerzungen ) hat mir jedenfalls gesagt, dass es sehr viele gute Bewerber geben wird. Und ich will das wirklich unbedingt machen!

Ausserdem: wie alt bist du? 16, 17?
Falsch, ich bin 14, aber die meisten denken ich sei aelter - ich bin zum Glueck nicht so der typische Teenie.

Du musst keine Bewerbung schreiben, als wolltest du dich um eine Führungsstelle als Chefredakteur bewerben.
Stimmt. Ich hab mir einfach Muehe gegeben, es professionell klingen zu lassen... Vielleicht wars dann aber doch zu viel des Guten.

Ich will das mal so sagen: du bist ein junger frischer Mensch, du sollst mit deiner Jugend begeistern und einem frischen Elan, von dir erwartet man noch keine Fähigkeiten, die Welt aus den Angeln zu heben.
Hhm, vielleicht war das im Anschreiben etwas zu viel Eigenlob. Das meinte ich auch mit meiner Bemerkung. Aber im Grunde stimmt mein "positives Profil" sogar - ich hab ja nicht gesagt, dass es nicht noch schlechte Eigenschaften gibt.

Hey, ich bin 17, und ich will wissen, wie es in einer Redaktion so zugeht.
Das stelle ich mir richtig spannend vor. Und wenn sich dabei ergibt, dass man sehen und erleben kann, wie eine Zeitung in der Druckerei entsteht, das wäre wirklich gigantisch. Das muss dein Bewerbungsschreiben kommunizieren.
Das ist eindeutig ein anderer Ansatz. Sollte ich auch drueber nachdenken. Bisher habe ich nach der Divise gearbeitet: Zeitung eher konservativ = Bewerbung eher konservativ.
Und nun einige Erklaerungen:
Tansania-AG (ich weiss, hoert sich seltsam an) ist eine AG die sich um den Aufbau unserer Schulpartnerschaft mit einer Schule in Duluti (Tansania) kuemmert. Wir machen Spendenaktionen, organisieren jaehrlich eine Ausstellung zum Land mit versch. Schwerpunkten und geben jaehrlich eine Zeitschrift heraus. Ausserdem haben wir Brieffreunde in Tansania und demnaechst startet ein Austauschprogramm.

Meine Tastatur ist nicht kaputt, allerdings handelt es sich hierbei um eine italienische Tastatur, da wir zurzeit in Italien bei meinen Grosseltern sind (bin Italienerin). Die italienische Sprache kennt die Haesslichen deutschen Diphtonge (sorry!) eben nicht.

Was heisst hier soso??? Wieso sollte ich nicht selbstbewusst sein? Nur weil ich Auslaender bin?

Das mit der Schuelerzeitung formuliere ich jetzt einmal so:
Durch unser Schuelerzeitungsprojekt (das leider nicht zum Druck gekommen ist) hatte ich....
Ich finde das ist ein guter Kompromiss.

Den "Angebersatz" formuliere ich jetzt mal so:
..., da ich sowohl selbststaendg als auch im Team gerne an den verschiedensten Aufgaben arbeite."
Klingt das noch zu aufgeblasen?
"Effektiv" ist zugegebener Massen etwas ueberspitzt. Aber es ist doch nicht schlecht, Werbung fuer sich zu machen...

Danke schon mal fuer deine Hilfe!

Nettes Motto uebrigens...
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