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#1
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| Hallo zusammen, könnt Ihr bitte sagen ob das so Inordnung ist. Was würdet Ihr anders machen und wieso???? Bewerbung um einen Ausbildungsstelle als Industriekauffrau ab September 2011 Sehr geehrter Herr Müller, auf der Internetseite der Agentur für Arbeit habe ich mit großem Interesse gelesen, dass sie einen Ausbildungsplatz zur Industriekauffrau anbieten. Auf diese Lehrstelle bewerbe ich mich hiermit. Im Januar 2006 habe ich meine Ausbildung zur Bankkauffrau erfolgreich abgeschlossen, war zunächst als Personalreserve später als Kundenberaterin tätig. Die Ausbildung ist sehr stark Verkaufs- bzw. Beratungsorientiert. Da mir dieser Bereiche wenig Perspektiven bietet und meine beruflichen Interessen in betriebwirtschaftlichen Aufgaben liegen, möchte ich eine zweite Ausbildung als Industriekauffrau absolvieren. Durch meine Berufserfahrung ist Organisationsgeschick obligatorisch, Stesssituationen bin ich stets gewachsen. Außerdem habe ich mir eine fachgerechte und eigenständige Arbeitsweise angeeignet. Ich verfüge über gute EDV-Kenntnisse und beherrsche das 10-Finger-System. Teamarbeit als auch Eigenständigkeit, schnelle Auffassungsgabe und Lernbereitschaft kennzeichnen mich ebenso wie die Fähigkeit, guten Kontakt zu Menschen aufzubauen. Diese Eigenschaften konnte ich oft in marketingorientierten Projekten unter Beweis stellen. Die Position als Industriekauffrau in Ihrem Unternehmen sehe ich als konsequenten Schritt im Hinblick auf meine berufliche Weiterentwicklung. Wenn meine Bewerbung Ihr Interesse geweckt hat, freue ich mich über ein persönliches Treffen Freundlich grüßt Sie |
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#2
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| Die Anrede ist vorhanden - das ist gut. Warum? Ganz einfach, dann fühlt sich der Leser (Arbeitgeber/Personalleiter/Personalchef) auch angesprochen. 1.Absatz Ich vermisse den Grund, warum du dich ausgerechnet dort bewirbst. Das zu vermittelnde Interesse an der Firma und an der Tätigkeit fehlt. Klingt wie eine Analyse oder ein Bericht, was du getan hast. Hier ist ein kleines Beispiel, wie du die Einleitung eines Anschreibens schreiben kannst: "Sehr geehrte/r Frau/ Herr xy, für unser erstes persönliches Kennenlernen überreiche ich Ihnen meine Bewerbungsunterlagen. An einer Ausbildung zum/zur *Ausbildung einfügen* in Ihrem Unternehmen bin ich sehr interessiert. Da ich in der *Aufgabe einfügen* eine wichtige Aufgabe sehe, fühle ich mich damit verbunden." Warum ich das so schreiben würde? Da dringt schon viel eher das Interesse an der Firma und der Ausbildung durch. Das ist das, was du als Einleitung stehen hast. Nur umschrieben. ;-) __________________________________________________ _____________ 2.Absatz Da dringt eher deine Unzufriedenheit durch, anstatt Interesse deiner zukünftigen Ausbildung und an der Firma. Das klingt, als hätte deine damalige Firma (in deiner Ausbildung zur Bankkauffrau) etwas falsch gemacht. Darunter leidet nicht nur deine Glaubwürdigkeit eine 2.Ausbildung machen zu wollen, sondern auch deine Lehrfirma. Das ist das, was in deinem Anschreiben vermittelt wird. Vielleicht macht dir der Beruf Bankkauffrau nicht so viel Spaß. Das ist schon OK. Deshalb suchst du ja eine andere Ausbildung. Ich vermisse den Grund, warum du eine 2.Ausbildung anfangen möchtest. Das wird nicht erwähnt. Du kannst das auch etwas positiver formulieren: "Ich konnte innerhalb meiner Ausbildung meine Erfahrungen als *Tätigkeit einfügen* mit Seminaren und Kurse erweitern und bin mit den praktischen Aufgaben in einem Betrieb gut vertraut." _____________________________________ 3.Absatz Du zählst zwar deine Aufgaben, Stärken und Fähigkeiten auf, aber für wen diese von nutzen sein können, wird nicht erwähnt. = der Leser (Arbeitgeber/Personalleiter/Personalchef) fühlt sich dabei bestimmt nicht angesprochen. Das zu vermittelnde Interesse fehlt völlig. >>Die Position als Industriekauffrau in Ihrem Unternehmen sehe ich als konsequenten Schritt im Hinblick auf meine berufliche Weiterentwicklung.<< Das klingt überhaupt nicht überzeugend. Hier ein Beispiel wie du die Brücke schlagen kannst, dass du den Grund für den Anfang einer 2.Ausbildung aufzeigst und wie du dein Interesse an der Tätigkeit und an der Firma mit reinbringst. "Dennoch suche ich nach einer sinnvollen Ausbildung und finde, dass ich meine Erfahrungen und Fähigkeiten bei Ihnen zum/ zur *Ausbildung einfügen* einsetzen könnte. Ich bin mir sicher, dass Ihr innovatives und dynamisches Unternehmen von meinen Fähigkeiten und Erfahrungen profitiert." Und hier zum Abschluss kommt noch etwas, dass du aufzeigst, dass du weisst was du willst und die Ausbildung mit Elan und Motivation angehst. "In meinem bisherigen Berufsleben war ich immer daran interessiert neue Herausforderungen und langfristige Ziele anzustreben. Eine Ausbildung zum/ zur *Ausbildung einfügen* in Ihrem Unternehmen bietet mir dafür die beste Gelegenheit." Endergebnis: Auch wenn du vor lauter Bäume den Wald nicht siehst, bleibe am Ball. Du kannst dich gut ausdrücken. Nur die Motivation und das Interesse an der Firma und an der Tätigkeit wird nicht wirklich vermittelt. Aber das kannst du viel besser. Es ist angebracht das Anschreiben zu überarbeiten. . Geändert von ratsuchender (08.12.2010 um 23:35 Uhr) |
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#3
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| Hallo ratsuchender, danke für deine Tipps werde mein Anschreiben nochmal überarbeiten. Bis dann |
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#4
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| Hallo nochmal, ich habe mein Anschreiben nochmal überarbeitet, deine Einleitung fand ich so super, dass ich es komplett übernommen habe sorry, ich weis soll individuel sein aber der war so gut. Ich habe lange überlegt und versucht einiges umzusetzen aber das Anschreiben soll ja trotzdem ich sein. Sagst du mir trotzdem ob dieses Anschreiben besser ist als das letzte. Ich kann leider nicht sehr "schleimen", das fehlt mir, deswegen habe ich jetzt nicht das Unternehmen so "gelobt" oder so. Ist das Anschreiben jetzt nicht zulang geworden???? Bewerbung um einen Ausbildungsstelle als Industriekauffrau ab September 2011 Ihre Ausschreibung auf Arbeitsagentur.de Sehr geehrter Herr Müller, für unser erstes persönliches Kennen lernen überreiche ich Ihnen meine Bewerbungsunterlagen. An einer Ausbildung zur Industriekauffrau in Ihrem Unternehmen bin ich sehr interessiert und bewerbe mich hiermit für die angebotene Ausbildungsstelle. Im Januar 2006 habe ich meine Ausbildung zur Bankkauffrau erfolgreich abgeschlossen, war zunächst als Personalreserve später als Kundenberaterin tätig. Da mir der Bereich der Beratung wenig Perspektiven bietet und meine beruflichen Interessen in betriebwirtschaftlichen Aufgaben liegen, möchte ich eine zweite Ausbildung als Industriekauffrau absolvieren. Mich spricht vor allem die Vielseitigkeit des Berufes und die Einsetzbarkeit in allen Unternehmungsabteilungen sehr an. Durch meine Berufserfahrung ist Organisationsgeschick obligatorisch, Stresssituationen bin ich stets gewachsen. Teamarbeit als auch Eigenständigkeit, schnelle Auffassungsgabe und Lernbereitschaft kennzeichnen mich ebenso wie die Fähigkeit, guten Kontakt zu Menschen aufzubauen. Diese Eigenschaften konnte ich oft in marketingorientierten Projekten unter Beweis stellen und bin mir sicher, dass Ihr Unternehmen von meinen genannten Fähigkeiten und Erfahrungen profitieren wird. In meinem bisherigen Berufsleben war ich immer daran interessiert neue Herausforderungen und langfristige Ziele anzustreben. Eine Ausbildung in Ihrem Unternehmen bietet mir dafür die beste Gelegenheit." Wenn meine Bewerbung Ihr Interesse geweckt hat, freue ich mich über ein persönliches Treffen Freundlich grüßt Sie Geändert von ayten82 (11.12.2010 um 00:51 Uhr) |
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#5
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| . >> sorry, ich weis soll individuell sein aber der war so gut. << Mit Individuell ist meistens gemeint, dass man seine Berufsbezeichnung, Stärken und Fähigkeiten anbietet. Der Formulierungsstil spielt dabei meistens keine so große Rolle, ob man diesen nun abgekupfert hat oder nicht. Man kann auch in einem Fremden Formulierungsstil seine Individualität beibehalten. Warum also das Rad neu erfinden???? >>Ich habe lange überlegt und versucht einiges umzusetzen aber das Anschreiben soll ja trotzdem ich sein.<< Es kommt viel mehr darauf an, aus welcher Sicht du dich selbst siehst. >>Sagst du mir trotzdem ob dieses Anschreiben besser ist als das letzte.<< Das kann ich leider nicht bestätigen. Es hat sich ein wenig in der Einleitung und im Allgemeinen in der Formulierung verändert, aber verbessert hat es sich nicht wirklich. Es fehlt die Wärme, das wirkliche Interesse an der Firma und an der Tätigkeit. >>Ich kann leider nicht sehr "schleimen", das fehlt mir, deswegen habe ich jetzt nicht das Unternehmen so "gelobt" oder so. << Das hat mit "schleimen" oder "loben" nichts zu tun. Es hat eher etwas mit deiner Inneren Einstellung zu tun. Stell dir mal folgendes vor: Ein Mann kommt auf dich zu und analysiert sich selbst den ganzen Tag und erzählt wie toll er ist und welche Stärken er hat, ohne ernst gemeinte netten Worte, die an dich gerichtet zu haben. Er zeigt also keinerlei Interesse an dir. Würdest du dennoch einen solchen Menschen interessant finden und Sympathie empfinden? Wohl eher nicht. So ähnlich klingt dein Anschreiben. Wenn du nur über deine Stärken erzählst, ohne dabei Interesse an der Firma zu zeigen, brauchst du dich nicht wundern, dass du nicht die Stelle bekommst, die du dir wünschst. 1.Absatz Der Grund ist nicht wirklich vorhanden. Es fehlt das zu vermittelnde Interesse an der Frima und an der Tätigkeit. 2.Absatz >>Da mir der Bereich der Beratung wenig Perspektiven bietet und meine beruflichen Interessen in betriebwirtschaftlichen Aufgaben liegen, möchte ich eine zweite Ausbildung als Industriekauffrau absolvieren.<< Das ist sehr destruktiv deiner ersten Ausbildung gegenüber und es ist Ablästern deiner früheren Firma gegenüber. Der zukünftige Chef überlegt sich bestimmt: "Da sind schon Probleme vorprogrammiert. Was ist, wenn wir ihr diese Ausbildung gewähren und sie es sich während dessen anders überlegt???" Klingt nicht überzeugend genug. >>Mich spricht vor allem die Vielseitigkeit des Berufes und die Einsetzbarkeit in allen Unternehmungsabteilungen sehr an. << Welche Unternehmensabteilungen sind das??? Beschreibe sie kurz und bündig. Du hast zwar hier aufgezeigt, was dich anspricht, aber es fehlt das Interesse an der Firma und der Tätigkeit. Was die Firma ansprechen könnte, hast du nicht erwähnt. >>...guten Kontakt zu Menschen aufzubauen.<< Wie sehen diese Kontakte wohl aus? Wenn desinteresse an der Firma und an der Tätigkeit gezeigt wird, wie werden wohl die Kundenkontakte aussehen??? Ist schon ein Widerspruch in sich und ist unglaubwürdig. Ein seriöses Unternehmen erkennt das sofort. Endergebnis: Du möchtest etwas haben, ohne etwas zu geben. Das findet bei den Firmen wenig Anklang. Und schon gar nicht bei den Kunden. Es sind schon einige Hauptaspekte genannt, die für den Erfolg ausschlaggebend sind, um einen Termin für ein Vorstellungsgspräch zu bekommen. Dabei stehst du dir selbst im Weg. Es ist angebracht das Anschreiben zu überarbeiten. . Geändert von ratsuchender (11.12.2010 um 09:10 Uhr) |
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#6
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| danke dir ratsuchender, du hast mir wirklich geholfen, ich werde es überarbeiten und endlich mal losschicken, interessiert es dich was aus der Bewerbung geworden ist ??? lg |
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#7
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| . Hallo ayten82! Das freut mich, dass ich dir weiterhelfen konnte. Ja, es interessiert mich, was aus deiner Bewerbung geworden ist. Das ist gut, dass du das ansprichst. Du kannst mir gerne davon berichten. LG . |
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