Bewerbung von meinem Vater...ist die ok?
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Bewerbung von meinem Vater...ist die ok?

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  #1  
Alt 17.02.2009, 18:07
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Standard Bewerbung von meinem Vater...ist die ok?


Hallo,
folgende Situation: mein Vater, schon über 50, ist seit Januar arbeitslos und ist zur Zeit in so einer Art Weiterbildungsfirma (is irgendwas vom bfz, weiß selber nicht genau was das ist). Er hat ein Inserat im Internet gefunden und diese Bewerbung geschrieben. Könnt ihr euch die mal angucken?
Was kann man verbessern?

Danke und mfg

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eigener Ort, den 17.02.2009

Bewerbung um einen Arbeitsplatz als Zerspanungsmechaniker/Fräser


Sehr geehrte Damen und Herren,

Ich danke Ihnen vielmals für Ihr Entgegenkommen, meine Unterlagen entgegenzunehmen. Auf Grund meiner Initiative einen Arbeitsplatz zu finden, stieß ich auf Ihre Homepage mit dem Inserat, bei dem Sie eine Arbeitsstelle als Zerspanungsmechaniker/Fräser anbieten. Diese Stelle sagt mir vollkommen zu.

Nach meiner Ausbildung als Dreher in T., [Ausland] arbeitete ich in [Ausland] als Dreher und Bohrwerker. Nach der Übersiedlung nach Deutschland im September 19XX war ich weiter im Metallbereich, zuletzt bei der „XXX GmbH“ als CNC- und Konventional-Fräser beschäftigt. Die schlechte Auftragslage verhinderte jedoch ein Weiterarbeiten bei dieser Firma. Derzeit bin ich Seminarteilnehmer bei der „XYZ-Weiterbildung GmbH“, um meine Chancen auf dem Arbeitsmarkt zu verbessern.

Durch die langjährige Erfahrung im Bereich Metallarbeiten, Bohren, Eisendrehen und Fräsen verfüge ich über die Qualifikationen, die den Anforderungen in Ihrem Inserat entsprechen. Ich habe bereits viel Erfahrung mit der Heidenhain-Steuerung sammeln können. Außerdem verfüge ich über genügend Praxis im Bereich Zerspanung. Neue Aufgaben nehme ich mit großem Engagement an, um Ihr Unternehmen künftig zu unterstützen. Ferner bin ich ausreichend flexibel, die 30 km Arbeitsweg auf mich zu nehmen.

Ich wäre ab sofort frei und könnte die Arbeit bei Ihnen beginnen.
Ich würde mich freuen baldmöglichst von Ihnen zu hören und zu einem Bewerbungsgespräch eingeladen zu werden, um Sie in einem persönlichen Gespräch von meiner Eignung für diese Position zu überzeugen.

Mit freundlichen Grüßen,



Anlagen:
 Lebenslauf mit Lichtbild
 Arbeitszeugnis der „XXX GmbH“
 Schulzeugnisse der Allgemeinschule, der Berufsschule und des Abendgymnasiums mit deutschen Übersetzungen
__________________________________________________ _______________
Zum Lebenslauf: mein Vater hat in der besagten Firma gelernt, dass man mit dem neuesten zu erst anfängt. Also, erst mal beruflicher Werdegang. Da ist das erste dann, dass er jetzt in dieser Weiterbildungsfirma ist, davor bei der alten Firma gearbeitet hat usw.
Dann der Grundwehrdienst, dann die Schulische Ausbildung, wobei man hier wieder mit dem letzten anfängt, bei ihm das Gymnasium.
Ist das so richtig? Die haben das damit begründet, dass das neueste wichtiger ist, als das, was man vorher irgendwann mal gemacht hat.



Ich freue mich auf eure Antworten
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  #2  
Alt 19.02.2009, 22:19
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Standard Hallo Pauker999 - Willkommen!

Zitat:
Ich danke Ihnen vielmals für Ihr Entgegenkommen, meine Unterlagen entgegenzunehmen.
Man erwartet seine Bewerbung, also hat er in der Firma angerufen? Der Name des Ansprechpartners ist (wichtig für die Anrede)?

Zitat:
Nach meiner Ausbildung als Dreher in T., [Ausland] arbeitete ich in [Ausland] als Dreher und Bohrwerker. Nach der Übersiedlung nach Deutschland im September 19XX war ich weiter im Metallbereich, zuletzt bei der „XXX GmbH“ als CNC- und Konventional-Fräser beschäftigt. Die schlechte Auftragslage verhinderte jedoch ein Weiterarbeiten bei dieser Firma. Derzeit bin ich Seminarteilnehmer bei der „XYZ-Weiterbildung GmbH“, um meine Chancen auf dem Arbeitsmarkt zu verbessern.
Hier wird der Lebenslauf wiederholt. Was ist das für eine Weiterbildung, die Dein Papa macht und wann endet diese?

Wie lautet die Stellenbeschreibung? Welche Voraussetzungen werden erwartet?
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Eure Fragen beantworte ich gern nach meinem besten Wissen. Eine Gewähr für die Richtigkeit und Vollständigkeit übernehme ich nicht. Alle meine Äußerungen, Kommentare und eigenen Beiträge, sind Ausdruck meiner persönlichen Meinung. Sie sind nicht als Rechtsberatung oder Ersatz zu verstehen.
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  #3  
Alt 20.02.2009, 12:29
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Wegen dem Ansprechpartner: er sollte also erstmal in der Firma anrufen und sich dort mit jemanden in Verbindung setzen...gut, das werde ich ihm dann sagen und wir werden den Brief dann direkt an diese Ansprechperson addressieren.

Anforderungen:
Maschinenbedienung, Fräskenntnisse, Heidenhainsteuerung
[sind im vorletzten Absatz abgehandelt worden. Zusätzlich finde ich noch wichtig, dass mein Vater reinschreibt, dass er die 30 km Arbeitsweg gerne auf sich nimmt...hoffe, das ist ok so]

Seminarteilnahme:
Firma heißt irgendwas mit "Transfer und Integration"
man lernt da, wie man Bewerbungen schreibt und sowas...wie man wieder in ein Arbeitsverhältnis kommt. Sollte man das so detailliert reinschreiben? Reicht es nicht, wenn man reinschreibt, dass man seine Chancen auf dem Arbeitsmarkt verbessern will?
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  #4  
Alt 20.02.2009, 23:24
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Zitat:
Wegen dem Ansprechpartner: er sollte also erstmal in der Firma anrufen und sich dort mit jemanden in Verbindung setzen...gut, das werde ich ihm dann sagen und wir werden den Brief dann direkt an diese Ansprechperson addressieren.
Ich dachte er hatte schon angerufen, weil es in der Einleitung heißt "Ich danke Ihnen vielmals für Ihr Entgegenkommen, meine Unterlagen entgegenzunehmen." Aber war dann wohl nur ein Dank vorab an den Leser, dass er sich der Bewerbung annimmt. Wenn kein Ansprechpartner bekannt ist, dann anrufen und auf das Inserat beziehen.

Zitat:
Anforderungen:
Maschinenbedienung, Fräskenntnisse, Heidenhainsteuerung
[sind im vorletzten Absatz abgehandelt worden. Zusätzlich finde ich noch wichtig, dass mein Vater reinschreibt, dass er die 30 km Arbeitsweg gerne auf sich nimmt...hoffe, das ist ok so]
Der dritte Absatz ist gut, nur kommt er zu spät.

Zitat:
Seminarteilnahme:
Firma heißt irgendwas mit "Transfer und Integration"
man lernt da, wie man Bewerbungen schreibt und sowas...wie man wieder in ein Arbeitsverhältnis kommt. Sollte man das so detailliert reinschreiben? Reicht es nicht, wenn man reinschreibt, dass man seine Chancen auf dem Arbeitsmarkt verbessern will?
Na das würd ich dann nicht ins Anschreiben nehmen. Steht ja im Lebenslauf und warum das Ganze, dürfte klar sein.
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  #5  
Alt 21.02.2009, 09:01
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Erstmal vielen Dank für die Hilfestellung.

Mein Vater hat sich jetzt noch eine weitere Bewerbung geschrieben, für eine ähnliche Stelle.
Der Brief bleibt fast gleich, nur das jetzt eine Ansprechperson zur Verfügung steht, die direkt angeschrieben wird. Was geändert wird, ist der dritte Absatz. Den könnt ihr euch ja auch mal anschauen.
Wir haben nicht alle Anforderungen in diesen Absatz genommen, weil er sonst einfach zu lang werden würde. Außerdem steht vieles davon auch im Arbeitszeugnis der alten Firma (ein Verweis darauf ist auch mit drin).


__________________________________________________ ___________________
Anforderungen:
Zerspanungsmechaniker (Frästechnik)

Ihre Aufgaben:
CNC-gesteuerte Bearbeitungszentren werden von Ihnen bedient, eingerichtet und idealerweise programmiert

An den Werkstücken führen Sie Stichprobenprüfungen durch und nehmen gegebenenfalls Maßkorrekturen vor

Sie arbeiten sicher nach Konstruktions- und Detailzeichnungen, organisieren Ihren Arbeitsplatz und arbeiten gerne mit einem hohen Maß an Eigenverantwortung



Ihr Profil:
Sie haben eine abgeschlossene Berufsausbildung als Zerspanungsmechaniker (m/w) Bereich Frästechnik

Sie konnten bereits praktische Erfahrung sammeln und verfügen über gute Kenntnisse im Bereich der CNC-Technik

Sie zeichnen sich durch eine selbstständige und präzise Arbeitsweise aus

Mobilität und Einsatzbereitschaft bringen Sie ebenso mit wie Teamfähigkeit und die Bereitschaft zur Mitarbeit im Schichtsystem



Wir bieten:
Neben übertariflicher Bezahlung bieten wir Ihnen die langfristige Perspektive in Ihrer Qualifikation zusätzliche Erfahrungen durch Praxis und Weiterbildungsmaßnahmen zu erlangen

Attraktives Arbeitsumfeld mit gutem Betriebsklima

Unbefristetes Arbeitsverhältnis





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Durch das langjährige Arbeiten im Bereich Metallarbeiten, Bohren, Eisendrehen und Fräsen verfüge ich über die Qualifikationen, die den Anforderungen in Ihrem Inserat entsprechen. Ich habe bereits viel Erfahrung im CNC-Bereich sammeln können. Außerdem verfüge ich über genügend Praxis im Bereich Zerspanung. Arbeiten erledige ich sehr sorgfältig und zuverlässig, wie das auch durch mein Arbeitszeugnis der „XXX GmbH“ belegt ist. Das Arbeiten im Schichtsystem stellt für mich kein Problem dar, da ich das bereits von meinem alten Arbeitsplatz gewohnt bin. Somit kann ich in Zukunft zu Ihrem Firmenerfolg beitragen.
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