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#1
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| Hallo, Ich habe vor kurzem bei einer Firma angefangen zu arbeiten, bin aber nicht ganz so happy mit der Stelle, ich hätte mir das Aufgabengebiet etwas anders vorgestellt. Ich bin noch in der Probezeit und möchte mich auch jetzt wieder neu bewerben. Aber wie soll ich schriftlich in der Bewerbung begründen, dass mich jetzt schon wieder neu bewerben will, obwohl ich noch in der Probezeit bin?? Ich hatte kurz nachdem ich die neue Stelle angetreten habe, noch Kontakt zu einem anderen potenziellen Arbeitgeber, bei dem ich mich schon vorher beworben hatte. Diesem habe ich gesagt, dass ich noch an der Stelle interessiert, aber inzwischen schon eine andere Stelle angetreten habe. Dieser Arbeitgeber hatte Angst, dass wenn ich dort anfange auch dort nach kurzer Zeit aufhören könnte. Ich habe ihm versichert, dass das nicht der Fall sein wird, da ich durch den Probetag genau weiß, wie das Aufgabengebiet aussieht. Bei der anderen Stelle wurde das nicht eindeutig geklärt und ich hatte auch keinen Probetag. Außerdem habe ich zuvor jahrelang in der gleichen Firma gearbeitet, es gab also keinen Grund so etwas zu vermuten. Ich arbeite im Büro, zur Zeit als Auftragssachbearbeiterin. Zu 70% -80% habe ich mit Zahlen zu tun, der Rest ist Kommunikation mit Kunden am Telefon, das heißt aber nicht, dass ich generell ein Problem mit Zahlen oder Zahleneingabe habe. Ich würde gern ein wenig mehr schreiben, z.B. mit Kunden schriftlich kommunizieren. Ich hatte auch schon vorher in der Auftragssachbearbeitung gearbeitet. Da war es eben etwas anders. 25% schriftliche Kommunikation, 25% mündliche Kommunikation und 50% Zahleneingabe, ect. Ich möchte gern eine Begründung mit in die Bewerbung schreiben, da ich Angst habe, dass sonst alle Bewerbungen umsonst geschrieben sind. Ich möchte vermeiden, dass der potenzielle Arbeitgeber sich irgendetwas zusammenreimt, warum ich mich in der Probezeit bewerbe und ich dann keine Chance auf ein Vorstellungsgespräch bekomme. Würdet ihr eine Begründung mit in die Bewerbung schreiben, oder doch lieber ganz raus lassen?? Ich möchte mich als Teamassistenz, am Empfang oder auch wieder in der Auftragssachbearbeitung bewerben. Folgendes würde ich schreiben. Ich bin irgendwie noch nicht ganz zufrieden damit. Was haltet ihr davon? Sehr geehrte ..., Einleitungssatz, wo ich die Stelle gefunden habe und warum ich mich bewerbe. Zur Zeit arbeite ich als Sachbearbeiterin der Bestellannahme. Da ich vorzugsweise im Bereich Assistenz/Empfang tätig sein möchte, bewerbe ich mich um die ausgeschriebene Stelle. Erfahrungen im Bereich … bringe ich durch meine …-jährige Berufserfahrung mit. Hier….. Beschreibung weiterer Kenntnisse zur STelle passend. Ist die Begründung in Ordnung oder zu ungenau? oder: Einleitungssatz, wo ich die Stelle gefunden habe und warum ich mich bewerbe. Zur Zeit arbeite ich als Sachbearbeiterin der Bestellannahme. Da ich gern weiterhin meine Englischkenntnisse einsetzen möchte, was bei meiner jetzigen Stelle nicht möglich ist, bewerbe ich mich um Ihre ausgeschriebene Stelle als … Erfahrungen im Bereich … bringe ich durch meine …-jährige Berufserfahrung mit. Hier korrespondierte ich täglich in Englisch und Deutsch, … Beschreibung weiterer Kenntnisse zur Stelle passend. Danke Ocean |
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#2
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| verwirren sie sich nicht noch mehr mit können und wollen und 30% oder 75% ![]() mal ganz klar abchecken was man überhaupt tun möchte und dann ganz locker eine Bewerbung verfassen. Das geht dann auch. Gruss wellen
__________________ Die Schule ist nur die Saat - der Beruf ist die Ernte Beiträge stellen keine Rechts- oder Steuerberatung dar, ein Beratervertrag kommt nicht zustande. - keine nichtssagenden Politikerworte - bitte !! Wehret den Anfängen! „Principiis obsta, sero medicina paratur" |
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#3
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| Eine Begründung wird m.E. nicht funktionieren. Zitat:
Den Einleitungssatz kannst Du auch weglassen, das steht im Betreff. Du bewirbst Dich aus ungekündigter Stellung, das sollte aus dem Satz hervorgehen, in dem Du Deine Kündigungsfrist und entsprechende Verfügbarkeit erläuterst. Letztenendes kannst Du es nicht verhindern, dass evtl. Arbeitgeber die kurze Betriebszugehörigkeit als Negativpunkt sehen. Auch nicht mit einer Begründung. Die könnte Dir Dein Schreiben verderben, in dem Du Dich lieber ganz auf die neue Stelle und Deine Erfahrungen und Stärken hierfür konzentrieren solltest. Irgendwann klappt dann der Wechsel schon.
__________________ Liebe Grüße, Melete Meine Beiträge entsprechen meinem besten Wissen und stellen meine persönliche Meinung dar. Eine Gewähr für Richtigkeit und Vollständigkeit kann ich nicht übernehmen. Auch gebe ich keine Rechtsberatung und keinen Ersatz dafür. Recherche-Ergebnisse zeigen jeweils den Stand des Erstellungsdatums des Beitrags. |
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#4
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| Danke für die Antwort, Melete. Hast du damit schon Erfahrung gemacht? Ja, Negativaussagen kommen nicht gut an. Mit diesem Satz war ich auch nicht zufrieden. Besser ist es einfach zu begründen, warum man sich auf die Stelle bewirbt, ohne die andere Stelle "schlecht zu machen". Die Begründung "Da ich vorzugsweise im Bereich Assistenz/Empfang tätig sein möchte, bewerbe ich mich um die ausgeschriebene Stelle.", könnte ich dafür benutzen, das ist ja dann nur eine Begründung warum ich mich bewerbe. Grüße Ocean |
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#5
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| Genau. Konzentriere Dich ganz auf das Neue. Im einem Bewerbungsgespräch musst Du ggf. vermutlich durchaus zu der Frage Stellung beziehen, warum Du nach recht kurzer Zeit schon wechseln willst. Dafür kannst Du Dir dann eine kurze, leicht verständliche (= ohne dass Du zig Einzelheiten erzählen müsstest) und sachliche Erklärung vorbereiten, mit der Du die derzeitige Stelle nicht schlecht machst, aber dennoch eine nachvollziehbare Begründung abgeben kannst, vielleicht auch ergänzt durch einige positive Anmerkungen wie nette Kollegen etc. (Die Wirkung am besten mal im Bekanntenkreis testen.) Es kann eine ganze Weile dauern, bis Du eine passendere Stelle für Dich gefunden hast (auch wegen der nicht so tollen Lage auf dem Arbeitsmarkt). Aber irgendwann klappt's schon. Ja, ich hatte es auch einmal, dass ich bereits nach kurzer Zeit wieder wechseln wollte. Im Endeffekt wechselte ich dann nach elf Monaten. Das war das kürzeste Engagement in meinem bisherigen Berufsleben. Du solltest versuchen, nicht öfter Beschäftigungen von kurzer Dauer in den Lebenslauf zu bekommen (insofern Du es irgendwie beeinflussen kannst). Also als nächstes möglichst nicht eine befristete Stelle annehmen. Suche Dir die nächste Stelle sehr sorgfältig aus (hast ja auch aus dieser Erfahrung gelernt) und lass im Zweifel lieber was sausen, bis Du etwas findest, von dem Du wirklich überzeugt bist. Mit einer festen Arbeitsstelle kannst Du Dir das leisten. Z.B. kann man im Bewerbungsgespräch auch nach den ungefähren Anteilen der Arbeitsschwerpunkte an der Arbeitszeit fragen.
__________________ Liebe Grüße, Melete Meine Beiträge entsprechen meinem besten Wissen und stellen meine persönliche Meinung dar. Eine Gewähr für Richtigkeit und Vollständigkeit kann ich nicht übernehmen. Auch gebe ich keine Rechtsberatung und keinen Ersatz dafür. Recherche-Ergebnisse zeigen jeweils den Stand des Erstellungsdatums des Beitrags. |
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