Bitte mein Anschreiben als wissenschaftliche Mitarbeiter bewerten
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Bitte mein Anschreiben als wissenschaftliche Mitarbeiter bewerten

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  #1  
Alt 17.09.2009, 18:59
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Ich bin 30 Jahre alt und fertige gerade meine Doktorarbeit. Ich habe 2 Tagen gebraucht diese Anschreiben zu schreiben...und ich glaube es ist zu lang und kompliziert...
Ich bitte um Bewertung.
Herzlichen Dank!!

Anforderungen der Stelle: - abgeschlossenes naturwissenschaftliches (Biologie, Biochemie, Zellbiologie, Ernährungswissenschaft u. ä.) oder medizinisches Hochschulstudium, Promotion erwünscht - Ausbildung
zum/zur Toxikologen/-in und/oder berufliche Erfahrung auf dem Gebiet toxikologisch-experimenteller Untersuchungen ist erwünscht - molekularbiologische und zellbiologische Techniken sind erforderlich - sehr
gute Kenntnisse der englischen Sprache in Wort und Schrift erforderlich - sehr gute EDV-Kenntnisse sowie gewissenhafte Arbeitsweise, Flexibilität, Teamfähigkeit und Belastbarkeit werden vorausgesetzt

Mein Anschreiben:
Kzf.: ***: Ihre Stelleanzeige „Wissenschaftliche/r Mitarbeiter/in“ in der Web-Site „http://***“ vom 10.09.2009.

Sehr geehrter Herr Prof. Dr. Dr. ****,
die von Ihnen ausgeschriebene Position hat meine Aufmerksamkeit geweckt, da ich als Diplom Biochemikerin die optimale Voraussetzungen besitze und vor allem eine hohe Motivation und entsprechende Fähigkeiten mitbringe, meine fundierte molekularbiologische und zellbiologische Kenntnisse im Analytikbereich anzuwenden.
Ich bin 30 Jahre alt, gebürtige Spanierin, und derzeit führe meine Promotion am *** in *** durch. Meine Doktorarbeit befindet sich in der Endphase, so dass ich sie an der ****-Universität voraussichtlich nächste Dezember einreichen werde.
Bei meiner ersten Tätigkeit in der Arbeitsgruppe „****“ beschäftigte ich mich mit der funktionellen Charakterisierung eines ***-ähnlichen Proteins aus der Bäckerhefe. Dank der umfangreichen Fragestellung des Projekts lernte ich praktische Fertigkeiten in einer Vielzahl Methoden und mit hohem Auflösungsvermögen komplexe wissenschaftliche Probleme umzugehen. Meine engagierte Arbeitsweise und Teamfähigkeit ermöglichten es mir, Ergebnisse zu liefern, die als Basis für den Entwurf eines künftigen Förderantrag dienten. Darüber hinaus, aufgrund meiner hohen Belastbarkeit und meines Koordinationstalents, habe ich bereits seit meinem Einstieg in der Arbeitsgruppe die Betreuung von zahlreichen Praktikanten übertragen bekommen.
Im Zuge meiner Promotion befasse ich mich seit 2008 mit der Bestimmung und funktionellen Untersuchung von Phosphorylierungsereignisse eines ****-abhängigen Proteins. Meine selbständige Arbeitsweise und Hartnäckigkeit haben es mir vermitteln, dieses Projekt nach kurzer Zeit fertigen zu können. Außerdem ist die Einreichung einer Publikation geplant.
Sehr gute deutsch- und englische Sprachkenntnisse habe ich bereits bei mehreren Anlässe (z.B. in schriftliche Studienarbeit, Diplomarbeit und Laborseminare) unter Beweiss gestellt.
Weitere Fragen an mich beantworte ich Ihnen gerne in einem persönlichen Gespräch. Auf einem gegenseitigen Kennenlernen freue ich mich sehr. Ich könnte ab mitte Oktober bei Ihnen anfangen.
Mit freundlichen Grüßen,
****

Geändert von Emme (17.09.2009 um 20:34 Uhr)
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  #2  
Alt 17.09.2009, 21:17
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Ein paar Rechtschreibfehler sind noch drin und falls sich keiner erbarmt, werde ich in den nächsten Tagen korrigieren. Zunächst einmal habe ich eine Frage an dich. In unserem Beruf ist es doch eigentlich eher üblich sich auf eine Postdoc-Stelle erstmal mündlich zu bewerben, also anzurufen und mit dem Prof zu reden und genau nach dem künftigen Projekt zu fragen und selbst erzählen, was man macht. Wenn du das nicht tust wird er vermutlich annehmen, dass DeinDeutsch zu schlecht ist.

Dann zu der Betreuungsgeschichte. Wenn du nur Praktikanten und keine Diplomanden betreut hast, lass diesen Absatz weg, der zeugt nicht von Vertrauen in Deine Fähigkeiten. Mal abgesehen davon, dass ich von einem naturwissenschaftlichen Doktoranden genaue Zahlenangaben und keine schwammigen Ausdrücke, wie "zahlreich" erwarten würde.

Wenn deine Fähigkeiten alleine dazu dienten einen Förderantrag (wo? DFG?) zu stellen und genehmigt zu bekommen, wieso bekommst du dann keinen Job. Das wäre zumindest mal meine erste Frage.

Dieser Absatz ist für mich vollkommen unverständlich.
Dank der umfangreichen Fragestellung des Projekts lernte ich praktische Fertigkeiten in einer Vielzahl Methoden und mit hohem Auflösungsvermögen komplexe wissenschaftliche Probleme umzugehen.

Was soll in diesem Zusammenhang hohes Auflösungsvermögen bedeuten?

Und wenn du Techniken erwähnst, dann gib ein paar Beispiele, die für den künftigen Job wichtig sein könnten, z.B. in vivo imaging, Klonieren o.ä.
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Emme (18.09.2009)

  #3  
Alt 18.09.2009, 17:38
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Standard Neuer Version-Anschreiben als wissenschaftliche Mitarbeiter

Erstens herzlichen Dank für die schnelle Anwort. Sie haben Recht an alles...

Ich lasse die Rechtschreibfehler von jemand korrigieren. Mir ist wichtiger,die Meinungen von Bewerbungprofis über der Inhalt zu erfahren.

Ich habe eine neue Version gemacht, wo ich meine Situation besser erkläre. Ich habe mit dem Prof. nicht geredet, weil es nicht um eine Postdocstelle sich handelt. Ich dachte, dass man im Vorstellungsgespräch genauer über die Tätigkeit reden kann. Ich suche Trainee oder Einstiegstellen in Pharma, so das ich Erfahrung sammeln kann während ich auf die Dissertation warte.
Ich habe kein Job, weil meine Arbeitsgruppe innerhalb von 4 Jahren neu eingerichtet und aufgelöst ist. In der 4te Jahr ist erst mein Thema definiert worden. Die Förderung (Investitionsbank Berlin) gilt nur für das letztes Jahr. Das heisst, seit über ein Jahr überlebe ich mit kürzsfristigen Förderungen von anderen Arbeitsgruppe. Deswegen versuche ich zu betönen, dass, obwohl ich noch nicht keine Publikation habe, richtig gekämpft habe und nicht aufgegeben habe. Über die Betreuung von Praktikanten: Die 3 ersten Jahren habe ich ständig Praktikanten betreut. Ich habe es erwähnt, weil andere Doktoranden die ich kenne sowas NIE gemacht haben. Ich hatte immer viele Projekte am laufen plus, 2 oder 3 Praktikanten gleichzeitig...es war schon anstrengend.
Ich habe keine Beispiele von der Techniken genau gegeben, weil ich im Lebenslauf die in tabellarische Form geschrieben habe. Ich finde das Anschreiben schon zu lang....


Hier, eine neuer Version...
Kzf.: *****: Ihre Stelleanzeige „Wissenschaftliche/r Mitarbeiter/in“ in der Web-Site „****“ vom 10.09.2009.
Sehr geehrter ******,
die von Ihnen ausgeschriebene Position hat meine Aufmerksamkeit geweckt, da ich als Diplom Biochemikerin die optimale Voraussetzung besitze und vor allem eine hohe Motivation, meine fundierten molekularbiologischen und zellbiologischen Kenntnisse im Analytikbereich anzuwenden.
Ich bin 30 Jahre alt, gebürtige Spanierin, und führe derzeit meine Promotion am *** in *** durch. Ich plane die Arbeit noch vor Ende dieses Jahres an der *** einzureichen.
Meine erste Tätigkeit war in der Arbeitsgruppe „****“. Dort beschäftigte ich mich mit der funktionellen Charakterisierung eines ***-ähnlichen Proteins aus der Bäckerhefe. Aus Teilen dieser Arbeit habe ich eine Diplomarbeit angefertigt, um die Zulassung für eine Promotion in Deutschland zu erhalten. Dank der umfangreichen Fragestellung des Projekts habe ich Erfahrung darin gesammelt, unter Verwendung einer Vielzahl von unterschiedlichen Methoden, komplexe wissenschaftliche Probleme zu lösen. Es gelang mir, Ergebnisse zu liefern, die als Basis für den Entwurf eines erfolgreichen Förderantrags dienten. Meine Arbeitsweise ist durch hohe Motivation, Engagement und Begeisterung für die Wissenschaft geprägt. Ich bin es gewohnt, selbständig und effektiv nach Lösungswegen zu suchen. Ich arbeite aber auch gerne und gut im Team.
Im Zuge meiner Promotion befasse ich mich seit Anfang 2008 mit der Bestimmung und funktionellen Untersuchung von Phosphorylierungsereignissen eines ***-abhängigen Proteins. Aufgrund von äußeren Einflüssen, die eine Auflösung der Arbeitsgruppe zur Folge hatten, bin ich gezwungen dieses Projekt innerhalb einer sehr kurzen Zeit zu Ende zu bringen. Durch meine fachliche Kompetenz, einen starken Arbeitseinsatz und meine hohe Belastbarkeit war ich in der Lage, dieses Aufgabe zu bewältigen. Auch die Einreichung einer Publikation ist geplant.
Bereits vor meiner Zeit in Berlin habe ich begonnen, in meiner Heimat Deutsch zu lernen und habe im Rahmen des Erasmus Programms ein Semester in *** studiert und gearbeitet. Dank meiner irischen Wurzeln verfüge ich auch über sehr gute Englischkenntnisse, die ich bei mehreren Anlässen (z.B. Diplomarbeit, Laborseminare) unter Beweiss gestellt habe. Momentan lerne ich zudem Französisch.
Weitere Fragen an mich beantworte ich Ihnen gerne in einem persönlichen Gespräch. Auf ein gegenseitiges Kennenlernen freue ich mich sehr. Ich würde gerne ab November bei Ihnen anfangen.
Mit freundlichen Grüßen,
***
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