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#1
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| Hallo liebes Forum, Folgender Sachverhalt beschäftigt mich: Seit Anfang Oktober 2008 bin ich, befristet für ein Jahr, bei einem Unternehmen als Sachbearbeiterin angestellt. Seit kurzem mache ich mir, bedingt durch die nicht allzu rosigen Aussichten bei der besagten Firma, Gedanken über meine Zukunft. So wie es momentan aussieht, wird die Fa. meinen Vertrag nicht verlängern. Aus diesem Grund bin ich seit kurzem dabei, fleißig Bewerbungen zu versenden. Ich habe aber dabei immer das Problem, wie ich diese Situation, eben erst vor kurzem den neuen Job begonnen und schon wieder nach etwas anderem zu schauen, in dem Bewerbungsanschreiben darlegen kann. Ich versuche mich meistens so: "Die Kündigungsfrist bei meinem momentanen Arbeitgeber beträgt 30 Tage zum Monatsende, sodass ich frühestens ab dem 01.04.2009 bei Ihnen beginnen könnte. Derzeit befinde ich mich in einer befristeten Anstellung, welche zum 30.09.2009 enden wird. Die derzeitige wirtschaftliche Situation lässt eine Verlängerung dieses Vertrages eher unwahrscheinlich erscheinen" Ist das gut? Glaube eher nicht. Ich kann dem potentiellen neuen AG ja nicht verheimlichen, dass ich eine befristete Stellung habe. Der wird sich ja bereits wundern, warum ich mich nach so kurzer Tätigkeit in der Firma bereits wieder bewerbe, also muss ich dies doch erwähnen und darlegen...! Außerdem will ich mich ja "offiziell" bei dem potentiellen neuen AG nicht wegen dem Ende meiner Befristung bewerben, sondern ihm soll ja suggeriert werden, dass ich Interesse an dem Job und der Firma habe und dass ich die Richtige bin. Wäre echt nett, wenn ihr mir einige Vorschläge machen könntet, um diese Passage im Anschreiben zu verbessern. Ich bin da echt irgendwie hilflos ![]() Vielen Dank LG Logima |
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#2
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| hi Logima, ich bin der Meinung, dass du ein Wechsel der Stelle nicht mehr groß begründen musst, wenn die Stelle befristet ist. Sobald das Wort auftaucht, können sich die meisten AG denken, warum man sich bewirbt. Ich hatte eine ähnliche Situation, und habe sehr offensiv geschrieben, dass ich xyz bin in ungekündigter, aber befristeter STellung. Und am Ende des Anschreibens ganz normal meine Kündigungsfrist. Liebe Grüße tartufo |
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#3
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| Vielen Dank tartufo für die prompte Antwort. Hat vielleicht sonst noch jmd. eine Idee? Oder ein Beispiel für eine Formulierung...ich tue mir da irgendwie schwer. Soll ich kurz auf meine Befristung am Anfang des Anschreibens eingehen oder soll ich im Zuge der Formulierung der Kündigungsfrist beim derzeitigen AG im unteren Teil des Anschreibens darauf eingehen? Vielen lieben Dank für Eure Antworten! LG Logima |
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#4
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| Das die Stelle befristet ist, würde ich auf jeden Fall erwähnen, weil es sonst seltsam anmuten würde, dass du dich nach einem halben Jahr schon wieder neu bewirbst. Das mit der wirtschaftlichen Situation kannst du aber getrost weglassen. Befristete Stellen werden ja auch in guten Zeiten selten verlängert. So ohne jeden Zusammenhang ist es schwierig mit der Formulierung. Was du aktuell machst, gehört meiner Meinung nach in den oberen Bereich, aber ich weiß nicht was du sonst noch oben stehen hast. Bei der Formulierung der Kündigungsfrist (die ich im unteren Bereich platzieren würde) solltest du kein festes Datum nennen, weil du dies sonst bei jedem neuen Anschreiben ändern müsstest. Ich hätte Bammel, dass ich es im Eifer des Gefechts vergesse. Du könntest also dann so was schreiben: Im Prinzip reicht schon: Meine Kündigungsfrist beträgt … Weniger trocken wäre: Aufgrund meiner Kündigungsfrist von 30 Tagen zum Monatsende, könnte ich in wenigen Wochen bei Ihnen beginnen. Oder: Gern stehe ich Ihnen nach Ablauf meiner Kündigungsfrist zur Verfügung. Diese beträgt … Oder: Ich kann jeweils zum 1. nach Ablauf meiner 30-tägigen Kündigungsfrist bei Ihnen anfangen.
__________________ ______________________ schöne Grüße wombat Für jene die von Quantität auf Qualität schließen. Die Anzahl meiner Beiträge resultiert nur aus meinem zwanghaften Drang meine höchst persönliche, fachlich unbeleckte, bemüht vernünftige aber möglicherweise falsche Meinung zum Besten zu geben. Zögert also nicht, euch Rat von Experten zu holen, die dafür dann (hoffentlich) auch geradestehen. Ich gehöre nicht zu dieser Elite und tue letzteres auch nicht. |
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