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#1
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| Hi, vielleicht hat jemand kurz Zeit und kann mir einen Rat geben, ob ich die Bewerbung so abschicken kann, oder ob es zu viel ist, oder, oder, oder. Über zahlreiche und konstruktive Äußerungen und Anregungen freue ich mich und bedanke mich schon im Voraus ach ja, habt ihr auch einen Tipp für mich, wie ich es am besten formuliere, dass ich seit dem 01.01.2011 arbeitssuchend bin vielen lieben Dank und hier ist meine Bewerbung: >>>>>> Sehr geehrte Frau Musterfrau, Sie suchen eine motivierte, zielstrebige, und flexible Mitarbeiterin für Ihren Kunden in Musterstadt. Für diese Stelle interessiere ich mich sehr und stelle mich Ihnen vor. Ich bin 34 Jahre jung und eine Quereinsteigerin. Mittlerweile habe ich eine über neunjährige Berufserfahrung als Sachbearbeiterin und Kundenbetreuerin in der Energiebranche. Es ist ein sehr interessantes und abwechslungsreiches Arbeiten und in dieser Arbeit blühe ich auf. Meine Fähigkeiten mich schnell in neue Aufgabengebiete einzuarbeiten und auch komplexere Herausforderungen zu bewältigen, konnte ich direkt durch mehrmonatige Ausleihe bei einem unserer Auftraggeber (ein großer Energiekonzern Deutschlands) unter Beweis stellen. Ich wurde dort für eine kurzfristige Unterstützung angefordert. Durch mein Engagement und meine Leistungen habe ich mich sehr schnell in die mir übertragenden Aufgaben (u.a. Schriftwechsel, Rechnungswesen, Mahnwesen, Ratenpläne, Fremdversorger) eingearbeitet und es wurde eine langfristige Unterstützung von über 8 Monaten. Meine SAP- und Office-Kenntnisse konnte ich direkt vor Ort ausbauen und festigen. Bei meinem bisherigen Arbeitgeber wurde ich als Ansprechpartner eingesetzt, habe Schulungen und Side by Side Coachings durchgeführt. Mir wurde auch die Einarbeitung neuer Kollegen anvertraut. Durch diese Arbeit habe ich mich beruflich weiterentwickelt und meine bisherigen Erfahrungen und Kenntnisse werde ich bei ihrem Kunden einbringen, weiter ausbauen und zum Erfolg der Firma sowie für die Kundenzufriedenheit beitragen. Leider ist dieses Projekt mit unserem Auftraggeber beendet und nun strebe ich nach neuen Aufgaben und Herausforderungen. Der persönliche Kontakt mit Menschen ist mir sehr wichtig, deswegen freue ich mich auf die neuen beruflichen Herausforderungen und bin mir sicher, Sie in einem persönlichen Gespräch davon zu überzeugen. Mit freundlichem Gruß |
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#2
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| . . . Die Anrede ist vorhanden - das ist gut. Warum? Dann fühlt sich der Leser (Arbeitgeber/Personalchef/Personalleiter) auch angesprochen. 1.Absatz Ist das eine Initiativbewerbung? Ein Schuss ins Blaue? Der Grund fehlt, warum du dich ausgerechnet bei dieser Firma bewirbst. 2.Absatz Der Absatz ist sehr lang und könnte in mehreren Absätzen unterteilt werden. >>Ich bin 34 Jahre jung und eine Quereinsteigerin.<< In was bist du eine Quereinsteigerin? >>Es ist ein sehr interessantes und abwechslungsreiches Arbeiten und in dieser Arbeit blühe ich auf. << Um was geht es in diesem Anschreiben? Um Erinnerungen aufleben zu lassen oder eine Anekdote zu schreiben? = uninteressant für den Leser (Arbeitgeber/Personalchef/Personalleiter) Das zu vermittelnde Interesse an der zukünftigen Firma und an der zukünftigen Tätigkeit fehlt. Im Anschreiben sind die vergangene Tätigkeiten aufgezeigt, aber der Zusammenhang für die zukünftige Tätigkeit fehlt völlig. Im Anschreiben hast du deine Fähigkeiten und Stärken aufgezeigt, aber für wen diese von Nutzen sein könnten wird nicht erwähnt. >>Meine SAP- und Office-Kenntnisse konnte ich direkt vor Ort ausbauen und festigen.<< Heisst das, dass du mit diesen Kenntnissen in die damalige Firma angestellt wurdest? Oder dass du diese Kenntnisse in der damaligen Firma erwerben musstest? Je mehr Fragen das Anschreiben für den Leser (Arbeitgeber/Personalchef/Personalleiter) aufkommt, desto uninteressanter wird es für ihn. Auch hier vermisse ich, für wen diese Kenntnisse von Nutzen sein könnten. Meistens läuft es doch darauf hinaus. Ein kleines Beispiel: Nehmen wir mal an, dass folgende Attribute vorhanden sind: "Ich kann gut organisieren, habe eine freundliche Art und kann mit Geld gut umgehen." Und dein Anschreiben könnte wie folgt formuliert sein. " Als Bürokauffrau organisierte ich [...], [...] habe ich einen freundlichen Umgang mit Kunden. [...] wurde mir die Kasse 1 anvertraut. Diese Fähigkeiten und Stärken kann ich bei Ihnen gut als Leiterin für einen Partyservice anbieten. Ich bin mir sicher, dass Ihr innovatives Unternehmen von meinen Fähigkeiten und Erfahrungen profitiert." In diesem Beispiel wollte ich dir aufzeigen, wie man anhand seiner vorhandenen Fähigkeiten eine Brücke schlagen kann, so dass es für den Leser (Arbeitgeber/Personalchef/Personalleiter) nachvollziehbar ist und folglich dich als Qualifizierte potenzielle Mitarbeiterin aussuchen wird. = interessant für den Leser (Arbeitgeber/Personalchef/Personalleiter) >>Leider ist dieses Projekt mit unserem Auftraggeber beendet und nun strebe ich nach neuen Aufgaben und Herausforderungen.<< Projekte sind im Lebenslauf anzugeben. Wenn im Lebenslauf diese Arbeit als Projekt angegeben wurde, dann ist es nicht mehr notwendig diese im Anschreiben zu erwähnen. >>Der persönliche Kontakt mit Menschen ist mir sehr wichtig, deswegen freue ich mich auf die neuen beruflichen Herausforderungen und bin mir sicher, Sie in einem persönlichen Gespräch davon zu überzeugen.<< Das klingt so als wärst du selbst davon nicht überzeugt, dass das Anschreiben für den Leser (Arbeitgeber/Personalchef/Personalleiter) interessant sein könnte. Deine Qualifikation als potenzielle Mitarbeiterin würde darunter leiden. Ich möchte dich nicht demotivieren oder schlechte Prognosen vor Augen halten. Es mag deine ehrliche Art sein und das weiss ich sehr zu schätzen. Dennoch ist es angebracht diesen Satz zu überdenken. Endergebnis: Du kannst gut formulieren und kannst dich gut ausdrücken. Dennoch ist es angebracht das Anschreiben zu überarbeiten. . . . Geändert von ratsuchender (25.01.2011 um 04:32 Uhr) |
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