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#1
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| Hallöchen ! Also, ich will zum Ende des Jahres umziehen, und will nun mal anfangen in dem neuen Wohnort einen Job zu finden ! Ich habe mal ein Bewerbungsschreiben formuliert, und würde mich freuen wenn ich positive/negative Kritik und Anregungen dazu bekommen könnte ! Außerdem hätte ich noch zwei Fragen dazu : 1. Muss ich irgendwo erwähnen/schreiben dass es eine Initiativbewerbung ist ? 2. Ich habe die Ausbildung zur ReNo-Fachangestellten gemacht, arbeite aber seit dem als Bürokauffrau, habe aber auch schon im Telefonverkauf und an der Telefonzentrale/Empfang gearbeitet, was mir auch sehr liegt und ich auch sehr gerne wieder machen würde ! Wie genau soll ich das beschreiben, in dem ersten Absatz ...um einen Arbeitsplatz als ... ? Sind ja im Endeffekt verschiedene Arbeitsbereiche in denen ich arbeiten könnte. Hier mal mein "Rohentwurf" : Sehr geehrte Damen und Herren, Arbeiten bedeutet für mich nicht nur, irgendeinen Job zu machen. Ich suche auch die Herausforderung neuer Aufgaben. Deshalb bewerbe ich mich bei Ihnen aus ungekündigter Stellung um einen neuen Arbeitsplatz als ... Nach erfolgreichem Abschluss meiner Ausbildung zur Rechtsanwalts- und Notarfachangestellten im Jahr 1998 bin ich seit 1999 ohne Unterbrechung im Aufgabengebiet der Bürokauffrau tätig, nähere Informationen dazu finden Sie in meinem beigefügtem Lebenslauf. In meiner jetzigen Anstellung unterliegt mir die alleinige Büroleitung, ich habe aber auch bereits Erfahrungen in der Zusammenarbeit als Team gemacht. Daher ist eine meiner Stärken dass ich selbstständig arbeiten kann, gleichzeitig aber auch teamorientiert bin und einer Zusammenarbeit mit Kollegen nicht scheue. Ich bin zuverlässig und kann gut mit Menschen umgehen, der telefonische und persönliche Kontakt zu Kundschaft und Lieferanten liegt mir sehr und ist eine weitere Stärke von mir. Ich bin in der Lage und sehr gerne dazu bereit, mich schnell in neue Tätigkeitsgebiete einzuarbeiten. Ich werde meinen Wohnort aus privaten Gründen nach xxx verlagern. Die Kündigungsfrist meines aktuellen Arbeitgebers beträgt sechs Wochen zum Quartalsende, daher könnte ich Ihrem Unternehmen ab 01.10.2011 zur Verfügung stehen. Sollten meine Bewerbungsunterlagen Interesse bei Ihnen wecken, freue ich mich sehr auf die Einladung zu einem Vorstellungsgespräch. Da ich in ungekündigter Stellung beschäftigt bin, würde ich Sie bitten meine Bewerbung vertraulich zu behandeln. Mit freundlichen Grüßen |
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#2
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| . . . Die Anrede fehlt. Der Leser (Arbeitgeber/Personalchef/Personalleiter) fühlt sich bestimmt nicht angesprochen. >>Ich suche auch die Herausforderung neuer Aufgaben. Deshalb bewerbe ich mich bei Ihnen aus ungekündigter Stellung um einen neuen Arbeitsplatz als ... << Solche Formulierungen können falsch verstanden werden. Bei ungekündigter Stellung schmunzeln die meisten, die sich solch einen Arbeitsplatz wünschen. Bei ungekündigter Stellung zu kündigen gibt es mehrere Ansichten, hier zwei davon: 1. Eine Firma, die das Risiko mag. 2. Eine Firma, die das Risiko nicht mag. Welche der beiden Firmen hast Du vor Dir? Dann kannst Du dies entsprechend erwähnen oder weglassen. Es mag sein, dass Deine Begründung darin liegen mag, neue Herausforderungen zu suchen in Verbindung einer ungekündigten Stellung. Aus der Sicht der Firma kann das so viel heißen wie: "Ich will ja gar nicht so lange bleiben. 3 oder 4 Monate reichen völlig aus." >>Nach erfolgreichem Abschluss meiner Ausbildung zur Rechtsanwalts- und Notarfachangestellten im Jahr 1998 bin ich seit 1999 ohne Unterbrechung im Aufgabengebiet der Bürokauffrau tätig, nähere Informationen dazu finden Sie in meinem beigefügtem Lebenslauf. << Alle wesentliche Tätigkeiten gehören in den Lebenslauf. Es sei denn, sie sind Bestandteil für die zukünftige Tätigkeit bzw. für die zukünftige Firma. >>Ich werde meinen Wohnort aus privaten Gründen nach xxx verlagern.<< Das sind private Angelegenheiten und gehören nicht ins Anschreiben. Dabei sieht sich der zukünftige Arbeitgeber mit vorprogrammierten Problemen konfrontiert und ist deshalb uninteressant. >>Da ich in ungekündigter Stellung beschäftigt bin, würde ich Sie bitten meine Bewerbung vertraulich zu behandeln. << Das ist eine Selbstverständlichkeit. Dabei schwingt unterschwellig sehr viel Misstrauen mit und klingt sehr geringschätzig. = uninteressant für die Firma Endergebnis: In dem Anschreiben ist zwar eine Begründung beschrieben, aber diese kommt nicht wirklich überzegend rüber. In dem Anschreiben sind Deine Stärken und Fähigkeiten aufgezeigt, aber für wen diese von Nutzen sein könnten, wird nicht erwähnt. Es werden eher private Angelegenheiten thematisiert, anstatt die Tätigkeit bzw. die Aufgaben der Firma. Das lenkt den Leser (Arbeitgeber/Personalchef/Personalleiter) zu sehr von seiner Vorstellung ab Dich einzustellen. Das zu vermittelnde Interesse für die Firma bzw. für die Tätigkeit fehlt völlig Es ist angebracht das Anschreiben zu überarbeiten. . . . Geändert von ratsuchender (12.03.2011 um 15:02 Uhr) |
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