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#1
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| Hallo, ich bin ganz neu hier und frisch angemeldet. Ich habe mich schon in den Foren durchgelesen aber noch nicht ganz meine Antworten gefunden. Es wird kompliziert... Zu mir. Ich bin 35 Jahre und bis auf 2 Schwangerschaften immer in Lohn und Brot gewesen. Sprich ich habe das Arbeitsamt/agentur oder wie auch immer die jetzt heißen, nie von innen gesehen. Ich habe im Februar meine langjährige Tätigkeit gekündigt. Ich wollte etwas Neues ausprobieren, den Kopf frei bekommen und neu durchstarten. Es klang im Bewerbungsgespräch alles so vielversprechend. Ich hoffte für mich auf einen Neuanfang. Nun bin ich seit drei Wochen in der neuen Firma und es ist so gruselig dort. Es kam zum Eklat (ich fühlte mich persönlich angegriffen und bekam einen Zusammenbruch) und ich habe irgendwie eine Kurzschlußreaktion gehabt und sofort gekündigt und bin gegangen. Gestern war ich dann beim Arzt und habe rumgeheult, dass ich die Welt nicht mehr verstehe und nur heulen könnte. Vor 2 Jahren sind wir,(mein Parter die Kinder und ich) spät in der Nacht im eigenen Haus überfallen worden, mein Lebensgefährte ist dabei fast zu Tode gekommen. Die Täter wurden gefaasst und nun warte ich (wir) seit 2 Jahren auf die Gerichtsverhandlung. Die ganze Zeit wollte ich mir nicht eingestehen, dass ich wohl ein Ding am laufen habe und habe alles weit weg von mir geschoben. Bin aber nun schon fast 2 Jahre fast durchgehend krank gewesen, Gürtelrose, Trigeminusneuralgie, diverse und massenhafte Infektionen, Schmerzen überall und nirgendwo, immer fiebrig, immer schlapp und immer krank. Habe mich immer irgendwie zur Arbeit geschleppt und versucht alles zu wuppen. Jetzt hat mir mein Arzt eine Bescheinigung ausgestellt, dass es wegen meiner Gesundheit erforderlich ist, die Arbeit aufzugeben. Ich soll eine Therapie machen, weil ich eine posttraumatische Belastungsstörung habe. (Daher auch die übereilte Kündigung von mir) Nun zu meiner Frage, wie geht es weiter? Melde ich mich beim Arbeitsamt? Beziehe ich Krankengeld, oder Arbeitslosengeld? Ich habe wirklich keine Ahnung. In meinem Kopf schwirrt soviel herum dass mir vielleicht mal jemand einen klaren Faden nennen kann, was ich nun zu erledigen habe. Mir wäre dabei sehr geholfen. Nun habe ich gelesen, wenn man eigenständig kündigt, ist mein gesperrt für drei Monate, ist das richtig? Vielleicht kann sich jemand meine Person annehmen und mir auf die Sprünge helfen, das wäre wirklich sehr nett. Gruß Maria |
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#2
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| - eine eigenständige Kündigung zieht meist unweigerlich auch eine Sperre nach sich. 1. Möglichkeit: Du gehst zum Chef+ fragst ob du nicht weiterarbeiten kannst. 2. Möglichkeit: Du willst nicht weiterarbeiten - dann führt dein nächster Gang sowieso zur AfA . Dort kannst du nur auf einen verständnisvollen Menschen hoffen, der dir die Sperre erlässt. Ohne ärztliche Bescheinigung kann und darf er aber das auch nicht. 3. Möglichkeit: Du findest dich mit der Sperre ab. Gruss wellen
__________________ Die Schule ist nur die Saat - der Beruf ist die Ernte Beiträge stellen keine Rechts- oder Steuerberatung dar, ein Beratervertrag kommt nicht zustande. - keine nichtssagenden Politikerworte - bitte !! Wehret den Anfängen! „Principiis obsta, sero medicina paratur" |
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