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#1
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| Ich fühle mich im Moment ziemlich ratlos und hilflos, da ich große Probleme mit meiner Arbeitsvermittlerin habe. Nachdem ich ein Jahr ALG I bezogen habe, ist die Leistung im Januar ausgelaufen und ich werde nur noch arbeitssuchend geführt (Anspruch auf ALG II habe ich nicht).Nun plötzlich soll ich mir dringend einen SAP-Lehrgang suchen, was ich eigentlich das ganze Jahr schon vorhatte, was mir aber immer verweigert wurde. Nun möchte ich nicht mehr, brauche viel dringender eine Stelle, um wieder etwas Geld zu verdienen. Außerdem zweifle ich an, dass ich in einer großen Firma noch große Chancen habe. Ich habe als Personalsachbearbeiterin gearbeitet und das in einer relativ kleinen Firma. Jedenfalls komme ich mit der Arbeitsvermittlerin nicht auf einen Nenner und jeder zweite Satz ist "Dann sind Sie nicht mehr vermittelbar." Habe in dem ganzen Jahr eh nur einen Vermittlungsvorschlag bekommen. Als Auflage hat sie mir gemacht, dass ich innerhalb von 4 Wochen 15 Bewerbungen vorzulegen habe, was ich bestimmt nicht schaffen werde. Eigentlich habe ich es satt, mich von der Frau runtermachen zu lassen, weiß aber nicht, was das für Nachteile haben könnte. Habe schon viele schlaflose Nächte gehabt deswegen. Geändert von blindinchen (03.03.2009 um 13:41 Uhr) |
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#2
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| Hallo blindinchen, ich sehe da keinen großen Spielraum für Dich. Entweder Du machst den Lehrgang oder setzt alles daran einen Job zu bekommen. Ich weiß, hört sich immer leichter an als getan. Aber eine Alternative sehe ich nicht. Wenn Du Deine Bewerbungen geschrieben hast, stelle die Anschreiben mal in folgenden Forenbereich Anschreiben. Dort wird man mal ein Auge darauf werfen und Dir Optimierungstipps geben.
__________________ Beste Grüße Franky Moderator arbeits-abc.de Folge uns auf Facebook Meine Bemühungen liegen darin, Fragen und Beiträge nach meinem besten Wissen zu beantworten. Eine Gewähr für die Richtigkeit und Vollständigkeit kann jedoch nicht übernommen werden (Menschen machen auch Fehler). Zudem sind von mir gemachte Äusserungen, Kommentare und eigene Beiträge, der Ausdruck meiner persönlichen Meinung. Sie sind nicht als Rechtsberatung oder Rechtsberatungsersatz zu verstehen. Geändert von Franky (03.03.2009 um 17:00 Uhr) |
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#3
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| Hallo blindinchen, Franky hat leider Recht - ich sehe für Dich auch wenige Alternativen. Bedenke auch, dass die Arbeitsvermittlerin auch nur Ihren Job macht. Es gibt Rahmenbedingungen, an die sie sich halten muss. Und dann hat sie auch noch häufig mit Menschen zu tun, die alles dafür tun, nicht vermittelt zu werden. OK, ich habe verstanden, dass Du nicht zu diesem Klientel gehörst. Aber glaubt das auch die Arbeitsvermittlerin? Eine Aussage wie "15 Bewerbungen in 4 Wochen ist nicht zu schaffen!" sorgt eher dafür, dass man ein anderes Bild von Dir bekommt. Man erwartet von Dir, dass Du alle 2 Tage eine Bewerbung schreibst - wo soll denn da das Problem sein? Versuche doch mal Folgendes: Sehe in der Arbeitsvermittlerin eine Person, die Dir helfen will. Zeige Dich kooperativ und gehe auf ihre Rahmenbedingungen ein. Beweise, dass Du willig bist und gern Anregungen und Idee der Arbeitsvermittlung umsetzt. Wenn ein entsprechendes positives Bild von Dir entsteht, kann die Arbeitsvermittlerin auch mal 5 gerade sein lassen. Also schreibe Bewerbungen, am besten 16 Stück in 4 Wochen. Geh zu dem SAP-Kurs. Gehe auf weitere Vorschläge ein und bringe eigene Ideen bei den Gesprächen ein. LG Bernd
__________________ Es gibt immer eine Lösung - vielleicht nicht eine, die Dir gefällt, aber eine, die Dir hilft! |
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#4
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| Hallo Bernd, magst ja auf eine Art Recht haben, denn "Wissen ist Macht". Aber aus eigener Erfahrung weiß ich, wenn man mit den Programmen nicht arbeitet, sich das im Selbststudium mit Kopfhörern auf dem Kopf selbst beigebracht hat, dann bleibt nicht viel hacken. Ok, ist vielleicht ne faule Ausrede. Habe im letzten Jahr einen DATEV-Kurs gemacht, müsste aber in der Praxis wieder bei Punkt Null beginnen. Ich habe mich die letzten Tage sehr sehr ausgiebig mit den Stellenangeboten auseinandergesetzt. Ganz zu schweigen, dass es in der Region wenig Bürojobs gibt, läuft fast alles über private Arbeitsvermittlungen, d.h., die wollen einen Vermittlungsgutschein, auf den ich keinen Anspruch habe, da ich keine Leistungen bekomme. Punkt 2 ist, dass meine Arbeitsvermittlerin verlangt, dass ich mich auf Stellenangebote als Personalsachbearbeiterin bewerbe (15). Also nicht für andere Bürotätigkeiten oder Initiativbewerbungen. So ist es eindeutig in meiner Eingliederungsvereinbarung formuliert. Trotzdem bin ich doch Arbeit suchend, bewerbe mich ja auch immer wieder und beherrsche andere Lohnprogramme. Mir geht es einzig und allein darum, dort weiter geführt zu werden. LG blindinchen |
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#5
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| Zitat:
Davon abgesehen, halte ich 15 Bewerbungen in einem Zeitraum von vier Wochen für machbar.
__________________ Liebe Grüße Ratgeberin http://arbeits-abc.de/Deutsche Knochenmarkspenderdatei MACHT MIT - JEDER EINZELNE ZÄHLT! Eure Fragen beantworte ich gern nach meinem besten Wissen. Eine Gewähr für die Richtigkeit und Vollständigkeit übernehme ich nicht. Alle meine Äußerungen, Kommentare und eigenen Beiträge, sind Ausdruck meiner persönlichen Meinung. Sie sind nicht als Rechtsberatung oder Ersatz zu verstehen. Geändert von Ratgeberin (10.03.2009 um 08:57 Uhr) |
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#6
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| Bewerben an sich schaden ja nichts, wenn es auch nervt, ständig dann die Absagen im Briefkasten sich sammeln zu sehen. Und zudem, man weiß ja nie, vielleicht findet sich ja so auch (rein zufällig) ein Job. Die Vermittlerin tut tatsächlich auch nur ihren 'Job', und hat ihre Vorgaben (so ist es in der Regel, kaum jemand sitzt dort und hat es sich zum Lebensziel gesetzt, andere Leute zu nerven...). Und einen SAP-Kurs wollen sie Dir vermutlich andienen, weil Du dann aus der Statistik rauskommst, also gar nicht mehr arbeitslos bzw. arbeitssuchend bist. Außerdem kann jemand, der einen Kurs besucht, nicht nebenbei schwarzarbeiten (was keine Unterstellung sein soll, sondern so denken die, die diese Regelungen in die Welt setzten). Warum nicht zu so einem Kurs hingehen, schaden kann es erst mal nichts. Wenn Du merkst, daß es überhaupt absolut nix ist, und Dir der sinnlose Kurs schwer auf den Magen schlägt, kannst Du Dich immer noch krankschreiben lassen. Und schließlich: was wäre so dramatisch, da ohnehin ohne eigenen ALG-II-Anspruch, wenn Du aus der "Vermittelbarkeit" ausscheidest? Daß die AA Dir was Vernünftiges vermittelt, kannste heutzutage leider meist eh vergessen... |
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