Sperre bei Eigenkündigung in Probezeit????
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Sperre bei Eigenkündigung in Probezeit????

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Alt 07.09.2009, 21:08
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Standard Sperre bei Eigenkündigung in Probezeit????


Hallo erst mal. Ich habe einige Fragen zur Sperrung von Arbeitslosengeld bei Eigenkündigung.

Sachverhalt liegt wie folgt: War jetzt seit 4 Monaten krank geschrieben wegen eines Arbeitsunfalles. Habe mir in dieser Zeit einen neuen Job gesucht,da mein alter AG es mit der Lohnzahlung nicht mehr ernst nahm. Sollte zum 01.09.2009 den neues Arbeitsplatz antreten und habe dann ende August erfahren das ich wegen der Wirtschaftslage doch nicht eingestellt werden kann...schock....bin dann sofort zum Arbeitsamt und habe mich arbeitslos gemeldet....es kommt aber besser für mich,(da ich nicht zu Hause rumsitzen will) habe gleich wieder einen anderen Job gefunden,also wieder zum Arbeitsamt,,,alles Rückgängig gemacht....jetzt nach einer Woche stellt sich aber heraus,das ich in einer Pleitegeierfirma gelandet bin....ein Kollege erzählte Lohn kam im ersten Monat pünktlich,im zweiten schon mit Abzügen im dritten garnicht mehr....er ist seit 4 Monaten in dieser Firma beschäftigt...un der längste Mitarbeiter dort,,,hat in dieser Zeit etliche kommen und gehen sehen. Meine Frage ist jetzt eigentlich ,kann ich in der probezeit kündigen ohne eine Sperre zu bekommen,,,,,denn dieses Spielchen habe ich doch schon bei meinen alten AG durchgemacht und nochmal halte ich das nicht aus. Möchte aber auch nicht bis Ende Oktober warten,wenn ich laut Arbeitsvertrag meinen ersten Lohn bekommen soll. Vielen Dank
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  #2  
Alt 08.09.2009, 04:28
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Zitat:
kann ich in der probezeit kündigen ohne eine Sperre zu bekommen
Hinsichtlich des Arbeitslosengeldes I / II wäre eine eigenmächtige Kündigung zu riskant.

Ich würde die Angelegenheit der Agentur für Arbeit bzw. der Arge vortragen und um eine Erlaubnis für eine Eigenkündigung bitten. Lass dir die Erlaubnis schriftlich geben.

Eigentlich müsste es so sein, dass die Agentur für Arbeit über ein Arbeitgeberprofil verfügt, aus dem man entnehmen kann, wes Geistes Kind der Arbeitgeber ist. Sollte dein Arbeitgeber vorbelastet sein, so müsste die Agentur darüber informiert sein. Dieses Arbeitgeberprpfil sollte die Grundlage für dein Gespräch mit der Agentur sein.
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  #3  
Alt 08.09.2009, 06:04
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erstmal Danke.....aber diesen Einfall mit dem Arbeitsamt hatte ich auch schon.Habe alles genauso geschildert....Antwort war: ich soll nicht auf die Kollegen hören und erstmal abwarten ob es mit der Lohnzahlung sich wirklich so verhält.
Aber wenn der längste Mitarbeiter wirklich 4 Monate dabei ist und etliche gekommen und gegangen sind macht ein das doch sehr wachsam.
Er selber will ja auch gehen,wenn er was anderes gefunden hat.
Ich habe mich aber gerade so finanziell von meinen alten Arbeitgeber erholt,,,und fang das nicht schon wieder von vorne an,schließlich habe ich Familie.
Bin ja schon fleißig auf der Suche nach etwas anderen,,,aber irgenwie läuft gerade alles nur über private Arbeitsvermittlungen und die kann ich mir nicht leisten und ein VG steht mir ja nicht zu,da ich ja nicht arbeitlos bin. Ich überlege echt ob ich das Risiko einfach eingehe oder zum Doc gehe und hoffe das ich gekündigt werde. Durch solche AG werden wir doch immerwieder in den Ruin gestürzt. Was kann mir eigentlich schlimmsten Falles passieren?? Sperre vom AA?? Wo bekommen wir dann Unterstützung her? Meine Frau geht arbeiten,verdient aber nicht viel, wir bekommen zusätzlich Hartz4....wenn ich nicht neues so schnell finde müssen wir dann von den Lohn meiner Frau leben( 320,00 Euro) ,denn ich denke mein zusätzliches Hartz 4 wird bestimmt auch gestrichen....Bei diesen Bürokratenkram steigen wir nicht mehr durch...

Geändert von Sim74 (08.09.2009 um 06:12 Uhr)
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  #4  
Alt 08.09.2009, 13:35
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Zitat:
Zitat von Sim74 Beitrag anzeigen
erstmal Danke.....aber diesen Einfall mit dem Arbeitsamt hatte ich auch schon.Habe alles genauso geschildert....Antwort war: ich soll nicht auf die Kollegen hören und erstmal abwarten ob es mit der Lohnzahlung sich wirklich so verhält.
Aber wenn der längste Mitarbeiter wirklich 4 Monate dabei ist und etliche gekommen und gegangen sind macht ein das doch sehr wachsam.
Er selber will ja auch gehen,wenn er was anderes gefunden hat.
Ich habe mich aber gerade so finanziell von meinen alten Arbeitgeber erholt,,,und fang das nicht schon wieder von vorne an,schließlich habe ich Familie.
Bin ja schon fleißig auf der Suche nach etwas anderen,,,aber irgenwie läuft gerade alles nur über private Arbeitsvermittlungen und die kann ich mir nicht leisten und ein VG steht mir ja nicht zu,da ich ja nicht arbeitlos bin. Ich überlege echt ob ich das Risiko einfach eingehe oder zum Doc gehe und hoffe das ich gekündigt werde. Durch solche AG werden wir doch immerwieder in den Ruin gestürzt. Was kann mir eigentlich schlimmsten Falles passieren?? Sperre vom AA?? Wo bekommen wir dann Unterstützung her? Meine Frau geht arbeiten,verdient aber nicht viel, wir bekommen zusätzlich Hartz4....wenn ich nicht neues so schnell finde müssen wir dann von den Lohn meiner Frau leben( 320,00 Euro) ,denn ich denke mein zusätzliches Hartz 4 wird bestimmt auch gestrichen....Bei diesen Bürokratenkram steigen wir nicht mehr durch...
Wenn du schuldhaft/eigenmächtig kündigst, wird das ALG I üblicherweise drei Monate lang gesperrt. Ersatzweise könntest du ALG II beantragen, bei dir würde dann aber die Leistungssperre aus ALG I fortwirken und zwar in der Form, dass dein Regelsatz in der 1. Sanktionsstufe um 30% (= Personen über 25) gekürzt wird.

Damit könnte man durchaus noch leben, aber ob die nachfolgenden Vermittlungsvorschläge besser sind, steht in den Sternen. Eine Arbeitssuche aus einer bestehenden Stellung heraus ist besser.
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