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| • Gewusst wie! – Kritik gegenüber dem Chef erfolgreich äußern |
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#1
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| HALLO! nun ich habe ein Problem und hoffe mir kann jemand einen Rat geben wie ich mich verhalten soll. Ich bin seit Januar 2009 Arbeitslos da unser Werk geschlossen hat. Ich wollte eine Weiterbildung wegen gesundheitlicher Einschränkungen von der ARGE erhalten. Die ARGE meinte das soll der Rententräger (DRV) finanzieren. Dort habe ich einen Antrag gestellt und dieser wurde abgelehnt, weil nur eigene Ärzte von der DRV mich begutachtet haben und das in einer Reha wo ich bei einem der eigenen Klinik von der DRV. Nun wie gesagt hat die DRV den Antrag abgelehnt. Ich habe der ARGE dies mitgeteilt und gemeint da ich doch eine Weiterbildung vom ARGE erhalten möchte, weil ich mein alten Beruf nicht mehr ausüben kann. Nun es ist so das einige meiner Ex-Kollegen eine Weiterbildung finanziert bekommen von der ARGE und bei mir weigern sie sich. Ich habe eine schriftliche Beschwerde bei ARGE geschrieben und dort die Situation dort beschrieben. Ich habe dann einen Rückruf bekommen und die meinen ich soll einen Widerspruch bei der DRV schreiben und wenn dieser abgelehnt wird dann muss soll ich dagegen klagen, und erst wenn ich dies verliere würde die ARGE eventuell was unternehmen. Noch wichtiger ist zu erwähnen das ich plötzlich Unmengen von Vermittlungsvorschlag von der ARGE via Post bekommen habe, bis dato hatte die Vermittlerin selber immer gesagt Sie kann mich eh nicht vermitteln wegen den Krankheiten daher werde ich halt die Zeit absitzen bis ich ALG II bekomme. Aber nach der Beschwerde bombardiert die mich mit Jobangeboten. SO nun zu meinen Fragen: Kann mich die ARGE zwingen gegen den Bescheid von der DRV Widerspruch zu schreiben UND ob ich dann gegen die DRV klagen muß? Kann das die ARGE von mir verlangen? UND: Wie kann ich bei den Vorstellungsgesprächen die Sache dem Arbeitsgeber sagen das ich gar nicht Arbeitsfähig bin, sprich das der Arbeitgeber mich nicht einstellt ohne das ich jetzt so rüberkomme das ich den Job nicht möchte, ich Probleme nachher beim ARGE bekomme. Wichtig ist hier zu erwähnen, ich bin Schwerbehindert (Merkmal G) und habe 7 diagnosezitierte Krankheiten. Diese sind: 1. Krebs bekomme in 3 Wochen Chemo 2. Morbus Bechterew (Gelenk und Wirbelsäulen - Entzündung und Versteifung mit starken Schmerzen und Bewegungseinschränkung.) 3. Morbus Crohn (chronische Magen/Darm Entzündung mit permanenter Diarrhöe und Krämpfen) 4. Akute Depressionen mit Psychologischer Behandlung. 5. Beidseitige Hüftdysplasie (kann nur geringe weiten gehen bzw. nur sehr kurz stehen mit permanenten Schmerzen. 6. Hypertonie Bluthochdruck 7. Arteriosklerose Fettstoffwechselstörungen Nun die ARGE Mediziner sehen mich als arbeitsfähig obwohl meine gesamten Ärzte für nicht arbeitsfähig sehen ( bin bei 5 Ärzten Fachärzte entsprechend der Krankheiten und in der Klinik und alle vertreten die Meinung ich sei nicht arbeitsfähig und raten mir zu einer Rente) Wie gesagt die ARGE behautet ich sei voll Arbeitsfähig und solle wenn ich der Meinung bin nicht arbeitsfähig bin eine Krankmeldung bringen und nach 6 Wochen geht es die sowieso nicht mehr an. Aber wenn die meine Krankheiten " akzeptieren würden, dann würde ich auf diese verdammte Weiterbildung/ Umschulung erhalten, was ich auch unbedingt möchte. Also es geht mir nicht darum das ich Krank geschrieben werden möchte sondern das mir eigentlich aus gesundheitlichen Gründen eine Umschulung zustehen würde. Aber die ARGE behautet ich sei voll arbeitsfähig in meinen alten Beruf was aber 100% nicht der Fall ist (Produktion / Band usw.) Nun was kann ich da machen, und was kann ich bei dem Vorstellungsgespräch machen das ich nicht angenommen werde. Ich möchte nicht lügen oder etwas dem Arbeitgeber vormachen. Kann ich sagen das ich die oben genannten Krankheiten habe, darf ich es schon in die Bewerbung reinschreiben (ob man das macht frage ich nicht sondern darf ich das reinschreiben) so das der Arbeitgeber sich da eine Meinung selber machen kann. Würde ich von der Arbeitsagentur dadurch Probleme bekommen wie Sperrfrist usw.? DANKE FÜR EURE ANTWORTEN!!!!! |
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#2
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| Wende dich bitte sofort an einen Sozialverband, z.B. VdK, SovD usw., und lasse dich von einem Rechtsanwalt für Sozialrecht beraten. Ohne Rechtsanwalt kommst du hier nicht klar, versuchst du das alleine, wird man dich um alle deine Rechte bringen, ohne rot zu werden. Wenn du einen Rechtsanwalt in Anspruch nimmst, musst du vorher fragen, was seine Leistungen kosten! Der erste Unterschied, den du kennen musst, ist der: Bist du erwerbsunfähig oder arbeitsunfähig? Erwerbsfähig bist du, wenn du - kurz und knapp erklärt - einen Bleistift noch drei Stunden am Tag halten kannst. Dabei spielt es keine Rolle, ob ein geeigneter Arbeitsplatz vorhanden ist. So steht es im § 8 SGB II: SGB 2 - Einzelnorm Zitat:
Du darfst die Vermittlungsvorschläge nicht ignorieren, sondern musst dich sofort nachweisbar und ernsthaft um Arbeit bemühen und dich bewerben. Ignorierst du die Vermittlungsvorschläge, stehen Sanktionen in's Haus, dabei ist deine Krankenversicherung gefährdet! Zumutbarkeit nach § 10 SGB II: SGB 2 - Einzelnorm Zitat:
__________________ Was dich nicht umbringt, macht dich nur haerter. |
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#3
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| Viel wichtiger ist, das Du wieder gesund wirst. So schlimme Krankheiten und dann der Ärger mit der Arge-unglaublich. Wünsche Dir alles Gute. |
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#4
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| Vielen Dank! Also es sieht so aus das die Arge sich immer noch geweigert hat irgend etwas zu unternehmen. Sie hat mich sogar aufgefordert das ich bei dem Vorstellungsgespräch meine Krankheiten leugnen soll und meinten das sei 100% erlaubt! Die haben mir gesagt das Sie sich nicht zuständig fühlen und bei mir solange warten würden bis ich Hartz 4 bekomme dann solle Jobcenter sich um mich kümmern. Parallel hatte ich bei der DRV erst ein Antrag auf Teilhabe am Arbeitsleben gestellt dieser wurde abgelehnt auf welches ich mit der VDK einen wiederspruch geschrieben habe. Bis heute habe ich immer noch keinen Bescheid. Nun es ist mittlerweile so das ich in Rente auf Zeit bin (Vollerwerbsunfähig auf Zeit berentet) Das mit der Teilhabe am Arbeitsleben läuft immer noch, je nach dem ob ich weiter in Rente bleiben muss oder nicht sollte es dann später entscheidend sein. Also für die Arge MDK bin ich Vollerwerbsfähig und Arbeistfähig und bei dem Renten MDK bin ich Vollerewerbsunfähig! INTERESSANT stimmts??? Geändert von wolfhund (07.08.2010 um 10:07 Uhr) |
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#5
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| Ich kann das nicht glauben-meine Mutter hatte auch Krebs...nach der Chemo wirst Du froh sein, das Du sitzen kannst, aber arbeiten??? Ich würd Dir einen Anwalt raten-da wirst Du in jedem Fall gewinnen und kannst den schweren Kampf ohne Arge-Stress antreten. Wie gesagt, ich wünsch dir alles Gute, aber lass den Anwalt besser die Arge -Sachen regeln und du brauchst alle Kraft für den Kampf gegen den Krebs. |
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