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| • Gewusst wie! – Kritik gegenüber dem Chef erfolgreich äußern |
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#1
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| Zitat:
Auf den entsprechenden Unternehmens-Homepages kann man sicher nach den aktuell konkreten Stellenausschreibungen schauen. So will z.B. Würth bis Ende des Jahres 3.000 zusätzliche Mitarbeiter einstellen, davon 2.000 Verkäufer. Die Stellen werden über die gesamte Breite der Wirtschaft geschaffen. Darunter sind Hightech-Unternehmen wie die Deutsche Telekom (9.000 geplante Neueinstellungen bis 2012) oder das Biotechnologie-Unternehmen Qiagen (500 geplante Einstellungen), aber auch eine Reihe weiterer Handesunternehmen wie Fressnapf (1.000 neue Stellen in diesem Jahr), Rossmann, Deichmann, Fielmann (jeweils mehrere hundert neue Stellen in 2010). Zur Übersicht der Unternehmen und zum Artikel: Stellenreport: Die Wende am Arbeitsmarkt ist geschafft - Unternehmen - Wirtschaft - FAZ.NET
__________________ Liebe Grüße, Melete Meine Beiträge entsprechen meinem besten Wissen und stellen meine persönliche Meinung dar. Eine Gewähr für Richtigkeit und Vollständigkeit kann ich nicht übernehmen. Auch gebe ich keine Rechtsberatung und keinen Ersatz dafür. Recherche-Ergebnisse zeigen jeweils den Stand des Erstellungsdatums des Beitrags. |
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#2
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| Wenn ich zurückblicke, kann ich eine Erfahrung in Worte fassen: Wenn händeringend Verkäufer gesucht werden, steht der nächste wirtschaftliche Zusammenbruch unmittelbar bevor. Man erwartet nämlich, dass der Superultramegastarverkäufer die Karre aus dem Dreck zieht und sämtliche Fehler und Versäumnisse des Unternehmens aus den letzten zwei Millionen Jahren glattbügelt und die Umsatzzahlen von Null auf güldenen Talerregen bringt. Nach dem Motto: da vorne ist der Feind, nun sieg' mal schön. Und was den Rest angeht: nach dem Kahlschlag in den letzten Jahren ist es kein Wunder, wenn man sich genötigt sieht, den einen oder anderen Mitarbeiter einzustellen. Ich sehe das z.B. bei den Versicherungsunternehmen, da bekommt man weder telephonisch noch schriftlich eine vernünftige Auskunft. Telekommunikation das gleiche Spiel. Vielleicht reift inzwischen die Erkenntnis, dass der Kunde sich abwendet, wenn das Unternehmen den Kunden nur noch als störendes Element wahrnimmt.
__________________ Was dich nicht umbringt, macht dich nur haerter. |
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#3
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| Zitat:
Die Anzeichen für eine Erholung des Arbeitsmarktes mehren sich schon eine ganze Weile. Ich habe also nicht den erstbesten Artikel eingestellt, den ich dazu fand. Und alle untersuchenden Institute vermelden dazu mittlerweile ungefähr identische Zahlen. Selbst merke ich bereits das ganze Jahr über, dass die täglichen Arbeitsstellenausschreibungen, die ich per E-Mail über verschiedene Suchfunktionen erhalte, immer mehr werden. Letztes Jahr stand da oft: "Leider können wir Ihnen heute keine Stellen zu Ihrem Suchprofil anbieten." Mittlerweile erhalte ich derart viele Stellenvorschläge täglich, dass ich die Suchkriterien einschränken muss. Wertvoll finde ich an dem Artikel vor allem, dass die Unternehmen, welche 100 und mehr Mitarbeiter einstellen wollen, namentlich genannt werden. So kann man konkret auf der Homepage nach einer infrage kommenden Stelle schauen.
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#4
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| Ich habe das schon verstanden, dass die nicht nur einen einzelnen Mitarbeiter suchen. Sondern ich meine, die suchen enen ganz bestimmten Verkäufertyp, und zwar den, der schon immer gesucht wurde: der den Affen im Dschungel Staubsauger verkauft, obwohl die da keine Steckdose haben und in der Antarktis sollen die Kühl- und Gefrierschränke verscherbeln. Das ist eine Seifenblase, die wird genauso schnell platzen wie sie entstanden ist. Schon deshalb, weil man die Kaufkraft nicht beliebig vermehren kann und weil der Staat die Kaufkraft auch wieder durch Sparmassnahmen reduziert. Man hat die Arbeitnehmerschaft in den letzten Jahren massiv verunsichert, diese haben entsprechend reagiert und Sparmassnahmen eingeleitet und Ausgaben zurückgestellt. Man kann aber nicht ewig auf der Bremse stehen, irgendwann muss man seinen Ersatzbedarf decken, dieser aufgestaute Konsum suchst sich jetzt seine Ventile, und ist der Druck abgebaut, schliessen die ventile wieder - Folge: same procedure as every year, Einstellungsstop, Entlassungen, Gejammer über die Wirtschaftskrise. Sinngemäss lässt sich das auch auf die anderen Märkte übertragen. Ausserdem werde ich den Eindruck nicht los, dass "von oben" an irgendwelchen Schrauben gedreht wird, immer gerade so, wie es just für die politische Meinungsbildung gebraucht wird. Mal haben wir Wirtschaftskrise, mal haben wir auf einmal Licht am Horizont. Das Volk wird veräppelt ...
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#5
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| Schade. Ich wollte mit dem Artikel eigentlich Hinweise darauf geben, wo sich die Leute mal ganz konkret nach Arbeitsstellen umsehen könnten. Dabei hatte ich sogar überlegt, mir die Arbeit zu machen, hier noch Links zu den Karriereseiten der aufgelisteten Unternehmen anzufügen. Diese tausenden von Arbeitsstellen, die übrigens keineswegs alle Verkäuferstellen sind, pauschal als Seifenblasen abzutun und damit die Leute von einer Bewerbung abzuhalten, ja geradezu davor zu warnen, sich da zu bewerben, finde ich sehr seltsam, Nonte. Es handelt sich dabei um viele verschiedene Unternehmen aus allen Branchen und um entsprechend viele, unterschiedliche Arbeitsbereiche. Dies hier ist ein Forum für Arbeit und Karriere und keines für Generalverdammnis ausgeschriebener Arbeitsstellen quer durch den ganzen Arbeitsmarkt.
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#6
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| Melete, ich wollte deinen Beitrag doch nicht mies machen. Bitte stelle auch die Informationen ein, die du einstellen wolltest. Mein Anliegen war nur, die Problematik des Arbeitsmarktes zu beleuchten und darauf hinzuweisen, dass der Arbeitsmarkt sich eben nicht nur an merkantilen Gegebenheiten ausrichtet, sondern auch politischen Manipulationen unterliegt. Ich kann mich noch gut an den Herrn Dr. Helmut Kohl erinnern. Wenn der es gebraucht hat, ging die Wirtschaft hoch, war der Zweck erfüllt, ging die Wirtschaft wieder runter. Z.B. vor und nach Wahlen. Und die Frau Merkel ist sein Ziehkind, die hat bei ihm gelernt. Das genannte Beispiel mit der Firma W. ist einfach nur eine Katastrophe. Dieses Unternehmen will 2.000 Verkäufer einstellen. Dazu muss man aber wissen, dass die bereits jetzt über ein Heer von Aussendienstmitarbeitern verfügen und ihren Markt nach allen Regeln der Kunst beackern. der deutsche Markt wird die 2000 zusätzlichen Leute nicht ernähren, W.muss also zusätzliche Märkte im Ausland erschliessen müssen oder sich anderen Sparten zuwenden müssen, die dann aber noch erobert werden müssen. Grosse Unternehmen sind natürlich wie Organismen, die sich erneuern müssen. Irgendwann ist der Punkt erreicht, wo Sparen nicht mehr hilft, da müssen dann neue Mitarbeiter her. Dann ist auch eine Chance für Menschen vorhanden, die Karriere machen wollen, oder die einfach nur ihr Leben planen wollen, mit Mann, Frau, Kindern und Häuschen. Jubelmeldungen würde ich aber äusserst kritisch betrachten, und man sollte wissen, was ein Strohfeuer ist.
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