PWC-Studie zur Zukunft der Arbeit - Wie wir 2020 arbeiten werden
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PWC-Studie zur Zukunft der Arbeit - Wie wir 2020 arbeiten werden

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  #1  
Alt 16.07.2010, 09:52
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Wie wird die Arbeit im Jahr 2020 aussehen? An Antworten, Trends und Thesen haben sich die Analysten von PriceWaterhouseCoopers (PWC) in einer Studie versucht. weiter...
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  #2  
Alt 16.07.2010, 10:19
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Standard AW: PWC-Studie zur Zukunft der Arbeit - Wie wir 2020 arbeiten werden

Viele kommen jetzt schon kaum noch mit, was wird es denn erst 2020 sein?!?
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  #3  
Alt 16.07.2010, 11:29
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Standard AW: PWC-Studie zur Zukunft der Arbeit - Wie wir 2020 arbeiten werden

Ich erinnere mich noch gut daran, wie solche Zukunftsmodelle vor 20 Jahren aussahen.

So ging man z.B. davon aus, dass die Mitarbeiter im Jahre 2000 oder 2010 weltweit verstreut sitzen werden. Unternehmen - so prognostizierte man - würden sich weltweit den jeweils besten und günstigsten Mitarbeiter für jede einzelne Aufgabe auswählen - völlig unabhängig von nationalen Grenzen. Alle Mitarbeiter würden dann - z.B. im Home-Office vor dem PC sitzend - in einem großen, weltweiten Netzwerk zusammenarbeiten.

Zwar gibt es heute internationale Teams, Videokonferenzen etc. - ja, unsere Arbeitswelt hat sich in den letzten 20 Jahren teils gewaltig verändert. Aber wie wir sehen, haben sich die Prognosen in dieser Form nicht bewahrheitet.

Von Konzernen, die damals zu den größten zählten, nahm man an, dass sie 20 Jahre später die Welt dominieren, und zwar in einer Art und Weise, die mir damals regelrecht Angst und Schrecken eingejagt hat.

Hinsichtlich derjenigen Unternehmen, an deren Namensnennung ich mich konkret erinnere, ist heute festzustellen, dass sie immer noch groß sind. Ihren Einfluss auf das Weltgeschehen sehe ich jedoch nicht erweitert. Teils ist er auch durch Wirtschaftskrisen, misslungene Fusionen u.a. geschrumpft.

Statt dessen sind andere Player auf den Plan getreten, denen man damals noch nicht ihren Einfluss von heute zugetraut hat, von denen man nun annimmt, dass sie in 10 oder 20 Jahren eine geradezu weltbeherrschende Rolle spielen werden.

Solche Zukunftsstudien sind immer gut, um sich Trends anzuschauen, und zwar aktuelle Trends. Diese wirken sich zum Teil nachhaltig aus, werden aber höchstwahrscheinlich nicht weltumfassend.

Genau so sind die drei Unternehmensarten zu sehen, die in der Studie beschrieben werden: die orangefarbenen, die grünen und die blauen. Das, was diesbezüglich beschrieben wird, gibt es schon heute und diese drei Unternehmenstypen werden sich m.E. tatsächlich noch stärker entwickeln und ausbreiten.

Allerdings halte ich es für ausgeschlossen, dass sich in 10 Jahren die ganze Welt dementsprechend in drei Farben darstellen lässt. M.E. wird es mindestens ebenso viele Einzelunternehmer und Kleinunternehmen geben wie heute. Und es werden neue Modelle entstehen, für die man in dem von PWC verwendeten Bild andere Farben wählen müsste.

Apropos Kleinunternehmen: Vor 20 Jahren dachte man, dass sie weitgehend aussterben werden. Tatsächlich sind z.B. viele kleine Geschäfte verschwunden, an den Rand gedrängt durch große Ketten, Verbrauchermärkte etc.. Allerdings werden Jahr für Jahr neue Unternehmen gegründet. Unsere Wirtschaft wird auch heute maßgeblich durch kleine und mittelständische Unternehmen geprägt.

Hier eine Info des Instituts für Mittelstandsforschung, Bonn (Schlüsselzahlen des Mittelstands in Deutschland 2007/2008 )

Zitat:
Legt man die KMU-Definition des IfM Bonn zu Grunde, so zählen 99,7 % der Unternehmen zu den kleinen und mittleren Unternehmen. Auf sie entfallen 37,5 % aller Umsätze und 70,5 % aller Beschäftigten bzw. 65,8 % aller sozialversicherungspflichtig Beschäftigten. Ihr Anteil an den Auszubildenden beläuft sich auf 83,1 %.
Das hätte man vor 20 Jahren in keiner Zukunftsstudie angenommen.

Also: keine Panik vor den Ergebnissen der PWC-Studie.

Die orangefarbenen Unternehmen werden viele kreative und innovative Arbeitsplätze schaffen.

Die grünen Unternehmen gab es in anderer Form schon einmal: Unternehmen, die ihren Arbeitern und Angestellten Häuser zur Verfügung stellen, Firmen-Sportvereine, Gesangsvereine, ja sogar Kleingartenanlagen ... (man denke z.B. an Krupp).

Und Unternehmen wie die blauen, deren Jahresumsatz das Bruttosozialprodukt von Staaten übersteigt, gibt es auch heute schon.

Zusätzlich wird die Weltkarte der Unternehmen weiterhin kunterbunt sein.
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Liebe Grüße, Melete

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Geändert von Melete (16.07.2010 um 23:31 Uhr)
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Franky (16.07.2010)

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