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#1
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| Hallo. Laut Arbeitsvertrag vom Jahr 2007 habe ich eine 38,5 Std. Stelle. Nun ist ja zum 01.07.08 die Arbeitszeit im öffentlichen Dienst auf eine 39Std.-Woche erhöht worden. Für die Monate von Januar bis Juni habe ich auch eine Nachzahlung bekommen, für den Monat Juli jedoch wurde unsere Arbeitszeit einfach auf 38,5Std belassen und uns die halbe Stunde wöchentlich vom Geld abgerechnet, macht 1,3% Lohnkürzung für mich ![]() Bin davon ausgegangen das ich auf 39Std erhöht werden müsste, da ich ja auch auf 38,5 eingestellt wurde, und dies zu der Zeit nuneinmal 100%Stelle ausmachte. Ist das verständlich oder schwafel ich zu kompliziert ![]() Dies wurde bei jedem von uns gemacht, unser Betriebsrat etc. wusste auch von nichts, wir sind alle aus den Wolken gefallen als wir die Abrechnung bekamen. Chefin meinte nur das uns das doch klar gewesen sein müsste. Und wer mehr haben wolle müsse klagen. ![]() Was meint ihr? Hat sie Recht mit Ihrer Auffassung das wir nuneinmal Stundenverträge haben oder ich mit meiner Prozentualen Auffassung? Bin ja mal gespannt... Rina |
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#2
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| Hallo Rina, die Vorgehensweise ist wirklich außergewöhnlich. Ich bin auch im öffentlichen Dienst und kann nur Auskunft über den Tarif TV-V (Energieversorgung) geben. Jedoch ist die Arbeitszeiterhöhung bei anderen Tarifen gleich. Die Kürzung des Gehalts um die 0,5 Stunden wöchentlich ist eine Frechheit und absolut nicht der Gedankengang der gewerkschaftlichen Einigung mit den Arbeitsgeberverbänden. Wird es denn keine Reaktion vom Betriebsrat geben? Ich würde erst einmal noch bisschen abwarten, wie sich der ganze Ärger im Unternehmen staut und auf Reaktion warten. In der Regel muss der Betriebsrat eingreifen. Bei uns wurde die Erhöhung normal nach Einigung umgesetzt, arbeiten nun freitags eine halbe Stunde länger.
__________________ E N D E Lieben Gruß witkis |
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#3
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| Hi, danke für die prompte Antwort. Darf ich mal fragen was in Deinem Vertrag drin steht? Arbeitest Du Vollzeit oder steht da auch nur die Stundenzahl? Das Problem ist, ich arbeite in einer Behindertenwerkstatt. Die Beschäftigten (Menschen mit Behinderung) können nicht länger in der Werkstatt bleiben da dann den Heimen bezahlte Betreuungszeit flöten geht. Das ist ein Problem, sehe ich ein, jedoch finde ich das ich ein Anrecht auf Angleichung der Arbeitszeit habe?! Uns wurde bis Anfang Juli verkauft das wir evtl. in die Erziehungsdienste hineinfallen könnten und sich darum gekümmert werden würde. Nun fing dann unser betriebsurlaub an und am 15.Juli kam eben das Geld gekürzt auf 38,5Std Woche, als de facto minus 1,3% Der Betriebsrat hat dann als wir wieder den ersten tag hatten bekannt gegeben das er von der einigung nichts wusste und alle die Interesse hatten sollten vorgefertiggte Blätter ausfüllen in denen eben ein Widerspruch gegen die Vorgehensweise unserer Vorstandsvorsitzenden drin stand. Es wurde eine 2 Wochen Frist zur Nachzahlung gesetzt. Frist ist verstrichen und auf eine MA-Versammlung sagte die besagte Dame eben lang und ausführlich das wir dann eben klagen müssten. ![]() Frage mich wieso Ver.Di jetzt nicht mehr hilft? Die halten sich da raus. ![]() Fühle mich echt verarscht und für dumm verkauft. Hätte man mir vorher gesagt das die Re-Finanzierung schwierig sei etc. ppp dann wäre ich der Letzte gewesen der gesagt hätte das ich unbedingt auf die 39h beharre, aber so eine Art und Weise??? Neee, geht ja gar nicht! Eine enorm schlecht gelaunte Rina |
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