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#1
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| Nach ca. 30 Jahren in einem IT-Serviceunternehmen ist mir, anstelle einer Kündigung, ein befristeter Arbeitsvertrag bis März 2009 angeboten worden. Ich bin 59 Jahre alt und wahrscheinlich auf dem Arbeitsmarkt als Vertiebsmitarbeiter schwer zu vermitteln. Ich habe diese Befristung annehmen müssen. Ich bin im März 2009 61 Jahre alt. Was kann ich machen, um nicht in HARTZ IV zu fallen? Hermann |
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#2
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| Herzlich Willkommen in unserem Forum! Hast Du diese Befristung bereits angenommen? Hattest Du Dich vorher mit einem Fachanwalt für Arbeitsrecht beraten? Warum ist Dir diese Alternative angeboten worden? Hast Du die Möglichkeit, in Altersteilzeit gehen zu können geklärt? LG |
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#3
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| Hallo, danke für Deine Antwort. Ich habe einen neuen Abteilungsleiter bekommen, der eine Reorganisation der Verkaufsgebiete durchgeführt hat, dabei wurde mein Verkaufsgebiet auf andere Kollegen verteilt. Ich habe die Befristung angenommen. da ich 61 Jahre alt werde, wenn die Befristung ausläuft. Die Frage ist: Kann ich dann Arbeitslosengeld für 18 Monate bekommen? Wenn ja, dann würde ich mit ca, 62 Rente beantragen. |
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#4
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| Hi Hermann, Das kannst Du, aber Du solltest Dich rechtzeitig arbeitssuchend melden. Und gut wäre auch wenn die Kündigung von dem Arbeitgeber ausgeführt wird, damit Du um die Sperrfrist kommst. Liebe Grüße Bettie |
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#5
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| Hallo, Bei mir lief auch vor kurzem ein befristeter Arbeitsvertrag aus. Man muss auf alle Fälle beachten, dass man sich 3 Monate vor Ablauf Arbeitssuchend meldet. Sie würden auf alle Fälle die 1 1/2 Jahre ALG bekommen, falls der Staat sich bis dahin nichts anderes einfallen lässt. Mit dem vorzeitig in Rente gehen, dass würd ich mir gut überlegen. Lassen Sie sich von Ihrer Rentenkasse informieren, wieviel Geld Sie dann monatlich einbüsen. Ich hoffe nur, dass in dem befristeten Arbeitsvertrag nichts von einer Aufhebung oder von einem gegenseitigen Einvernehmen steht. Falls ja, dann lassen Sie sich schriftlich bestädigen, dass es nur die Wahl "Kündigung oder befristeter Arbeitsvertrag" gab. |
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#6
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| wie kann ich denn den beitrag löschen? Geändert von maggiezou (23.04.2007 um 08:28 Uhr) |
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#7
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| Hallo zusammen, ich habe auch ein Problem wegen meinem befristeten Arbeitsvertrag und brauche dringend Tipps und Hilfestellung ... Ich habe im Januar 2007 meine Teilzeitausbildung für Alleinerziehende Mütter erfolgreich abgeschlossen und wurde befristet für 6 Monate übernommen. Das Problem ist, bis zum Termin wo der Vertrag unterschrieben wurde, war eigentlich klar, dass ich in der Abteilung, wo ich jetzt befristet arbeite unbefristet übernommen werde, mit einer 35 Stunden Woche, weil ich einen 8-jährigen Sohn habe. Bei dem Termin, wo die Personalchefin und meine Abteilungsleiterin mir auf einmal einen befristeten Arbeitsvertrag vor die Nase legten. Ich wusste gar nicht wie mir geschah und warum. Die Personalchefin meinte, dass meine Tätigkeiten automatisiert werden und ich mich deshalb woanders bewerben muss, ich hätte ja bis Juli noch Zeit. In meinem Ausbildungszeugnis steht, dass ich befristet beschäftigt wurde, weil meine Tätigkeiten automatisiert werden und ich angeblich in keine andere Stelle rein passe. In den letzten Monaten wurde eine Bürokauffrau von extern eingestellt, bei der Personalchefin als Assistentin, die ehemalige Assistentin von Ihr hat jetzt dieselbe Berufsbezeichnung wie ich und ist in einer anderen Abteilung zuständig. In meiner Abteilung werden bis Juli noch 7 Stellen besetzt (wo eigentlich bis zur Vertragsunterschreibung, ein Arbeitsplatz davon für mich gedacht war). Da habe ich nachgehackt und es heißt, dass nur Bankkauffrauen genommen werden, davon steht aber nichts in den Stellenausschreibungen drinnen (habe mir einige ausgedruckt, falls es vor Gericht geht). Ich suche jetzt vergeblich nach einer Stelle mit einer 35 Std. Woche und finde nichts. Ständig stolpere ich über Stellenanzeigen aus meiner jetzigen Firma und denke auf Anhieb, das ist was für mich, bis ich dann sehe, das es meine Firma ist. ;(( Das ist ganz schön deprimierend und zieht einen runter. Mal ganz davon abgesehen, dass ich mich hier in der Firma nicht mehr wohl fühle und nur noch hier weg will. Gerade diese zwei Personen Personalchefin und Abteilungsleiterin behandeln mich, wie ... war auch schon bei meiner Ärztin deswegen, weil ich es nicht mehr ausgehalten habe. Trotzdem kann es doch nicht sein, so mit jemandem umzugehen!?? Wenn ich meine ganzen Sachen schnappe und vors Arbeitsgericht ziehe, könnte ich da eine Chance haben, etwas zu erreichen? Ich habe mich im Internet schon viel über befristete Arbeitsverträge informiert, aber nirgends kann ich genau rauslesen, ob ein befristeter Vertrag in meiner Lage, nach der Ausbildung, in dieser Form gerechtfertigt ist, trotz Alleinerziehung und der vielen Stellenanzeigen die von der Firma ausgeschrieben sind, wo ich definitiv reinpassen würde und vorher auch für eingeplant war. Das war jetzt nur ein grober Abriss von dem, was ich erlebt habe. Da spielen noch eine weitere Faktoren mit eine Rolle, aber dann wird der Beitrag ja nie fertig. Kann mir jemand helfen? Vielen Dank im voraus für Antworten. maggiezou Geändert von maggiezou (23.04.2007 um 09:10 Uhr) |
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#8
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| Zitat:
Zitat:
Diese Aussagen widersprechen sich. Du könntest natürlich zu einem Arbeitsrechtler gehen und schauen, was der daraus macht. Die Frage ist natürlich, ob du in einem Unternehmen glücklich wirst, wenn du dich in ein Arbeitsverhältnis hineinklagst, mal ganz abgesehen von dem dann zu erwartenden vernichtenden Arbeitszeugnis. Interessant wäre es auch, zu wissen, wie die Arbeitsverträge der neuen Kollegen aussehen. Sind das auch so tolle Verträge mit Stoplersteinen und Fallgruben?
__________________ Was dich nicht umbringt, macht dich nur haerter. |
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#9
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| Die ganze Sache ist ziemlich verfahren. Ich habe sicher keine Lust mehr hier zu arbeiten, mir geht es rein um mein Recht und gesundheitlich bin ich abgesichert, dass ich in dem Laden nicht mehr weiterarbeiten brauche. Aber was dagegen unternehmen muss ich. Ich bin nicht die Erste, mit der die so ne Nummer abziehen. Da steckt noch soviel mehr Mist dahinter, habe darüber ein Tagebuch geführt und alles genau dokumentiert. Nur, finde ich im Internet keine genaue Aussage, wo steht, wenn man vorher in einem Ausbildungsverhältnis mit derselben Firma stand, ob die dann einem einfach einen befristeten Vertrag reinwürgen können. Teilweise steht da ja, es geht und ist okay, die/den Auszubildende/den befristet zu übernehmen. Ich habe aber auch gelesen, dass es auf der anderen Seite wieder, wenn man Alleinerziehend ist und Arbeit da ist, weiterhin beschäftigt werden muss - nur dies leider nicht im Zusammenhang mit einem vorherigen Ausbildungsvertrag. Ich werde kaum die Neuen Arbeitskollegen hier nach Ihrem Vertrag fragen ... geht mich ja nichts an... |
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#10
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| Was den Arbeitsrechtler angeht ... gibt es da Hilfestellen? Habe mich darüber zwar auch schon im Internet informiert, aber da habe ich nur einen Anwalt gefunden, der bei Hamburg da oben seinen Sitz hat. Ich komme aus Hessen. Habe auf der HP von Hessens Hauptstadt Wiesbaden mal geguckt, aber da auch nichts gefunden. Kennt sich damit jemand aus? Ein Anwalt nehmen, kann ich mir nicht leisten. Vielen Dank übrigens für die Antwort!! |
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