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#1
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| Hallöchen ![]() ich arbeite in einem Hotel (dort gelernt und jetzt seid über 1 1/2 jahren dort) und war bisher auch immer ganz zufrieden. Seid ein paar Monaten haben wir "mal wieder" einen neuen Chef. Der gute denkt wir haben viel zu viel Personal. Einige haben nun gekündigt und er stellt keine neuen ein. Tja...da sind dann natürlich überstunden angesagt. Mir macht das nichts aus, ich arbeite gerne und ein 16 stunden tag ist für mich auch ok auch wenns nicht rechtens ist, aber wer in der gastro arbeitet kennt das ja Nun hat er aber den Vogel abgeschossen. Er sagt, wenn nicht innerhalb von 6 Wochen (oder warns 8?) die auflaufenden Überstunden und guttage nicht abgebaut werden verfallen sie. Also, wenn ich in den 6 (oder 8?) wochen überstunden oder guttage aufbaue und es nicht schaffe diese abzubauen verfallen diese. Hab eigentlich ne 39 Stundenwoche bzw. 169 Stunden monatlich. Ist das rechtlich iwie legal? In meinem Vertrag ist das nach dem Manteltarifvertrag geregelt, keine anderen Klausel ect. (sonst hät ich goa nix unterschrieben!) und da ich mich kein deut auskenn bin ich etwas verwirrt. Der AG kann die Arbeitszeit ja erhöhen, bei mir steht da er kann monatlich max. 26 Stunden überschreiten (steht so glaub ich ja auch im MTV). Gilt diese Arbeitszeiterhöhung von 26 Stunden schon als Überstunden oder darf er das einfach so? Man sagt mir immer wir haben eine 39 Stundenwoche aber wenn man das aufn monat rechnet sind das ja weniger als die 169 Stunden monatlich. Dh. wenn ich in 4 Wochen lang mehr als 39 Stunden arbeite gilt das dan auch als überstunden, wenn ich aber die 169 Stunden monatlich nicht überschreite? Anweisung zu überstunden gibt uns der Abteilungsleiter (der chef selbst redet ja nicht mit uns!), gilt das auch als anweisung vom arbeitgeber? Tut mir leid für die "Verwirrtheit" aber ich hab irgendwie das gefühl, dass es an der zeit wird das wissen zu müssen, bei den alten Chefs war das nie ein thema, aber der neue... Betriebsrat haben wir zwar schon, aber die rackern sich momentan auch dumm und dämlich und will denen nicht auch noch auf den nerv gehen ![]() so...puh...des wars. Hoff mir kann da wer ne fundierte antwort geben. Gruß Hele |
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#2
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| Eine fundierte Antwort kann ich nicht geben. Nur soviel: es kann nicht sein, dassda wer auch immer Leute arbeiten lässt und dann dafür durch Anweisungen welcher Art auch immer dafür sorgt, dass die Vergütung für geleistete Arbeit verfällt. Hier ist der Betriebsrat gefordert, der evtl. durch Rücksprache mit der zuständgen Gewerkschaft klärt, wie was gehandhabt und abgewickelt wird. Was hier passiert, ist eindeutig. Da kommt so ein hemdsärmeliger Hagen von Tronje, der führt neue - ungeetzliche - Methoden ein, und wer aufmuckt, fällt in Ungnade und wird schlussendlich "entsorgt". Ziel: Einfahren der Rationalisierungsdividende, das heisst: Personal entlassen bzw. nicht ersetzen und die verbleibende Arbeit dem verbliebenen Personal aufhalsen. Dazu dann noch ein Konstrukt schaffen, dass die verbliebenen Arbeter um die Früchte der Mehrarbeit bringt, also Lohnbetrug. Meiner unmassgeblichen Meinung nach besteht aber ein weitaus gravierenderes Problem, nämlich die Frage nach dem wirtschaftlichen Gesundheitszustand des Unternehmens, man erwartet von solchen Aufräumern eine Verbesserung der wirtschaftlichen Unternehmensdaten. Man sollte also insgesamt hohle Zähne bohren und auch als Arbeitnehmer die Frage stellen, wie gesund das Unternehmen ist und welche Vorstellungen die Gechäftsführung hat.
__________________ Lieber himmlischer Vater, ein neuer Tag beginnt. Gib mir neue Kraft und Geduld. Tröste mich durch dein Wort. Erquicke mich in meiner Mattigkeit. Sei du bei mir, wenn Schmerzen kommen und ich mutlos werde. Laß mich den Tag bestehen und dankbar annehmen, was Menschen mir Gutes erweisen. Du bist mein Vater, dir vertraue ich mich an. |
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#3
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| Danke für deine Antwort ![]() Also entlassen tut er selbst keinen, aber die Leute gehen weg, weil das Betriebsklima nimma so ganz stimmt, zuviel Arbeit für zu wenige Leute und bevor man seine Gesundheit zerstört kündigt man eben. Unser Chef stellt aber halt keine neuen ein, weil ihm das Personal sowieso zuviel war, das kommt Ihm alles wohl sehr gelegen... Bin ja schomal froh, dass er das ned einfach so sagen kann, will wohl damit bezwecken, dass wir uns noch mehr den ***** aufreißen und die nicht zu bewältigende menge an arbeit noch schneller schaffen. **** nur, wenn jeder schon aufm Zahnfleisch läuft und das ohnehin gar nimma schaffen kann!!! Kann mir die Frage noch wer beantworten? "Man sagt mir immer wir haben eine 39 Stundenwoche aber wenn man das aufn monat rechnet sind das ja weniger als die 169 Stunden monatlich. Dh. wenn ich in 4 Wochen lang mehr als 39 Stunden arbeite gilt das dan auch als überstunden, wenn ich aber die 169 Stunden monatlich nicht überschreite?" Danke euch schomal :D Gruß Hele |
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#4
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| Ist die Frage zu **** oder weis des niemand? oO |
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#5
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| Um die Frage exakt beantworten zu können, müsste man in den Arbeitsvertrag schauen und auch wissen, was im Tarifvertrag steht. Allgemein ist bei einem Arbeitnehmer alles das zu bezahlende Überstunde, was über die vereinbarte Arbeitszeit & vereinbarte kostenlose Überstunden hinausgeht, wobei zu beachten ist, dass nur ausdrücklich angeordnete Überstunden vom Arbeitgeber zu bezahlen sind, und das wäre dann vom Arbeitnehmer nachzuweisen. Das ist aber blanke Theorie, gerade in kleinen Unternehmen erwartet man vom Arbeitnehmer aktiven Einsatz, denkbarerweise auch kostenlosen unbezahlten Einsatz, wer nicht mitzieht, fliegt.
__________________ Lieber himmlischer Vater, ein neuer Tag beginnt. Gib mir neue Kraft und Geduld. Tröste mich durch dein Wort. Erquicke mich in meiner Mattigkeit. Sei du bei mir, wenn Schmerzen kommen und ich mutlos werde. Laß mich den Tag bestehen und dankbar annehmen, was Menschen mir Gutes erweisen. Du bist mein Vater, dir vertraue ich mich an. |
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#6
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| Hallö ![]() alsooo da steht: Regelmäßige Arbeitszeit ausschließlich Pausen beträgt nach dem derzeit gültigen MTV 8 Stunden täglich, 39 Stunden wöchentlich bzw. 169 Stunden monatlich. Aus betrieblichen Gründen kann die wöchentliche Arbeitszeit auf 32 bis 45 Stunden wöchentlich und je Arbeitstag auf 5 bis 10 Stunden verteilt werden. Innerhab eines Monats darf die Regelarbeitszeit um max. 26 Stunden über- bzw. unterschritten werden. So... unsere Personalleitung geht nach der 39 Stundenwoche und bisher wars so, dass alle stunden die über diese zahl gehen als überstunden gesehen werden....unser chef sagt aber das wäre nicht richtig, wir sollen mal unseren Vertrag genauer ansehen! Die Frage: Wenn ich 4 wochen lang je 39 Stunden arbeite dann sinds ja weniger als die 169 Stunden monatlich (nämlich 156) . Ist es nun so, dass ab 156 Stunden jede weitere stunde eine überstunde ist oder erst ab den 169 Stunden? oO ich blicks echt ned... -..- |
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#7
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| Du hast da nen kleinen Rechenfehler drin ![]() Der Monat hat nicht 4 Wochen, sondern 4,3333333333 usw. Das dann mal deine wöchentliche Arbeitszeit (also 39 Stunden) gerechnet ergibt 169. Daher zählen Über und Minusstunden ab den 169 Stunden. |
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#8
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| xD Danke Dann hab ich das jetzt auch endlich kapiert :D nur noch eine letzte Frage: der AG darf die Arbeitszeit um max. 26 Stunden überschreiten? Das sind dan aber schon überstunden? Habt mir wirklich sehr geholfen :D zumindest weis ich nu, dass mein chef in der hinsicht nur leere worte ausspricht, da er gar nicht darf, was er uns androht. Geändert von da_hele (22.08.2011 um 18:22 Uhr) |
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#9
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| Das sind dann schon Überstunden, die aber schon abgegolten sind. Das heisst anstatt 169 Stunden im Monat, kannst Du bis 195 im Maximum aber 143 im Minimum eingesetzt werden ohne dass dir irgendwas abgezogen oder zugebucht wird. Erst wenn Du über die 195 Stunden im Monat kommst, bekommst Du oben noch was drauf und wenn Du unter die 143 Marke fällst, dann gibt es weniger Geld. So zumindest deute ich das was da steht. Ob das jetzt so seine Richtigkeit hat, keine Ahnung |
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#10
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| Aber müsste da nicht stehen, dass diese 26 stunden schon mit dem gehalt abgegolten sind? Geändert von da_hele (23.08.2011 um 20:20 Uhr) |
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