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#1
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| Hallo zusammen, ich arbeite seit 08 Januar in einem Betrieb (etwa 30 Mitarbeiter) Seit dem ersten Tag, gibt es kein Tag an dem wir, wie eigentlich im Vertrag beschrieben 07:30 - 16:30 Uhr) Feierabend machen dürfen und dazu kommt noch das wir nie wissen wann letztendlich Feierabend ist. In der Firma ist viel zu tun und wenn das mal 2-3 Wochen zur Ausnahme ist, ist das auch ok. Aber nach Rücksprache mit schon länger Angestellten Mitarbeitern ist das ein Dauerzustand und eher mal eine "Ausnahme Pünktlich" um 16:30 Uhr Feierabend machen zu dürfen. Der Chef kommt dann meist einfach vorbei und sagt, jetzt ist Schluß für heute. Ich finde das total schrecklich, man kann dadurch absolut keine Termine Planen und die Tatsache seinen Feierabend nicht zu sehen, genauso. Was ich aber noch schlimmer finde ist, das man Samstags dazu auch noch arbeiten muss und da ist das mit dem Feierabend das gleich Spiel. Unter der Woche arbeite ich von 07:30 bis etwa 19:00 - 20:00 Uhr Das längste war bis 20:50 Uhr. Ist das wirklich alles so Rechtlich ok ? Geändert von facelift (10.02.2009 um 20:12 Uhr) |
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#2
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| hallo facelift, rechtlich nicht, denn das schreibt das Gesetz: ArbZg Zitat:
Zitat:
Zitat:
wenn ihr also um 07:30 Uhr antanzen müsst, dürft ihr nur 8 h arbeiten (ausnahmsweise 10) + Pausenzeit=Anwesenheit am Arbeitsplatz. ...und müsst spätestens um 20.30 Uhr nach Hause. Rechtlich ist es alles also nicht ok. Ich schätze mal, ihr seid ein kleiner Betrieb ohne BR, in dem der Chef den Tag bestimmt. Was soll AN denn machen, wenn die Alternativen heißen: diese Arbeit oder gar keine Arbeit? Du hast vielleicht Recht, aber danach auch noch einen Job? Sprich mit dem Chef, bevor du gleich zu einem Rechtsanwalt läufst... grüße jobberin
__________________ Wer aufgehört hat besser zu werden, hat aufgehört gut zu sein. Geändert von jobberin (11.02.2009 um 20:51 Uhr) |
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#3
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| vielen lieben Dank jobberin gestern war der Rekord, von 7:30 bis 22:30 Uhr, war heute auf der Arbeit richtig erledigt. Was Denkt Ihr zu diesem Schreiben, um es dort sichtbar auf Dina 4 auf zu hängen und in der Firma das Thema ein wenig auf zu rollen ? Text: Sehr geehrter Herr ......, dieses schreiben bezieht sich hauptsächlich auf die Abteilungen... Die Arbeit an sich und das Betriebsklima in unseren Abteilungen könnte Kollegialer kaum sein! Leider sind die Umstände zum Thema- Reguläre Arbeitszeiten und Überstunden, in den letzten Monaten einfach nicht in ordnung und wirklich ein Emotionales Problem, das Mittlerweile zur Gewöhnung und als (fast) normal war genommen wird! Die Motivation sinkt und der Frust steigt. Selbstverständlich ist uns allen Bewusst, das die jeweiligen Projekte/ Aufträge, in den Terminlich festgelegten Zeiträumen fertig gestellt werden müssen, aber zu welchem Preis? Natürlich wissen wir auch, ohne Aufträge, keine Arbeit und ohne Arbeit kein Job. Aber eines steht dennoch fest, eine Dauerlösung ist die Tägliche Mehrarbeit auch nicht. Wir Denken, vorzeitig zu wissen wann Feierabend ist, hat jeder einzelne Mitarbeiter. Die Struktur der Planung und deren Arbeitsverlauf an uns müsste eventuell verbessert werden. In den Arbeitsverträgen steht die Reguläre Arbeitszeit von 07:30 – 16:30 (und selbstverständlich wenn notwendig die Mehrarbeit) Der Zustand und Normalität ist aber weit über der Regulären Arbeitszeit und Pünktlich Feierabend, kennt eigentlich doch niemand(?!) Wir bitten dringend um eine Veränderung und auch uns mal als eine art Wichtiges Projekt an zu sehen. Wir wollen weiterhin gemeinsam als starke Kette fungieren und mit Wirken. Mal Überstunden zu machen und auch mal einen Samstag zu Arbeiten ist absolut Nicht das Thema und ist keine Frage! Aber wie schon gesagt Mal! Jeden Tag ins nicht wissende Arbeitsende zu Arbeiten ist nicht ok. Ein bisschen Privatleben muss schließlich sein. Und das Ziel 16:30 Uhr sollte an Wichtigkeit gewinnen. Wir hoffen alle auf Veränderung, dieses Schreiben soll bitte nicht als Angriff gesehen, sondern als Motivation für Sie und letztendlich auch für Uns. Wir alle sind ....Design und wollen es auch bleiben! Mit freundlichen Grüßen Ihr Team Geändert von facelift (27.02.2009 um 22:44 Uhr) |
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#4
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| Hi...also ich seh das so... Wenn du so ein Schreiben an den Chef richtest, wird dieser vermutlich das Schreiben nicht komplett lesen sondern nur feststellen, dass es einen "Störfaktor" gibt. Er wird sich sagen: Wenn Du das nicht willst, dann wartet an der nächsten Ecke ein anderer der es akzeptiert. Sicherlich nicht tröstlich. Aber eins habe ich gelernt auf meinem beruflichen Weg: Helden sterben einsam! Tja...also ich würde mir einen neuen Job suchen Grüße...D-dorfler Geändert von Düsseldorfler (27.02.2009 um 23:41 Uhr) |
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#5
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| ich dachte nur wenn ich das Öffentlich und gut Lesbar in der Firma aufhänge, weiß der Chef ja nicht von wem das kommt und so mit wird er vermutlich das Ganze Team darauf ansprechen und sich vieleicht doch den einen oder anderen Gedanken dazu machen oder auch nicht (?) |
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#6
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| Also wenn ich "dieser" Chef wäre, würde ich es abhängen und es ignorieren und kein Wort darüber verlieren. Du hast ja geschrieben, das dies bei Deinen Kollegen schon seit Jahren so läuft. Und das anscheinend für die Firma mit Erfolg. Was sollte die Firma daran ändern wollen? Ich würde den Rebell nicht mehr spielen wollen - sondern handeln und mich neu bewerben. Das wirst Du mit Sicherheit nicht lange (körperlich) durchhalten. ...alles nur meine persönliche Meinung lg...D-dorfler Geändert von Düsseldorfler (27.02.2009 um 23:42 Uhr) |
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#7
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| Zitat:
das geht so nicht. |
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#8
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| wenn eine Firma keine festen Arbeitszeitregelungen hat und ständig verlangt es solle mehr gearbeitet werden. Ich kenne auch so eine Firma - bei der die Leute aber nicht länger bleiben - weil es so nicht geht. würde mich wenn ich eine neue arbeit gefunden habe noch 3 - 4 wochen krank schreiben lassen damit dein Chef weiss, was er an dir hatte. Gruss wellen
__________________ Die Schule ist nur die Saat - der Beruf ist die Ernte Beiträge stellen keine Rechts- oder Steuerberatung dar, ein Beratervertrag kommt nicht zustande. - keine nichtssagenden Politikerworte - bitte !! Wehret den Anfängen! „Principiis obsta, sero medicina paratur" |
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#9
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| Auf der einen Seite verstehe ich die Chefs - die Arbeit häuft sich, dies und das sollte heute noch an den Kunden, etc. Aber unfair ist es, wenn man dann nicht über einen Ausgleich spricht. Das muss nicht mal finanziell sein, das können auch Zeitkonten sein - Plus/Minus. Wenn die Firma nicht über einen Ausgleich reden möchte, dann würde ich persönlich pünktlich kommen und auch gehen. |
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#10
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| hallo facelift, grundsätzlich finde ich die Idee sehr gut, dem Chef die eigene Position mitzuteilen. Wenn du es aber in Form einen offenen Briefes machen möchtest und dann auch noch im Namen des Teams, sollte das Team das wissen und auch dahinter stehen. Nur sprechenden Menschen kann geholfen werden. Wenn alle diese Arbeitszeiten so hinnehmen und niemand etwas sagt, wird ganz sicher nichts passieren. Aber als Team könnt ihr durchaus etwas bewegen. Zumal die Arbeitszeiten teilweise auch ein wenig gegen das Gesetz verstoßen, wenn der zeitliche zulässige Rahmen überschritten wird. Sprich mit deinen Kollegen, wenn sie einverstanden sind, schreibe ruhig den Brief. Du musst aber auch dafür gerade stehen können, dass du Initiator der Aktion warst. Ach ja, wenn du den Brief realisieren willst, lass vorher jemanden Korrektur lesen, fehlerfrei ist schöner. grüße jobberin
__________________ Wer aufgehört hat besser zu werden, hat aufgehört gut zu sein. |
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