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#11
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| genau so, wie Ihr das seht, sehe ich das nämlich auch. Ich habe mich nun mal hingesetzt und einen Entwurf an das Unternehmen verfasst. Ich hoffe, ich habe darin alles berücksichtigt. Ich stelle es Euch hier nun in Kopie ein. Ihr könnte gerne weitere Anmerkungen dazu machen. Im Ergebnis werde ich, wenn die Firma sich weigert, ein ordnungsgemäßes Zeugnis zu erstellen, einen Anwalt einschalten. Denn: dieses "Gehabe" kenne ich auch bei anderen Mitarbeitern, die sich das aber bisher alle haben gefallen lassen. Dies werde ich nicht tun. Kopie: Zum Satz: „Frau Uuups hat die ihr übertragenen Aufgaben zu unserer vollen Zufriedenheit erfüllt“ Dieser Textbaustein eines Zeugnisses wird allgemeingebräuchlich mit der Note „ befriedigend“ bewertet. Da aber weitere Aussagen im gesamten Text des Zeugnisses die Note „befriedigend“ nicht mit tragen, ergibt eine Gesamtbeurteilung des Zeugnistextes eine deutlich „unter dem Durchschnitt“ geleistete Arbeit. Und: es wurde im Zeugnis nicht erwähnt, dass ich auch im Schilderdruck tätig gewesen bin, ebenfalls fehlt die Aussage, dass ich Reparaturen (Löten) eigenständig durchgeführt habe und ebenfalls zur Aushilfe im Prüf-Amt eingesetzt war. Diese Arbeiten können von meinem Teamleiter bestätigt werden. Mein Teamleiter war ebenfalls der Auffassung, dass ich über „gute solide Fachkenntnisse“ verfüge. Nicht zuletzt ist dies belegt durch einen Test, den ich vor meinem Einsatz der „Einspielung der firmenspezifischen Software“ absolvieren musste. Die Note, welche mit über 90% von korrekt beantworteten Fragen, abschloss, liegt Ihnen im Unternehmen vor. Den Satzteil: „Sie ergriff von sich aus die Initiative…“ möchte ich gestrichen stehen. Es reicht aus, wenn Sie den letzten Satzteil an sich stehen lassen: „Sie setzte sich mit überdurchschnittlicher Einsatzbereitschaft für unser Unternehmen ein“. Dies entspricht im Übrigen auch den Tatsachen. Nach dem Satz: „Das persönliche Verhalten gegenüber Vorgesetzten und Kollegen war höflich und korrekt“. Folgt ein weiterer Satz: „Ihre Führung gab uns zu Beanstandungen keinen Anlass“ Diesen Satz möchte ich gestrichen sehen. In der Gesamtheit gesehen fehlt für die Bestätigung einer positiven Bewertung des Zeugnisses eine adäquate Erwähnung von geleisteten Arbeitserfolgen. Ich bitte Sie deshalb, u.a. auch die oben erwähnten Arbeiten und Leistungen noch in dieses Zeugnis mit einzuflechten, damit insgesamt tatsächlich die Durchschnittsnote „befriedigend“ bestätigt wird. Persönlich möchte ich noch einmal anmerken, dass ich in diesem gesamten Jahr weder einen Krankenschein eingereicht habe, noch meiner Arbeit fern geblieben bin. Im Gegenteil, ich habe mich des Öfteren sogar an Samstagen zur Arbeit einsetzen lassen. Darüber hinaus habe ich im ersten Jahr meiner Beschäftigung freiwillig an der Inventur teil genommen. Wenn es zu einem erhöhten Arbeitsanfall gekommen ist, war ich jederzeit bereit, Überstunden zu leisten. Auch dies ist Ihrem Unternehmen sowie meinem Teamleiter bekannt. Daher darf ich Sie nun bitten, dieses Zeugnis umzuschreiben und die von mir erwähnten Punkte zu berücksichtigen. Ich wünsche mir sehr, dass wir eine einvernehmliche Lösung herbeiführen können. _______________ Vielen vielen Dank für Eure tolle Hilfe!!!! LG Benschie Geändert von derWolf (31.01.2012 um 09:59 Uhr) Grund: Name entfernt |
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#12
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| Hallo Wolf, danke, dass Du den Namen geändert hast. Kann ich denn das Anschreiben an die Firma so raus schicken, wie ich es hier eingestellt habe? Liebe Grüße von Benschie |
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#13
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| ... die Entscheidung ob du hiermit den richtigen Ton getroffen hast und ob du alle für dich relevanten Punkte angesprochen hast kann dir natürlich niemand abnehmen, Benschie. Lies nochmal drüber und wenn der Text für dich dann immer noch passt- eintüten und ab zur Post.
__________________ ... schöne Grüße Wolf Die in meinen Beiträgen enthaltenen Aussagen stehen nur und ausschließlich für meine persönliche Meinung. Sie stellen keine, wie auch immer geartete, Rechtsberatung dar. Ich bin kein Jurist. |
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#14
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| Danke Wolf, für Deine/ Eure nette Unterstützung. Ich werde noch einmal in Ruhe lesen, ggf. noch etwas korrigieren und dann ein Schreiben an meinen ehemaligen Arbeitgeber verfassen. LG Benschie |
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#15
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| Hallo Wolf und Tomasius. Ich habe noch mal mein Schreiben an die Firma eingestellt, welches ich heute an die Firma geschickt habe, eine Rückmeldung von Euch wäre sehr nett, ob ich es so richtig verfasst habe. Danke LG Benschie Zeugnis vom 30.11.2011 Sehr geehrter Herr****, auf meine mehrfache Bitte hin, ist nun das Arbeitszeugnis, Ende Januar 2012, eingegangen. Sie teilten mir am 20.01.2012 dazu folgendes per Mail mit: „heute habe ich Ihr Zeugnis von der Geschäftsführung unterzeichnet bekommen. Dies sende ich Montag an Sie raus.“ Da mir von Herrn ***** die Note „befriedigend“ im Zeugnis bescheinigt wurde, möchte ich Herrn ***** darum bitten, auch die weiteren Angaben zu meiner Arbeits-Verhaltens-Bewertung in die Note „befriedigend“ umzuwandeln. Einige Sätze, oder auch Satzteile, stehen dieser Bewertung nämlich entgegen, so dass in der Gesamtheit des Zeugnisses die Note „unter dem Durchschnitt“ erkennbar wird. Ich habe die jeweiligen Sätze/bzw. Satzteile markiert, sie auch noch einmal erläutert und darf Sie bitten, nochmals, ggf. in Zusammenarbeit mit meinem damaligen Teamleiter, ein neues Zeugnis zu fertigen. Im Einzelnen : „Frau ***** hat die ihr übertragenen Aufgaben zu unserer vollen Zufriedenheit erfüllt“ Dieser Textbaustein wird allgemeinen gebräuchlich mit der Note „ befriedigend“ bewertet. Da aber weitere Aussagen im gesamten Text des Zeugnisses die Note „befriedigend“ nicht mit tragen, ergibt sich somit aus dem gesamten Text die Beurteilung „deutlich unter dem Durchschnitt“ Es wurde im Zeugnis nicht erwähnt, dass ich auch im Schilderdruck tätig gewesen bin, sowie die Stromzähler im letzten Arbeitsschritt geprüft und geschlossen und ggf. notwendige Reparaturen durchgeführt habe. Ebenfalls fehlt die Angabe, dass ich Reparaturen (Löten) an Bauteilen durchgeführt habe. Diese Arbeiten können von meinem Teamleiter bestätigt werden. Ich darf Sie also bitten, auch diese Tätigkeiten in meinem Zeugnis mit aufzuführen. Mein Teamleiter war ebenfalls der Auffassung, dass ich über „gute solide Fachkenntnisse“ verfüge. Nicht zuletzt ist dies belegt durch einen Test, den ich vor meinem Einsatz bei der „Einspielung der firmenspezifischen Software“ absolvieren musste. Die Note, welche mit über 90% der von mir korrekt beantworteten Fragen abschloss, liegt Ihnen im Unternehmen vor. Den Satzteil: „Sie ergriff von sich aus die Initiative…“ möchte ich gestrichen stehen. Der Einsatz als Produktionshelfer, lässt keine eigenständigen Initiativen zu, wie eben das Wort Helfer diese Arbeit auch gut beschreibt. Es reicht aus, wenn Sie den letzten Satzteil an sich stehen lassen: „Sie setzte sich mit überdurchschnittlicher Einsatzbereitschaft für unser Unternehmen ein“. Dies entspricht im Übrigen auch den Tatsachen. Den Satzteil: …“die sie zu sicheren Urteilen befähigt“ möchte ich gerne gestrichen sehen, diese Aussage macht in einem Arbeitszeugnis bei der Bewertung der Aufgaben keinen Sinn, da ich als Produktionshelferin eingesetzt war. Den Satzteil: …“und fand brauchbare Lösungen“ möchte ich gestrichen sehen, da auch hier der Einsatz als Produktionshelfer nicht vorsieht, „brauchbare Lösungen“ zu finden, sondern zu helfen. Nach dem Satz: „Das persönliche Verhalten gegenüber Vorgesetzten und Kollegen war höflich und korrekt“. folgt ein weiterer Satz: „Ihre Führung gab uns zu Beanstandungen keinen Anlass“ Diesen Satz möchte ich gerne gestrichen sehen. Ich sehe darin eine Betonung, dass es eben doch zu Beanstandungen Anlass gab. Dies ist keine Bewertung für eine durchschnittliche Arbeit mit der Note „befriedigend“ als Produktionshelfer. Den Satzteil: …“und persönlich alles Gute“ möchte ich gestrichen sehen. Das Wort: „viel“ möchte ich durch „weiterhin“ ersetzt sehen. In meinem Arbeitszeugnis, in der Gesamtheit gesehen, fehlt für die Bestätigung einer positiven Bewertung, eine adäquate Erwähnung von geleisteten Arbeitserfolgen. Ich bitte Sie deshalb, u.a. auch die oben erwähnten Arbeiten und Leistungen noch in dieses Zeugnis mit einzuflechten, damit so tatsächlich die Durchschnittsnote „befriedigend“ bestätigt wird und meine tatsächlich geleisteten Einsätze im Zeugnis Erwähnung finden. Persönlich möchte ich noch einmal anmerken, dass ich in diesem gesamten Jahr weder einen Krankenschein eingereicht habe, noch meiner Arbeit fern geblieben bin. Wenn es zu einem erhöhten Arbeitsanfall gekommen ist, war ich jederzeit bereit, Überstunden zu leisten. Auch dies ist Ihnen und meinem damaligen Teamleiter bekannt. Daher darf ich Sie nun bitten, ein neues Zeugnis zu fertigen und die von mir erwähnten Punkte zu berücksichtigen. Ich würde mir sehr wünschen, hier eine außergerichtliche, gütliche, Einigung zu finden und verbleibe mit freundlichen Grüßen |
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