Zeugnis ohne Konzept, durcheinander ?
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Zeugnis ohne Konzept, durcheinander ?

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  #1  
Alt 12.11.2008, 08:56
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don-joe befindet sich auf einem aufstrebenden Ast
Standard Zeugnis ohne Konzept, durcheinander ?


Dies ist das Arbeitszeugnis eines lieben Kollegen von mir, der leider entlassen wurde. Es erscheint mir gutgemeint von unserem Chef, ist aber völlig planlos verfasst. Es sind auch schlimme Fehler darin, wie z.B. der fehlende Dank in der Schlussformulierung, der Satz mit der "vollsten Zufriedenheit" kommt vor der Aufzählung seiner Eigenschaften, die vielen "und und und" usw.. Kann mir jemand helfen, es zu sortieren. Sind weitere Fehler drin?

Zur Info: der beschriebene ist 63 Jahre alt, aber fit und robust und möchte schon noch 12 Jahre arbeiten



Arbeitszeugnis

Herr x war von Oktober bis Dezember 2006 auf Basis geringfügiger Beschäftigung (€ 400)
in unserer Elektrowerkstatt als Monteur beschäftigt. Aufgrund seiner sehr guten Arbeitsleistung, rascher Auffassungsgabe und einwandfreien Verhaltens, wurde Herr x ab dem 01.01.2007
als festangestellter, gewerblicher Mitarbeiter verpflichtet.


Sein Aufgabengebiet umfassten:

- Montage und Verdrahtung elektrischer Baugruppen nach Plan
- Kabelkonfektionierung nach Kundenvorschrift
- elektrische Prüfungen von Baugruppen und Komponenten
- Mechanische Bearbeitung von Gehäusesystemen

Er hat alle anfallenden Arbeiten und Aufgaben zu unserer vollsten Zufriedenheit erledigt. Mit seinen Leistungen waren wir mehr als zufrieden. Bei der Ausübung seiner Tätigkeit zeigte er initiative, Fleiß und Eifer und führte alle Aufgaben mit Umsicht, Wissen und Engagement aus.

Herr x gab Anregungen und war ein ausdauernder und belastbarer Mitarbeiter, der allen gestellten Beanspruchungen gewachsen war. Er war sehr gründlich und gewissenhaft, arbeitete sorgfältig, genau, annähernd fehlerfrei und erzielte damit eine sehr hohe Qualität. Seine Leistungen erfüllten hohe Ansprüche.

Bei der Erfüllung seiner Aufgaben war er ebenso pflichtbewußt und zuverlässig wie vertrauenswürdig und immer bereit, Verantwortung zu übernehmen.

Sein Verhalten zu Vorgesetzten und Kollegen war vorblidlich. Wegen seines freundlichen Wesens und seines kollegialen Verhaltens schätzten ihn Vorgesetzte und Mitarbeiter gleichermaßen.

Wir bedauern außerordentlich, Herrn x aufgrund schwieriger betrieblicher Umstände entlassen zu müssen und wünschen ihm für seinen weiteren Werdegang alles Gute und viel Erfolg.


Vielen Dank für eure Hilfe!
Gruß

Geändert von don-joe (12.11.2008 um 10:45 Uhr)
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  #2  
Alt 12.11.2008, 16:27
Benutzerbild von derWolf
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derWolf befindet sich auf einem aufstrebenden Ast
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Hallo Don-Joe,

... ich gehe zwar davon aus dass deinem Kollegen tatsächlich eine positive Wertung ausgestellt werden sollte, dabei herausgekommen ist jedoch ein sich ständig selbst wiedersprechendes Durcheinander.

Er sollte sich das Ok für einen externen Entwurf einholen um sich dann, in Zusammenarbeit mit einem hierauf spezialisierten Ghostwriter, ein Arbeitszeugnis erstellen zu lassen.

Wolf

Zitat:
Zitat von don-joe Beitrag anzeigen
Dies ist das Arbeitszeugnis eines lieben Kollegen von mir, der leider entlassen wurde. Es erscheint mir gutgemeint von unserem Chef, ist aber völlig planlos verfasst. Es sind auch schlimme Fehler darin, wie z.B. der fehlende Dank in der Schlussformulierung, der Satz mit der "vollsten Zufriedenheit" kommt vor der Aufzählung seiner Eigenschaften, die vielen "und und und" usw.. Kann mir jemand helfen, es zu sortieren. Sind weitere Fehler drin?

Zur Info: der beschriebene ist 63 Jahre alt, aber fit und robust und möchte schon noch 12 Jahre arbeiten



Arbeitszeugnis

Herr x war von Oktober bis Dezember 2006 auf Basis geringfügiger Beschäftigung (€ 400)
in unserer Elektrowerkstatt als Monteur beschäftigt. Aufgrund seiner sehr guten Arbeitsleistung, rascher Auffassungsgabe und einwandfreien Verhaltens, wurde Herr x ab dem 01.01.2007
als festangestellter, gewerblicher Mitarbeiter verpflichtet.


Sein Aufgabengebiet umfassten:

- Montage und Verdrahtung elektrischer Baugruppen nach Plan
- Kabelkonfektionierung nach Kundenvorschrift
- elektrische Prüfungen von Baugruppen und Komponenten
- Mechanische Bearbeitung von Gehäusesystemen

Er hat alle anfallenden Arbeiten und Aufgaben zu unserer vollsten Zufriedenheit erledigt.

... also durchschnittlich

Mit seinen Leistungen waren wir mehr als zufrieden.

... na was jetzt?

Bei der Ausübung seiner Tätigkeit zeigte er initiative, Fleiß und Eifer und führte alle Aufgaben mit Umsicht, Wissen und Engagement aus.

... alles nicht so toll...

Herr x gab unsinnige? Anregungen und war ein ausdauernder und belastbarer Mitarbeiter (Unterschied?), der allen gestellten Beanspruchungen mal eben so gewachsen war. Er war sehr gründlich und gewissenhaft (worin?), arbeitete sorgfältig, genau (Unterschied?), annähernd fehlerfrei (also fehlerhaft)und erzielte damit eine sehr hohe Qualität (worin?). Seine Leistungen erfüllten hohe Ansprüche.

Bei der Erfüllung seiner Aufgaben war er ebenso pflichtbewußt und zuverlässig wie vertrauenswürdig und immer bereit, Verantwortung zu übernehmen.

... ich lese hier nicht eine einzige eindeutig positive Aussage

Sein Verhalten zu Vorgesetzten und Kollegen war vorblidlich. Wegen seines freundlichen Wesens und seines kollegialen Verhaltens schätzten ihn Vorgesetzte und Mitarbeiter gleichermaßen.

... sehr gut, falls kein Kundenkontakt bestand.

Wir bedauern außerordentlich, Herrn x aufgrund schwieriger betrieblicher Umstände entlassen zu müssen und wünschen ihm für seinen weiteren Werdegang alles Gute und viel Erfolg.

... dass hier die üblichen Verdächtigen fehlen weißt du selbst.


Vielen Dank für eure Hilfe!



Gruß
Wolf

... Achtung- mit einer Korrektur der von mir benannten Stellen ist es nicht getan.
__________________
... schöne Grüße

Wolf





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Sie stellen keine, wie auch immer geartete, Rechtsberatung dar.
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don-joe (17.11.2008)

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