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#1
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| Hallo! Wie schon oft beschrieben habe ich ebenfalls Stress auf der Arbeit! Bin mittlerweile im letzten Ausbildungsjahr zur Erzieherin und bin im Juli fertig! mein Zeugniss wird wohl ehr schlecht ausfallen was mir nicht so rsichtlich ist, aber naja macht man nichts dran. Ich bin seit 2 Wochen krank geschrieben weil ich immer Magenkrämpfe habe! vermutung Stress auf der Arbeit! Ich fühle mich total unwohl und bin total unglüclich. Mit einem Abschluss von drei oder vier! Brauch ich mich nirgendwo als Gruppenleitung zu bewerben! Deswegen spiele ich mit dem gedanken, jetzt naufzuhören, zu jobben, da ich irgendwie meine Wohnung finanzieren muss, und ab August das letzte Ausbildungsjahr zu wiederholen. Da ich denke das ich jetzt eh nichts mehr meiner Anleitung beweisen kann. Außerdem bringt es meiner Meinung nach nichts sich noch vier Monate in die Einrichtung zu qüalen! Was haltet ihr von der Idee? Bessere Tipps? Bitte um Rückmeldung LG |
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#2
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| Wo genau liegen denn deine Probleme? Würde es da überhaupt Sinn machen, das letzte Lehrjahr zu wiederholen, wenn das Problem die Schule an sich ist? Aufgrund der schulischen Gegebenheiten klingt das durchaus nach einem Plan, denn wenn abzusehen ist, dass dein Examens-Zeugnis (oder welcher Abschluss auch immer) sich dadurch ein wenig "pimpen" lässt...in meiner Ausbildung sind damals auch zwei Schülerinnen vom Examen zurückgetreten und haben das letzte Semester wiederholt. Musst du für die Ausbildung zahlen oder bekommst du ein Lehrgeld? LG Curly |
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#3
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| Das Problem leigt mehr oder weniger daran dass ich zwei riesen Entwicklungsaufgaben habe 1. mein Erzieherverhalten und 2. Das Kind!!! Ich muss das morgen mal in der Schule abklären ob das überhaupt so wie ich das machen möchte überhaupt möglich ist! Ich denke das sich dadurch die Praxisnote verbessern lässt bzw. dann entsteht ja eine ganz neue, diese fällt ´ja sozusagen weg! |
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#4
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| Hmm... ich denke theoretisch ist das wohl schon möglich, dass du nun aufhörst und dann im nächsten Schuljahr wieder weiter machst, die Frage die ich dir dabei allerdings nicht beantworten kann ist, ob dich die Schle dann wieder nehmen muss. Ich weiß nicht wo du her kommst, aber bei uns sind die Erzieherschulen so überlaufen, dass Schulplätze rar sind und ob du dann so einfach einen Platz kriegst ist fraglich. Wenn du wiederholst, dann werden sie dich in jedem Fall behalten müssen, solang du dir natürlich nichts zu schulden kommen läßt. Was die Noten angeht. Die Ansprüche steigen, die Notmen zwischen 3 und 4 sind wirklich nicht gerade herausragend, allerdings ist die andere Seite, wenn du mal "staatlich geprüfte Erzieherin" bist, dann hast du Weiterbildungsmöglichkeiten in denen dein Notenschnitt nicht so relevant ist, hautsache bestanden. Jetzt musst du dir mal überlegen was du eigentlich willst. Wennd ein Ziel ein Kindergarten ist, dann würde ich mir das wiederholen überlegen, würde an der Schule nachfragen (oder an einer anderen) ob es möglich wäre für nächstes Jahr einen Schulplatz zu bekommen. Ansonsten mach deinen Abschluss und hänge ne Weiterbildung dran oder so etwas in die Richtung. Greetz |
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#5
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| Hi. Das gleiche Problem habe ich auch zur Zeit. ich bin im Anerkennungsjahr, müsste nur noch so gesehen bis Ende August durchhalten um dann meine Prüfung machen zu können. Aus gesundheitlichen und psychischen Gründen habe ich aber jetzt erst einmal das Praktikum aufs Glatteis gelegt, weil ich an nem Punkt bin, an dem ich sage: bis hier hin und nicht weiter. Ich wäre auch mit einer schlechten Note raus gegangen und das seh ich irgendwo auch nicht ein. Normalerweise müsstest Du das Jahr ohne Probleme wiederholen können, solange Du das mit Schule und Arbeitgeber absprechen kannst. Und ich stimme Dir vollkommen zu: es bringt nichts, sich noch weiter in die Einrichtung zu quälen, denn daran gehst Du nur kaputt. Die andere Frage ist natürlich, ob man auch wirklich für den Beruf geeignet ist, denn darüber mach ich mir zur Zeit viele viele Gedanken. Soll jetzt nicht heißen, dass ich denke, dass Du dort falsch bist, sind einfach nur so grundlegende Gedanken, die mir zur Zeit durch den Kopf schießen. |
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#6
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| Hallo, also ich bin Ausbilder und ich bin immer wieder verwundert, wie leichtfertig auch in diesem Forum Azubis mit Ihrer Lehrstelle umgehen. Klar, jedem kann es passieren, dass man erst während der Ausbildung merkt, dass der Beruf nicht für einen geeignet ist. Aber sich erst 2,5 Jahre durchquälen und dann kurz vor Schluss alles hinschmeißen, wird noch negativer gesehen als ein schlechter Abschluss. Warum hast Du nicht vorher aufgehört bzw. einen Neuanfang gemacht? Willst Du in diesem Beruf bleiben? Was macht Dich sicher, dass Du in der nächsten Zeit keinen Stress mehr auf der Arbeit hast? Ich glaube die Gründe für Deine Überlegungen liegen tiefer (Stichwort: Entwicklungsthema "Erzieherverhalten"). Und mit den Antworten solltest Du ganz ehrlich zu Dir selbst sein. Ich glaube, wenn Du die Ursachen nicht beseitigst, wirst Du stressbedingt immer wieder krank werden - egal in welchem Beruf. Pack die Ursache an und fange hier mit den Veränderungen an. Reiß' Dich zusammen und mach' Deinen Abschluss. Danach geh' mit Dir selbst ins Gericht und kläre, was Du leisten kannst und was Du willst. Wenn das Ergebnis ist, dass Du unbedingt in diesen Beruf willst, dann qualifiziere Dich weiter. Dazu gehört auch Deine Rechtschreibung !!! Ich hoffe, Du verzeihst mir die deutlichen Worte. Sie sollen Dich nicht persönlich treffen, aber zum Nachdenken anregen - und passiert halt nur, wenn man Klartext redet. Gruß Bernd |
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#7
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| Bernd, das Problem an dieser ganzen Sache ist einfach, dass es eine schulische Ausbildung ist. Du machst 2 Praktika für 6 Wochen im elementarbereich (kiga) und im Jugendbreich. Aber selbst in diesen 6 Wochen kriegst Du nicht so einen EInblick in die Arbeit einer Erzieherin, als dass Du da schon sagen kannst "nee das ist nichts für mich". Als Praktikant wirst du ja eh nie so ran gelassen wie eine vollwertige Erzieherin, ist ja klar. Ich habe schon ein Jahr lang im Kindergarten gearbeitet in der Sozialassistenz, aber DIES ist was völlig anderes als in der Erzieherausbildung, hab ich gemerkt. Du wirst als Praktikantin einfach von gewissen Dingen wie z.B. Verwaltungssachen, schwierige Entwicklungs- oder Elterngespräche oder an "schwierige Kinder" einfach nicht ran gelassen. Das ALLES merkst Du erst im Ankernennungsjahr und das ist oft das Überfordernde. |
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