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#1
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| Schönen guten Abend allerseit... Wollte nur kurz meinen Fall schildern da ich mir von meinem Betrieb ziemlich ungerecht behandelt fühle. Kurz etwas zur Ausgangssituation: Ich 19 Jahre alt, Azubi seit August 2009 in einer Bank und habe regulär zweieinhalb Jahre Ausbildung. Zur Sachlage: Heute in der Mipa rief mich mein Ausbilder zu sich, Ich solle doch bitte um 1 Uhr in sein Büro und ob ich den Betriebsrat und JAV mit dabei haben wolle.Beide waren anwesend, so übergab er mir eine Abmahnung da ich mein Berichtsheft, Klausuren und Zeugnis seit Juni nicht eingereicht hatte und dies trotz eines vorigen Gespräches am 9.9.2010. Allerdings war mein Berichtsheft von meiner Geschäftsstellenleiterin noch nicht unterschrieben, welche Krankgeschrieben war. Ich schrieb eine Mail an die zuständige Person die sich um Berichtsheft etc. kümmert, das es sich noch verzögern wird. Sie ist allerdings bis zum 5.10 im Urlaub und ich benötigte mein Berichtsheft für die Zwischenprüfung gestern. Klar ist es mein Fehler, allerdings finde ich es aus diesen Gründen nicht fair. Desweiteren meinte mein Ausbilder das er im Grunde kein Bock mehr auf mich hat und wir könnten den einfachen Weg gehen und ich soll so kündigen oder wir gehen den schwierigen mit noch weitern Abmahnungen etc. Finde das nicht wirklich in Ordnung vorallem wenn einem dann noch vorgeworfen wird in diversen Spielhallen gewesen zu sein, was er anhand meiner Kontodaten sehen würde und mir so beispielsweise den Zugang zur Kasse oder zu anderen Konten sperren würde (allerdings kann ich nur so arbeiten). Zusätzlich wurden mir noch 5 Urlaubstage aufgrund von Minusstunden gestrichen (nur bei mir bei 10 anderen Azubis mit mehr minusstunden nicht) Finde das ganze nicht wirklich rechtens und nicht wirklich korrekt... Über Tipps und Hilfestellungen wäre ich dankbar... |
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#2
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| Hallo Schnappi, kannst du denen nicht die Situation mit der Kranken Ausbilderin ansprechen? WAs sagt denn der Betriebsrat? Tja egal wie Du es machst es kommt nix gutes dabei raus. Wenn Du kündigsts hast du eine quasi abgeschossene Ausbildung und wenn du noch ein Jahr durchziehst hast du ein wohl oder übles Arbeitszeugnis. Vielleicht fällt jemand anderem noch ein guter Rat ein? Michael
__________________ Dozent, Nachhilfelehrer für Personal- und Handelsmangement, Bewerbungs u. Existenzgründer Coach und Verkaufstrainer www.coaching-zentrum.info |
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#3
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| Betriebsrat saß ja dabei genauso wie JAV nur ich wollte mich zu dem Zeitpunkt dazu nicht außern da ich zu aufgewühlt aggressiv und emotionsvoll war ... wäre mir nicht zugute komen jetzt soll ich morgen meine Entscheidung mitteilen nur ich finde es einfach ein Unding auf meine Konten etc. zuschauen das ist ja wohl ein immenser eingriff in meine Privatsphäre... Über schnelle Ratschläge wäre ich mehr als dankbar |
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#4
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| Hier müsste man einen Ausgleich suchen. Man kann von einem Azubi nicht verlangen, mehr als ein Jahr Zeit zu investieren und dann die Ausbildung hinzuschmeissen. Kündigst du selber, hat das aus der Sicht der sozialen Versorgung auch noch massive Nachteile. Zitat:
Zitat:
In der Tat stellst du deine Ausbilder dann vor die schwierige Aufgabe, wie man dir eine umfassende Ausbildung zukommen lassen kann. Wäre ich dieser Auszubildende, würde ich eine Aussprache herbeiführen, bei der meine Eltern anwesend wären und ein Rechtsanwalt für Arbeitsrecht, der meine Interessen vertritt, zunächst im Sinne eines Mediators. Für mich würde das dann bedeuten, dass ich ab sofort ein vorbildlicher Azubi bin und mir nichts, aber auch garnichts mehr zu schulden kommen lasse. Denn klar ist: bleibe ich im Unternehmen, liegt mein Hals und Kopf auf dem Richtblock, ein graviernder Fehler und die Rübe wäre ab. Kann man nur hoffen, dass der unschuldige Kragen nicht mit abgesäbelt wird und für mich mit büssen muss ... Es handelt sich um einen Zeitraum von ca. 1 Jahr, das sollte zu bewältigen sein. Eines muss auch klar gesagt werden: das würde dann eine Zeit der inneren Einkehr und der Demut vor Gott, einen auf schnippische Ziege machen und die junge unverstandene aristokratische Dame miemen, das läuft nicht. Das würde deine Ausblder erbittern, und wenn die dich nicht rauswerfen können, werden die dafür sorgen, dass du niemals nicht die Prüfung bestehst.
__________________ Was dich nicht umbringt, macht dich nur haerter. |
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#5
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| Zitat:
Ich würde das so machen, wie ich das vorgeschlagen habe. Eltern, rechtsanwalt, grosse Konferenz. Hätte der Ausbilder ausreichend Munition, hätte er bereits gekündigt, das Ausbildungsverhältnis wäre bereits beendet. Insofern hast du jetzt NOCH eine winzige Chance.
__________________ Was dich nicht umbringt, macht dich nur haerter. |
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#6
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| Erstmal vielen vielen dank ... Ich mein das es von meiner Seite aus nicht das schlauste war ist mir auch klar ![]() Nur ich verstehe nicht das er das nur bei mir anspricht und bei den restlichen Azubis die zur selben Zeit in dem O.g Etablissment Geld abgehoben haben nichts sagt sondern nur bei mir und genauso auch nur mir 5 Urlaubstage gestrichen hat obwohl andere mehr minusstunden als ich hatten. Mir geht es auch um die rechtliche Grundlage, ob er einfach auf mein Konto schauen darf und mir so Dinge vorwerfen kann die er normalerweise ohne Zugriff auf mein Girokonto zu haben nicht gehabt hätte ? |
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#7
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| Zitat:
Das würde ich Ihm aber erst aufs Brot schmieren wenn Du da weg bist und dann nehm dein Konto sofort mit MIchael
__________________ Dozent, Nachhilfelehrer für Personal- und Handelsmangement, Bewerbungs u. Existenzgründer Coach und Verkaufstrainer www.coaching-zentrum.info |
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#8
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| Schnappii, aufgrund von Abmahnungen aus Gründen wie diesem (Berichtsheft) kannst du als Azubi nicht gekündigt werden, egal wieviele du erhältst. Zudem ist nicht rechtens Minusstunden einfach so gegen Urlaubstage aufzurechnen. Genauso wenig ist es m.E. statthaft deine Kontenbewegungen zu kontrollieren und von dir, vor dem Hintergrund deines Ausbildungsverhältnisses, Rechenschaft zu verlangen. ... dies vorab. Ansonsten muss ich mich Nonte anschließen, hier wird es wohl eine Vorgeschichte geben in der du eher negativ als positiv in Erscheinung getreten bist, weswegen die o.g. punkte wohl nur für die letzten Tropfen stehen die das Fass zum überlaufen bringen... könnten. Und da gibt es kein "aber die Anderen doch auch"... hier geht es nur und ausschließlich um dich! Dies gilt es jetzt abzubiegen um die Chance zu erhalten die Ausbildung unter vertretbaren Umständen zu Ende- und zum Erfolg zu führen. Suche dir Hilfe, sei es im privaten Umfeld- deine Eltern... oder im Unternehmen- vielleicht gibt es dort ja jemanden der für dich sprechen kann und wird... ... ... und beschreite dann den Weg nach Canossa bzw. suche das Gespräch mit deinem Ausbildungsleiter. Sieh deine Fehler ein, gelobe Besserung... und halte dich dran.
__________________ ... schöne Grüße Wolf Die in meinen Beiträgen enthaltenen Aussagen stehen nur und ausschließlich für meine persönliche Meinung. Sie stellen keine, wie auch immer geartete, Rechtsberatung dar. Ich bin kein Jurist. |
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