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#1
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| Hallo, ich habe hier im Forum schön öfter was geschrieben. Ich bin schon seit ca. 1,5 Jahren arbeitslos.Bin 23 Jahre alt, werd dieses Jahr schon 24, mir rennt alles davon. Achja da ich FAchabi habe, kann es sein, das die Ausbildungsdauer nur 2 Jahre beträgt? Also sich verkürzt? Vorher hatte ich Abi versucht, aber nur den theoretischen Teil des Fachabis bekommen, dann FSJ gemacht (somit volles Fachabi, da als Jahrespraktikum anerkannt)aber sehr schlechtes Fachabi,dafür gutes FORQ Zeugnis, dann habe ich ein Jahrespraktikum im Bereich Chemie gemacht, danach habe ich 3 Monate als Haushaltsauflöser(ABM) gearbeitet, seitdem bin ich mit den Nerven sozusagen am Ende. Ich schicke Bewerbung um Bewerbung, entweder es kommt eine Absage oder garnichts. Jetzt habe ich einen Anruf bekommen, ob ich 5 Tage Probearbeiten(Praktikum) an einer Tankstelle als Tankwart machen könnte. Von Vergütung war keine Rede und ich habe Angst, das ich schon wieder ausgenutzt werde, war öfters so. Habe schon gelesen das die Ausbildung als Tankwart nicht das gelbe vom Ei ist, aber ich meine es wäre besser als weiter zu warten oder, gebt doch bitte euere Meinung dazu ab, Tipps,Hilfe... Außerdem habe ich das Problem, meine Krankenversicherung selber zahlen zu müssen, und bei null Einkommen, halt ich das net lange durch, dafür reicht dann mein erspartes net so lang. Und nein, ALG1,ALG2 bekommen wir net, da meine Eltern "zuviel" verdienen. Also ich habe mich gefreut überhaupt mal wieder was von einem Arbeitsgeber zu hören. Geändert von dank1985 (09.05.2009 um 12:20 Uhr) |
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#2
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| Mit Fachabi hast du tatsächlich die Möglichkeit zu verkürzen. Kannst du auch da nachlesen: Handelskammer Hamburg - Wie und wann kann die Ausbildung vor Beginn verkürzt werden?
__________________ ______________________ schöne Grüße wombat Für jene die von Quantität auf Qualität schließen. Die Anzahl meiner Beiträge resultiert nur aus meinem zwanghaften Drang meine höchst persönliche, fachlich unbeleckte, bemüht vernünftige aber möglicherweise falsche Meinung zum Besten zu geben. Zögert also nicht, euch Rat von Experten zu holen, die dafür dann (hoffentlich) auch geradestehen. Ich gehöre nicht zu dieser Elite und tue letzteres auch nicht. |
| Folgender Benutzer sagt Danke zu wombat für den nützlichen Beitrag: | ||
dank1985 (10.05.2009) | ||
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#3
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| Ja super, danke schonmal! Das wäre ja schonmal was Wert. Und wie siehts mit dem 5 Tage Praktikum aus, mir scheint das so als ob ich wieder eine Wochen den Dreck wegmachen darf. Kann mir jemand auch was zur Vergütung in der Ausbildung sagen? Wieviel Geld bekommt man als Tankwart.
__________________ Der Klügere gibt nach..... Eine traurige Wahrheit: Sie begründet die Weltherschafft der Dummen. |
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#4
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| Hallo! Meine Mitbewohnerin hat damals eine Ausbildung als Tankwart angefangen und nicht beendet, weil es schrott war. Sie musste das Klo putzen, Regale aufräumen und putzen. Im 2. Jahr konnte sie ab und zu hinter der Kasse arbeiten. Die Arbeitszeiten waren nicht toll. Entweder Frühschicht, was sie am liebsten gemacht hat, weil da mehr zu tun war als am Abend oder Spätschicht. Aber ganz ehrlich und aus persönlicher Sicht. In der heute Lage (Wirtschaftskrise) kann man sich heute auch nicht mehr jeden Job aussuchen und man kann froh sein, dass man etwas hat oder etwas bekommt. Arbeite die 2 Jahren, weil du Fachabi hast, dann studierst du, wenn du willst (dann brauchst du im Studium keinen Praktika zu machen). Hauptsache du hast überhaupt etwas... Ich habe damals 170 Bewerbungen und nichts bekommen. Dass ich überhaupt doch mit 24 eine Ausbildung fand, verdanke der IHK. In der Ausbildung habe ich Mülleimer ausgeleert, die vollgek... und geschi... waren... und als Gebäudereiniger habe ich auch gearbeitet und es war halt nicht immer toll... Daher rate ich dir die Chance auszunutzen und das beste draus zu machen. Du hast später viele Möglichkeiten dich weiterzubilden. Guckst du: BERUFENET, Berufsinformationen einfach finden - Suche Hier im Link kannst du alles nachlesen. Perspektiven nach der Ausbildung Ein Beruf - viele Möglichkeiten Beschäftigung finden Tankwarte und Tankwartinnen bei Tankstellen sowie in Autowerkstätten oder -waschanlagen mit angeschlossener Tankstelle. Nach ihrer Ausbildung müssen sich die Fachkräfte meist entscheiden, welche Einsatzgebiete für sie in Frage kommen und worauf sie sich spezialisieren möchten. Das Spektrum reicht von Kundendienst und Kundenservice bis zu Vertrieb und Verkauf. Am Ball bleiben durch lebenslanges Lernen Um den Anforderungen des Arbeitsalltags gerecht zu werden, müssen Tankwarte und Tankwartinnen ihr Fachwissen stets aktuell halten und ihre Fachkenntnisse erweitern. Informationen zu möglichen Anpassungsweiterbildungen bietet die Datenbank BERUFENET in der Rubrik "Weiterbildung" unter dem Navigationspunkt "Tätigkeit". Auf der Karriereleiter nach oben? Den ersten Schritt zum beruflichen Aufstieg kann man bereits während seiner Ausbildung tun, indem man ausbildungsbegleitend Zusatzqualifikationen erwirbt. Beispielsweise umfassen die Bildungsangebote von "Ausbildung Plus" mindestens 100 Stunden und vermitteln Inhalte, die über die Ausbildungsordnung des jeweiligen Berufes hinausgehen. Umweltschutztechniken gehören ebenso dazu wie Management, Computerführerscheine oder internationale Qualifikationen. Bestimmte Zusatzqualifikationen können z.B. sogar auf Weiterbildungen angerechnet werden. Nähere Informationen zum Angebot an Zusatzqualifikationen enthält die Datenbank "Ausbildung Plus": Ausbildung Plus Gefördert vom Bundesministerium für Bildung und Forschung, Projektträger ist das Bundesinstitut für Berufsbildung Wer beruflich vorankommen will und eine leitende Position anstrebt, kann eine Aufstiegsweiterbildung ins Auge fassen. Dies kann eine Weiterbildung als Betriebswirt/in oder als Fachwirt/in sein. Darüber hinaus haben Personen mit einer Hochschulzugangsberechtigung die Möglichkeit, ein Studium in Betracht zu ziehen. Informationen zu konkreten Aufstiegsweiterbildungen bietet die Datenbank BERUFENET in der Rubrik "Weiterbildung" unter dem Navigationspunkt "Tätigkeit". Selbstständigkeit Auch der Schritt in die Selbstständigkeit ist möglich: Tankwarte und Tankwartinnen können sich z.B. mit einer eigenen Tankstelle selbstständig machen. Weiterbildung im Überblick Perspektiven Der erfolgreiche Einstieg in den Beruf ist erst der Anfang: Eine Voraussetzung für den beruflichen Erfolg ist es, fachlich auf dem Laufenden zu bleiben und das eigene Fachwissen laufend zu ergänzen, zu vertiefen und an neue Entwicklungen anzupassen. Andere Perspektiven im Berufsleben können sein, sich zu spezialisieren, beruflich voranzukommen oder sich selbstständig zu machen. Wer internationale Erfahrungen sammeln und im Ausland arbeiten möchte, kann seine Fremdsprachenkenntnisse ausbauen und internationale Qualifikationen erwerben. Qualifizierung und Spezialisierung Weiterentwicklungen im Bereich Fahrzeugtechnik und Veränderungen im Kundenverhalten sind Herausforderungen, denen sich Tankwarte und Tankwartinnen immer wieder neu stellen müssen. Das Themenspektrum für eine fachliche Anpassungsweiterbildung ist breit und reicht von Verkaufstraining und Verkaufsberatung über Einkauf und Beschaffung bis zu Kraftfahrzeugtechnik und Arbeitsschutz. Auch wenn sich Tankwarte und Tankwartinnen auf Einsatzgebiete spezialisieren möchten, finden sie in Bereichen wie Kundendienst und Kundenservice, Verkauf und Vertrieb entsprechende Angebote. Aufstieg und Studium Wer sich das Ziel gesetzt hat, beruflich voranzukommen, kann ebenso aus einer Palette an Angeboten zur Aufstiegsweiterbildung auswählen. Naheliegend ist es, die Prüfung als Handelsfachwirt/in abzulegen. Auf Leitungs- und Spezialfunktionen, z.B. auf der mittleren Führungsebene, bereiten auch andere Weiterbildungen vor, wie beispielsweise Betriebswirt/in im Kraftfahrzeuggewerbe. Teilweise werden Vorbereitungslehrgänge auf Weiterbildungsprüfungen auch in Form von E-Learning/Blended Learning angeboten. Hier lernen die Teilnehmer/innen jedoch nicht ausschließlich alleine am Computer. Während des Lehrgangs stehen sie in der Regel in Kontakt mit einem Dozenten, der für inhaltliche und technische Fragen zur Verfügung steht. Tankwarte und Tankwartinnen, die eine schulische Hochschulzugangsberechtigung besitzen, können studieren und beispielsweise einen Bachelorabschluss im Bereich Automobilhandel oder Fahrzeugtechnik erwerben. Unter bestimmten Voraussetzungen ist übrigens auch ohne schulische Hochschulzugangsberechtigung ein Studium möglich. Weitere Informationen: Zugang zur Hochschule in den einzelnen Bundesländern Existenzgründung Wer sich selbstständig machen möchte, kann z.B. eine eigene Tankstelle eröffnen. Ausbildungsvergütung Auszubildende, die eine duale Ausbildung durchlaufen, erhalten eine Ausbildungsvergütung. Sie richtet sich überwiegend nach tarifvertraglichen Vereinbarungen. Ihre Höhe ist abhängig vom Ausbildungsbereich (Industrie und Handel, Handwerk u.a.) und der Branche, in der die Ausbildung stattfindet, sowie dem räumlichen Geltungsbereich des einschlägigen Tarifvertrages (z.B. neue oder alte Bundesländer). Unter bestimmten Bedingungen, beispielsweise wenn der Ausbildungsbetrieb nicht tarifgebunden ist, sind auch frei vereinbarte Ausbildungsvergütungen möglich. Die folgenden Angaben sollen der Orientierung dienen. Ansprüche können aus ihnen nicht abgeleitet werden. Die Auszubildenden erhalten in den einzelnen Ausbildungsjahren monatlich folgende durchschnittliche tarifliche Ausbildungsvergütungen (Beispiel Bereich Industrie und Handel): Alte Bundesländer 1. Ausbildungsjahr: € 431 2. Ausbildungsjahr: € 468 3. Ausbildungsjahr: € 526 Neue Bundesländer 1. Ausbildungsjahr: € 332 2. Ausbildungsjahr: € 362 3. Ausbildungsjahr: € 432 Die Daten der DAV resultieren aus regelmäßigen Auswertungen und Analysen der tariflichen Ausbildungsvergütungen durch das Bundesinstitut für Berufsbildung (BIBB). Sie werden jährlich veröffentlicht. Ausbildungskosten Die Ausbildung im Betrieb ist für die Auszubildenden kostenfrei. Allerdings können für den Berufsschulunterricht Lernmittelkosten (z.B. für Fachliteratur), Fahrtkosten und ggf. auch Kosten für auswärtige Unterbringung entstehen. Förderungsmöglichkeiten Unter bestimmten Bedingungen können Auszubildende Berufsausbildungsbeihilfe (BAB) erhalten. Informationen hierzu erteilen die örtlichen Agenturen für Arbeit. Über Voraussetzungen und Höhe einer möglichen Beihilfe informieren das entsprechende Merkblatt der Bundesagentur für Arbeit sowie der BAB-Rechner: Die Quelle ist die Bundesagentur für Arbeit. www.bundesagentur.de
__________________ Als Kind hat man Angst vor Monster unter dem Bett. Als Erwachsene sind die Monster überall! |
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dank1985 (10.05.2009) | ||
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#5
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| Danke schonmal für deine sehr ausführlich Antwort, ich wer später nochmal was dazu schreiben, wenn ich alles durchgelesen haben Zumindest der Anfang motiviert mich ja schon ein wenig, ich habe mir das auch so gedacht 2 Jahre arbeiten und dann evtl. ein Studium, soweit ich weiss, darf ich dann an einer ganz normalen Uni Studieren. Sehe ich genaus, lieber schufften als weiter so ein leben zu führen. Je länger man wartet desto schlimmer wird es ja. Bei mir ist die motivation für sämtliche Sachen weg, nur wenn ich arbeiten war, war alles jut, da war ich ausgelastet. Am schlimmsten finde ich die selbstzweifel, ob man wirklich nichts Wert ist, das man so schlecht sein soll und überhaupt nichts findet. Unterstützung von der Arbeitsagentur kann ich nicht erwarten, grauenhafte Beratung, die haben mir erst damals 3Jahre nachdem ich mit Bewerben angefangen habe gesagt das ich zum Teil die kosten zurückerstattet bekommen, toll! Naja, die IHK Tante die beim Amt Gespräche führt, ist auch nicht wirklich hilfreich.Beleidigungen muss man sich anhören, genauso reden auch die anderen Beamten. Als ob ich nichts bin! Ok, ich werd mich dann vorher nochmal selbst motivieren Danke für eure Hilfe! Falls jemand noch Tipps hat, immer her damit. PS: Nicht die Leute die das meisste verdienen, haben es auch verdient. Schön wärs, wenns gerechter verteilt wäre.
__________________ Der Klügere gibt nach..... Eine traurige Wahrheit: Sie begründet die Weltherschafft der Dummen. Geändert von dank1985 (10.05.2009 um 14:29 Uhr) |
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