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#1
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| Hallo, ich bin zufällig auf diese Seite gestoßen und finde diese Comunity richtig gut. Ich hätte da auch mal eine Frage, vielleicht kann uns da jemand weiterhelfen. Mein Sohn, 16, Realschulabschluss, möchte gern eine Ausbildung zum Chemielaboranten machen. Dies ist schon ewig sein Traumberuf. Problem: Er hat den Mathe-Aschluss mit 5 gemacht. Chemie 2, Physik 3. Die Mathe-Note kam aufgrund Ärgers mit der Mathe Lehrerin bereits im Vorfeld zustande. Wie kann man in einer Bewerbung dies erklären??ohne schleimig zu wirken. Macht es überhaupt Sinn sich weiterhin zu bewerben?? Für Antorten oder Hilfestellungen wären wir sehr dankbar. Gruß Ludie |
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#2
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| In einer schriftlichen Bewerbung ist dies gar nicht zu erklären. Sollte er zu Bewerbungsgesprächen eingeladen werden, könnte die Note eine Rolle spielen. Dann wäre es jedoch unklug, die Schuld dem Lehrer zu geben. Der Arbeitgeber könnte daraus schließen, dass Dein Sohn dazu neigt, anderen die Schuld zu geben, wenn er keine guten Leistungen erbringt - unabhängig davon wie sich hier der Einzelfall verhält. Der Arbeitgeber kennt ja diesen Einzelfall nicht, sondern kann sich ggf. nur einen Eindruck aus dem bilden, was Dein Sohn erzählt. War er denn schon immer schwach in Mathe? Falls nein, könnte er sich ggf. eine Argumentation zurechtlegen, aus der eine Schwäche hervorgeht, die er jetzt wieder überwunden hat. Es könnte ohnehin gut sein, dass er vor einer Einstellung gestestet wird. Sollte er dann wieder eine Schwäche im Test zeigen, würde er aus dem Auswahlverfahren fallen. I.d.R. kommt es im Falle solcher Tests erst im Anschluss zum individuellen Gespräch. Sicher kann er sich um diese Ausbildung bewerben. Er sollte sich jedoch nicht auf diesen einen Beruf konzentrieren - und das nicht "nur" wegen seiner Mathe-Note. Die Schulabgänger müssen i.d.R. sehr viele Bewerbungen schreiben, um eine Ausbildungsstelle zu bekommen. Will er sich nicht bundesweit als Chemielaborant bewerben, so muss er sich höchstwahrscheinlich auch noch andere Berufe aussuchen. Zitat:
Vorschlag: Er kann seinen Lebenslauf und sein Anschreiben bei uns in die entspr. Unterforen einstellen. Wir schauen dann mal drauf und machen ggf. Verbesserungsvorschläge. Zum Anschreiben bitte möglichst auch die Anforderungen aus einer Stellenanzeige, damit individuell darauf eingegangen werden kann. In diesem Thread könnte er noch darlegen, warum er sich so für diesen Ausbildungsberuf interessiert (geht es nur um Chemie oder ist da noch mehr, weshalb er sich dafür entschieden hat?) und für was er sich außerdem noch interessiert. Dann könnte ich evtl. einen oder ein paar Alternativberufe vorschlagen.
__________________ Liebe Grüße, Melete Meine Beiträge entsprechen meinem besten Wissen und stellen meine persönliche Meinung dar. Eine Gewähr für Richtigkeit und Vollständigkeit kann ich nicht übernehmen. Auch gebe ich keine Rechtsberatung und keinen Ersatz dafür. Recherche-Ergebnisse zeigen jeweils den Stand des Erstellungsdatums des Beitrags. Geändert von Melete (16.06.2010 um 10:08 Uhr) |
| Folgender Benutzer sagt Danke zu Melete für den nützlichen Beitrag: | ||
Ludie (16.06.2010) | ||
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#3
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| Hallo Melete, danke für deine schnelle Antwort. Nein, er war noch nicht immer so schlecht in Mathe. Er war mal ein sehr guter 2 er. Eigentlich fand er das auch immer super, bis er mit der Lehrerin Ärger hatte. Er hat ihr nur die Meinung über ihre Art des Unterrichts mitgeteilt. Wir haben auch schon Bewerbungen geschrieben, leider halt nur Absagen, bis zu einem Test ist es nicht gekommen, leider. Er hat auch schon ein Praktikum in einem Labor gemacht und immer an Chemieolympiaden teilgenommen. Die Nachweise haben wir mit reingelegt. Er interessiert sich sehr für die Versuche und die chemischen Abläufe. Außerdem interessiert er sich, wie jeder Teenager, für Computer und Spiele. Ich werde in den nächsten Tagen den Lebenslauf und Anschreiben einstellen. Danke nochmal |
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#4
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| Hallo Ludie, sehe ich es richtig, dass Dein Sohn noch in diesem Jahr eine Ausbildungsstelle braucht? Das ist auch schon ziemlich spät. Noch etwas Schule: Wenn Dein Sohn an seinem Wunschberuf festhält, solltet Ihr m.E. als erstes darüber nachdenken, ob Dein Sohn nicht besser erst noch einmal eine Schule besuchen sollte. Das letzte Schulzeugnis muss er nämlich noch eine ganze Weile in seiner Bewerbungsmappe mit sich führen. Er wird mit der Mathe-5 also nicht nur bei der Lehrstellensuche auf Schwierigkeiten stoßen, sondern auch in der Folge am Anfang seines Berufslebens. Besser wäre, wenn er ein anderes Zeugnis als letztes Schulzeugnis beilegen könnte. Wie wäre es mit einer Fachoberschule? Diese ist in verschiedene Fachrichtungen gegliedert. Je nachdem, in welchem Bundesland Ihr lebt, gibt es da auch die Fachrichtung Chemie: Fachoberschule ? Wikipedia So hätte Dein Sohn später sogar die Möglichkeit, Chemie zu studieren, wenn er mag. Das muss auch nicht im unmittelbaren Anschluss erfolgen. Er könnte auch erst einmal eine Ausbildung machen und sich später noch für ein Studium entscheiden. Somit hätte er mehr Optionen in seinem Berufsleben. Hier könnt ihr nach entsprechenden Schulen suchen: KURSNET - Bildungsangebote einfach finden Erst Ausbildung, dann Beruf oder vielleicht noch FOS: Die folgende Ausbildung findet an einer Berufsfachschule statt, so dass er erst einmal keinen Ausbildungsbetrieb bräuchte. Allerdings besteht damit auch nicht die Übernahmemöglichkeit durch den Betrieb nach der Ausbildung, so dass er sich im Anschluss ohne Berufserfahrung um eine erste Arbeitsstelle bewerben müsste. Immerhin könnte er durch einen entsrechend guten Abschluss die Mathenote vielleicht etwas kompensieren (Zeugnis hängt jedoch weiterhin als letztes Schuldokument längere Zeit in der Bewerbungsmappe). Außerdem besteht, je nach Bundesland, auch die Möglichkeit, die Fachoberschule im Anschluss an eine fachrichtungsbezogene Berufsausbildung zu besuchen und dann auf ein Jahr (Klasse 12) bis zur Fachhochschulreife bzw. auf zwei Jahre (12. und 13. Klasse in Nordrhein-Westfalen/Bayern) bis zur Hochschulreife zu verkürzen. Das wiederum könnte dann eine Möglichkeit sein, wenn er entweder mit dem Gedanken spielt, später noch zu studieren, oder aber nach seiner Ausbildung an der Berufsfachschule keinen Arbeitsplatz finden kann. Chemisch-technische/r Assistent/in - BERUFENET, Berufsinformationen einfach finden Zitat:
Oder gleich mehrere Ziele gleichzeitig erreichen? Und last but not least gibt es schließlich auch Schulen, welche beides in Kombination anbieten: die Ausbildung plus Fachhochschulreife. Damit könnten natürlich sämtliche Fliegen mit einer Klappe erschlagen werden . Er hätte ein neues Schulzeugnis für die Bewerbungsmappe, eine Berufsausbildung und die Möglichkeit, später noch zu studieren.Schulen sind hier aufgelistet: KURSNET - Bildungsangebote einfach finden Berufsalternative mit dualer Ausbildung: Und der folgende Beruf könnte seinen Interessen entsprechend vielleicht eine Alternative mit dualer Ausbildung für ihn sein: Stoffprüfer/in (Chemie) Glas-, Keram.-Ind., Steine u. Erden - BERUFENET, Berufsinformationen einfach finden Zitat:
__________________ Liebe Grüße, Melete Meine Beiträge entsprechen meinem besten Wissen und stellen meine persönliche Meinung dar. Eine Gewähr für Richtigkeit und Vollständigkeit kann ich nicht übernehmen. Auch gebe ich keine Rechtsberatung und keinen Ersatz dafür. Recherche-Ergebnisse zeigen jeweils den Stand des Erstellungsdatums des Beitrags. |
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#5
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| Hallo Melete, vielen Dank für deine hilfreiche Antwort. Ich war in den letzten Tagen damit beschäftigt, deinen Hinweisen nachzugehen. Ich bin auch fündig geworden. Nun geht es ans schreiben. Zu deiner Frage, ja, wir suchen noch für dieses Jahr eine Ausbildungsstelle. Wir hatten immernoch die Hoffnung, dass sich die Noten zum Ende noch ändern. Dein Hinweis auf Chemikant und Fachschule gleichzeitig finde ich sehr interessant, hab auch schon ein paar Schulen gefunden, wo dies möglich ist.Leider nicht in unserem Bundesland Thüringen. Hier mal die Bewerbung und Lebenslauf wie wir es formuliert haben für die letzten Bewerbungen. Name Anschrift Ort E-Mail/Tel. Anschrift Ausbildungsbetrieb Ort, 25.04.2010 Bewerbung um eine Ausbildungsstelle als Chemielaborant Sehr geehrte Damen und Herren, das auf Ihrer Internetseite beschriebene Tätigkeitsgebiet entspricht meinem Berufswunsch. Deshalb bewerbe ich mich um einen Ausbildungsplatz zum Chemielaboranten. Zur Zeit besuche ich die Jahrgangsstufe 10 der Regelschule in Greußen. Diese werde ich im Juni 2010 mit dem erfolgreichen Realschulabschluss beenden. Während eines Praktikums im medizinisch technischen Labor, im Kreiskrankenhaus XXXXXX, konnte ich einen intensiveren Einblick in das Berufsfeld Chemielaborant gewinnen. Dieses Praktikum bestärkte mich noch in meinem Berufswunsch. Ich habe Interesse an Chemie und Astronomie sowie Spaß am Experimentieren. Zudem ist das Interesse an chemischen Zusammenhängen und Vorgängen vorhanden und das Arbeiten im Team liegt mir sehr. Diese Eigenschaften erscheinen mir für den Beruf sehr wichtig. Ich verspreche mir von der Ausbildung bei Ihnen vielseitige Aufgaben, in denen ich mein Potenzial voll ausschöpfen kann. Über eine Einladung zu einem persönlichen Vorstellungsgespräch freue ich mich sehr. Mit freundlichen Grüßen Lebenslauf Persönliche Daten Name: XXXXXXX Geburtsdaten: 07.01.1994 in XXXXXXXX Anschrift: XXXXXXX XXXXXXX Staatsangehörigkeit: deutsch Eltern: XXXXXXX XXXXXXX Schule 08/2000 – 06/2004 Staatliche Grundschule XXXXXX 08/2004 – 06/2010 Staatliche Regelschule XXXXXXX Realschulabschluss Praktika 2 Wochen Praktikum im medizinisch technischen Labor des Krankenhauses XXXXXXXX 5 tägiges Praktikum bei der Starthilfe XXXXXXX e. V., Berufsfeld Bau/Trockenbau Sonstiges Fremdsprachen Englisch Grundwissen Russisch erweitertes Grundwissen Olympiaden Chemieolympiade Schuljahr 2007/2008, 3. Platz Chemieolympiade Schuljahr 2008/2009, 3. Platz Hobbys Fußball spielen, Fahrrad fahren, Computerspiele Interessen Chemie, Technik, Astronomie XXXXXXX, 25.04.2010 handschriftl. Unterschrift War natürlich alles Formatiert. Ginge das so in der Art? Ich habe überlegt in die Bewerbung noch hineinzubringen: In einem Eignungstest bzw. Probearbeitstag würde ich Sie gern von meinen tatsächlichen Leistungen überzeugen. Grüße |
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#6
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| Eltern: Angaben zu den Eltern können in den LL für die Bewerbung um einen Ausbildungsplatz noch hinein (mit Berufsangabe). Wenn die Angaben nicht vorteilhaft erscheinen, dann lasst sie weg. Später bei jeder Bewerbung nach der Ausbildung bitte weglassen. Schule: Jetzt ist die Reihenfolge noch wurscht, weil der LL noch wirklich sehr übersichtlich ist. Später gilt: Bitte Reihenfolge innerhalb der einzelnen Themenblöcke umgekehrt chronologisch, also das Neueste zuerst, das Älteste zuletzt. Ihr könnt hier auch gleich mit der zeitlichen Umstellung anfangen. Das Wesentliche ist doch, dass Dein Sohn den Realschulabschluss hat und nicht, dass er irgendwann mal eine Grundschule besuchte. Das ergibt sich ja von selbst. Praktika: Sollte Dein Sohn nunmehr keine Ausbildungsstelle finden, sondern eine Schule besuchen, so sollte er unbedingt versuchen, noch mehr Praktika im Bereich Chemie zu finden (oder einen Job neben der Schule in diesem Bereich). Sollte er gar einen Leerlauf im Lebenslauf haben (auch kein Schulbesuch im Anschluss), so sollte er die Lücke dringend versuchen, durch Berufserfahrung (z.B. längeres Praktikum) in dieser Richtung zu schließen. Die Praktika im Lebenslauf: Sie waren extrem kurz. Versucht dennoch, da "etwas mehr Fleisch dran zu bekommen". An Platzmangel leidet sein LL an dieser Stelle ja noch nicht. Was hat er da genau gemacht und gelernt? Zitat:
Was hältst Du von folgender Darstellung? Weitere Qualifikationen zum Ausbildungsberuf Chemielaborant: (Bei Bewerbungen um andere Ausbildungen in diesem Bereich oder Schulaufnahme entspr. modifizieren) Olympiaden Chemieolympiade Schuljahr 2007/2008, 3. Platz Chemieolympiade Schuljahr 2008/2009, 3. Platz Hobbies und Interessen: Chemie, Technik, Fußballspielen, Fahrradfahren Hinweise: Sport mit anzugeben ist gut. Da es sich in der hiesigen Darstellung um Begriffe handelt = Zusammenschreibung. Computerspiele würde ich weglassen. Manch einer könnte damit junge Leute assoziieren, die nur noch vor dem PC hocken und alles andere (Schule, Ausbildung etc.) vernachlässigen.
__________________ Liebe Grüße, Melete Meine Beiträge entsprechen meinem besten Wissen und stellen meine persönliche Meinung dar. Eine Gewähr für Richtigkeit und Vollständigkeit kann ich nicht übernehmen. Auch gebe ich keine Rechtsberatung und keinen Ersatz dafür. Recherche-Ergebnisse zeigen jeweils den Stand des Erstellungsdatums des Beitrags. Geändert von Melete (23.06.2010 um 00:42 Uhr) |
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#7
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| Die Astronomie: Zitat:
Da sowohl im Anschreiben als auch in Deinem LL-Vorschlag erwähnt, gehe ich davon aus, dass sich Dein Sohn sehr stark und nachhaltig für Astronomie interessiert. Weißt Du, ich persönlich beschäftige mich z.B. mit dem klassischen Altertum, Schwerpunkt Endzeit der römischen Republik. Das habe ich jedoch noch nie in einer Bewerbung erwähnt. Mein Beruf bewegt sich sehr stark im Hier und Jetzt. Und für den Arbeitgeber ist es völlig wurscht, ob ich mich in meiner Freizeit mit dem klassischen Altertum oder doch lieber mit den aktuellen Trends im Bereich der Pudelzucht beschäftige. Hauptsache, ich mache nichts, was meine Gesundheit und Einsatzfähigkeit im Beruf beeinträchtigt. Nun untersucht die Astronomie mit naturwissenschaftlichen Mitteln das Universum. Da spielt Chemie natürlich eine große Rolle. Wenn Du da jedoch in der Bewerbung einen Zusammenhang darstellen möchtest, dann sollte dieser kurz und bündig sowie überzeugend herstellbar sein. Der Alltag eines Chemielaboranten hat sehr wenig mit den Sternen, dem Universum, faszinierenden Bildern aus dem All oder dem Großen und Ganzen, in dem wir uns bewegen, zu tun. Mein o.g. Interesse richtet sich übrigens z.B. auf die damalige Form der Republik, also die Umsetzung der demokratischen Ideen in der damaligen Zeit und den Gründen ihres Scheiterns. In diesem Zusammenhang beschäftige ich mich natürlich auch mit der griechischen Demokratie. Ebenso interessiert mich die römische Kultur als Wurzel unserer Kultur und die altgriechische Kultur mit ihrem Einfluss auf die römische. Das wiederum hat alles in der einen oder anderen Form ganz viel mit meiner auf die heutige Zeit bezogenen Berufstätigkeit zu tun. Aber es wäre viel zu komplex, diese Zusammenhänge in eine Bewerbung zu setzen. Also: Schmeißt raus, was nicht sofort eingängig ist. Ein Bewerbungsschreiben kann nicht Deinen Sohn mit all seinen Interessen und Vielschichtigkeiten darstellen. Sein Sinn liegt einzig darin, den Arbeitgeber dazu zu bewegen, ihn zu einem Bewerbungsgespräch bezüglich einer Ausbildungsstelle zum Chemielaboranten einzuladen. Der Wille und Wunsch zum Ergreifen dieses Berufs: Zitat:
Dass etwas "vorhanden ist", wird als das Minimum des Feststellbaren interpretiert. Und warum soll ihm das Arbeiten im Team liegen? Das geht nicht aus dem Text hervor. Ich funke diesbezüglich mal Wombat für Dich an. Sie ist derzeit unsere aktivste und beste Expertin in Sachen Bewerbungsanschreiben und kann Dir sicher noch einige Ideen mit auf den Weg geben.
__________________ Liebe Grüße, Melete Meine Beiträge entsprechen meinem besten Wissen und stellen meine persönliche Meinung dar. Eine Gewähr für Richtigkeit und Vollständigkeit kann ich nicht übernehmen. Auch gebe ich keine Rechtsberatung und keinen Ersatz dafür. Recherche-Ergebnisse zeigen jeweils den Stand des Erstellungsdatums des Beitrags. |
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#8
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| Hallo Melete, danke für die vielen Informationen. ![]() Es ist gut, wenn ein Außenstehender eine Bewerbung beurteilt. Ich finde deine Ausführungen, auch bezüglich deines Berufes, sehr interessant. Das stimmt mit Astronomie, es steht sehr verloren. Er interessiert sich auch wirklich dafür, er ist ein leichter Träumer und Sternengucker. Wir haben alles relativ kurz und knapp gehalten, weil es ja immer heißt, man sollte keine Romane schreiben. Aber wenn ich das alles im Nachhinein nochmal lese, stimme ich dir zu, dass es sehr "trocken" ist. Da müssen wir noch was machen, aber mit dem Formulieren ist gar nicht so leicht. Auch deinen Hinweis über die Praktika werden wir aufnehmen und etwas genauer beschreiben. Wir dachten, es würde ausreichen, wenn die Beurteilungen dabei sind. Die sind übrigens gut. Ich denke aber, dass die Firmen gar nicht so weit gucken, sehen die Noten, das wars.Aber, die Hoffnung stirbt zuletzt ![]() Wir bleiben dran. Liebe Grüße Ludie |
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#9
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| Zitat:
habe jetzt nur wenig Zeit, weil wir bald Fußballguck- und Plauderbesuch bekommen. Grundsätzlich denke ich, dass es besser und erfolgsversprechender wäre die von Melete erwähnten Umwege zum Wunschberuf zu gehen. Gut wäre auch, wenn dein Sohnemann sich selbst über die Möglichkeiten die er hat, informiert und sich auch selbst um die Optimierung seiner Bewerbung kümmert. Richte ihm also aus, er soll ins Bewerbungsschreiben hineinpacken, was genau ihm an dem Beruf und ander Beschäftigung mit Chemie gefällt? seit wann und in welcher Form befasst er sich damit (z.B. Olympiade, Chemiebaukasten ...)? was genau hat er in seinem Praktikum kennen gelernt? in welchem Rahmen hat er Teamfähigkeit bewiesen? bis dänne
__________________ ______________________ schöne Grüße wombat Für jene die von Quantität auf Qualität schließen. Die Anzahl meiner Beiträge resultiert nur aus meinem zwanghaften Drang meine höchst persönliche, fachlich unbeleckte, bemüht vernünftige aber möglicherweise falsche Meinung zum Besten zu geben. Zögert also nicht, euch Rat von Experten zu holen, die dafür dann (hoffentlich) auch geradestehen. Ich gehöre nicht zu dieser Elite und tue letzteres auch nicht. |
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#10
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| Mir fehlt in dem Bewerbungsanschreiben ein Hinweis auf Zuverlässigkeit und Achtsamkeit im Umgang mit Chemikalien und Arbeitsmaterial. Es ist ja schön dass dein Sohn experimentierfreudig ist, aber meist hat man in dem Berufsfeld zunächst mal (während der ausbildung und bis man Berufserfahrung hat) etablierte Protokolle und muss sich sorgsam daran halten und gut dokumentieren können. Bei den Hobbies Chemie mit anzugeben finde ich eher merkwürdig. |
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