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#1
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| Hallo! Ich bin kurz davor meine Ausbildung im 3. Lehrjahr zu kündigen bzw mein Arbeitgeber und ich unterschreiben beide einen Aufhebungsvertrag aus verscheidenen Gründen ich bin kurz gesagt einfach nurnoch deprimiert über den Job.. Nun gibt es aber viele Dinge denen ich mir unschlüssig bin. 1. Arbeitslosengeld. Ich habe bereits 3 Abmahnungen und die Firma hat mich nur nicht geküdnigt weil das schlecht aussieht und deswegen wären wir beide (also beide Seiten) bereit einen Aufhebungsvertrag zu unterschreiben. Wenn ich dem Arbeitsamt dann die 3 Abmahnungen vorlege gibt es dann noch einen Chance auf Arbeitslosengeld? 2. Wohngeld. ich bin vor 1,5 Jahren von zu Hause rausgeflogen und wohne seitdem bei Oma. Oma schmeisst mich aber raus wenn ich die Ausbildung abbreche und ich soll mir so oder so eine Wohnung suchen, selbst wenn ich durchziehen würde. Habe ich einen Anspruch auf eine Wohnung nach der "Kündigung"? 3. Kindergeld. Seitdem ich im Mai 2008 nichtmehr zu Hause wohne habe ich noch nichts weder von Kindergeld noch von Unterhalt von meinen Eltern gesehen. Wie komme ich da am Besten ran? Habe ich auf beides nach dem Kündigen überhaupt noch Anspruch? Ich hoffe wirklich mir kann jemand weiterhelfen .. Danke schonmal im voraus! Geändert von admin (14.10.2009 um 09:08 Uhr) |
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#2
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| Zitat:
Wenn es Probleme gibt, muss man an der Lösung dieser Probleme arbeiten. Sollte ein Berufsabschluss nicht erreichbar sein, weil die Anforderungen zu hoch sind, dann sollte man sich bemühen, aus der alten Bberufsausbildung in eine neue Berufsausbildung mit geringeren Anforderungen zu wechseln. Dabei sollte einem eigentlich der alte Ausbilder, die Agentur für Arbeit, die IHK und ggf. die Handwerkskammer und ggf. die Berufsschule/Vertrauenslehrer helfen. Wenn du selber kündigst oder einen Aufhebungsvertrag unterschreibst oder in einer anderen Form an der Beendigung der Ausbildung mitwirkst, erhälst du von der Agentur für Arbeit eine Leistungssperre (ALG I), die auch bei der Arge/Jobcenter (ALG II) fortwirkt. Solltest du dann bedürftig im Sinne des SGB II werden, und du unter 25 sein, gelten für dich verschärfte Bedingungen, deine Situation verbessert sich in finanzieller und sozialer Hinsicht keineswegs. Höre auf deine Oma, das ist eine alte Frau, und die weiss, wie Scheixxe das Leben sein kann. Deine Oma weiss, dass du nie wieder so billig und unkompliziert an eine Ausbildung kommst. Wenn du Probleme mit deinen Eltern, deiner Oma und deinem Ausbilder hast, solltest du mal in dich hineinhorchen, was du besser machen könntest. Du bist jung, und man kann nicht erwarten, das du alles richtig machst. Aber die Schulhofzeiten sind vorbei und man erwartet von dir, dass du dich benimmst und einsetzt wie ein junger Erwachsener, der in das Leben eintritt und dort seinen Platz findet. Nach dem SGB II sind deine Eltern für dich zuständig, bis du 25 bist. "Rausschmeissen" ist nicht so ganz einfach, geht zwar, wird dann aber für die Eltern gemessen an Einkommen und Vermögen so richtig schön teuer. Ich schlage vor, du und deine Eltern, ihr macht einen Familienausflug zur Arge/Jobcenter und lasst euch dort belehren. Die werden euch und besonders dir schön den Kopf waschen. Wenn du einen Fürsprecher ("Mediator") brauchst, der dir dabei hilft, deine Angelegenheiten wieder geradezubiegen, dann wende dich auch an die Kirche (Pfarrer/Pastor). Kirche und Christlich sein ist zwar inzwischen ganz schön aus der Mode gekommen, aber die Leute dort kennen einiges und sind auch kaum noch zu erschüttern, die haben so ziemlich alles gesehen. Suche einfach den nächsten Kirchturm, und es spielt keine Rolle, ob du ev oder kath bist. Glück Auf!
__________________ Was dich nicht umbringt, macht dich nur haerter. |
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