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#1
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| Hallo zusammen! Im August 2008 habe ich das Gymnasium mit einem Hauptschulabschluss (sec1) beendet. Aufgrund von psychischen Problemen musste ich in ein neurologisches Krankenhaus. Zur Zeit arbeite ich auf 400 Euro Basis, das etwa seit 4 Wochen. Ab August werde ich in eine Volkshochschule gehen, um einen Realabschluss zu machen. Die Schule wird ca. 2 Jahre dauern. Logischerweise werde ich dann erst mit 23 meinen Realabschluss haben. Meine Frage: Wie stehen meine Chancen mit 23 eine Ausbildung zu finden? Dazu habe ich noch etwa ein Jahr nichts gemacht (Aufgrund meiner Psychischen Störung). Wie wirken sich die Lebenslücken auf die Bewerbung aus? Macht es einen Sinn sich mit so einem Lebenslauf zu bewerben, oder sollte ich lieber gleich mit dem Abi anfangen und danach mit dem Studium? Bin dankbar für jede Antwort!!! Geändert von admin (02.07.2011 um 17:17 Uhr) |
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#2
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| Bitte, bitte, bitte! Kann mir denn keiner helfen? ![]() ![]() ![]() |
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#3
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| Hallo Inferior, meine unmaßgebliche Meinung: wenn du dir zutraust es durchzuziehen, dann ist Abi und Studium besser für deine beruflichen Chancen als mit dem Realschulabschluss. Man kann zwar durchaus auch mit 23 einen Ausbildungsplatz finden, aber mit Lücke und dem Mangel an vorangegangener Berufstätigkeit, könnte ich mir vorstellen, dass es schwierig wird.
__________________ ______________________ schöne Grüße wombat Für jene die von Quantität auf Qualität schließen. Die Anzahl meiner Beiträge resultiert nur aus meinem zwanghaften Drang meine höchst persönliche, fachlich unbeleckte, bemüht vernünftige aber möglicherweise falsche Meinung zum Besten zu geben. Zögert also nicht, euch Rat von Experten zu holen, die dafür dann (hoffentlich) auch geradestehen. Ich gehöre nicht zu dieser Elite und tue letzteres auch nicht. |
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Inferior (20.04.2009) | ||
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#4
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| Das eine Jahr, welches eine "Lücke" darstellt, ist ja nicht entstanden, weil Du faul, sondern krank warst. Und bei einer Krankheit kann keiner vorhersagen, wie lange es braucht, bis man wieder völlig gesund ist. Ob Du nun zur VHS gehst oder das ABI machst und studierst, solltest Du davon abhängig machen, was Du beruflich einmal machen möchtest. Hast Du da schon eine genaue Vorstellung?
__________________ Liebe Grüße Ratgeberin http://arbeits-abc.de/Deutsche Knochenmarkspenderdatei MACHT MIT - JEDER EINZELNE ZÄHLT! Eure Fragen beantworte ich gern nach meinem besten Wissen. Eine Gewähr für die Richtigkeit und Vollständigkeit übernehme ich nicht. Alle meine Äußerungen, Kommentare und eigenen Beiträge, sind Ausdruck meiner persönlichen Meinung. Sie sind nicht als Rechtsberatung oder Ersatz zu verstehen. |
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Inferior (20.04.2009) | ||
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#5
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| Danke für die Antworten. Eine genaue Vorstellung habe ich nocht nicht, aber sollte schon ein Beruf sein, wo man viel verdienen kann. Welchen Zweig ich gehe wird sich zeigen, wenn ich meinen Abschluss gemacht habe. Lg. Inferior |
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#6
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| Hallo! Welche Berufe würden dir denn gefallen? Hast du da schon eine Vorstellung? Wenn du viel Geld verdienen willst dann wäre es vielleicht gar nicht so verkehrt das Abi nach zu holen und eventuell zu studieren. Ich will jetzt nicht sagen, dass man sich ohne Abi und Studium nicht hocharbeiten könnte und so auch zu gutem Gehalt kommen kann, aber mal ehrlich, wie groß sind die Chancen heutzutage noch gutes Geld zu verdienen ohne akademische Vorbildung oder zumindest eines Abiturs. Die Chancen sind zwar da, aber äußerst gering. Klar, auch Akademiker können durch Schicksalschläge in den Niedriglohn abrutschen, aber das geschieht selten. Das gilt in meinen Augen besonders für Deutschland. Aus dieser Sicht gesehen wäre zumindest ein Abitur wichtig. Aber es kommt natürlich drauf an, ob du dir das Abi (und vielleicht Studium) wirklich zutraust und von vielen anderen Faktoren. Und das mit dem Einen Jahr sehe ich genauso wie die anderen, du warst ja nicht faul, sondern krank. Da würde ich mir eher weniger Sorgen machen. Mache auf jeden Fall erstmal einen guten / sehr guten Realschulabschluss, das ist niemals verkehrt. Während dieser Schulzeit kannst du ja nebenher schon mal nach denken was dich beruflich wirklich interessiert und ob ein Studium sinnvoll wäre. Dann kann man immer nooch weiter sehen wegen Ausbildung und co. Mit 23 ist man nicht zu alt für eine Ausbildung, im Gegenteil, ich kenne einige Personen mit Machthabe in Firmen, die grundsätzlich Ausbildungsstellen lieber an Leute zwischen 20 und 23 vergeben als an jüngere. Ihre Begründung ist, dass für sie die meisten jungen Leute, die nach der 10 die Schule verlassen, noch viel zu unreif erscheinen für eine Ausbildung. Mit 20/21/22/23 sieht die Welt für die meisten dann wieder anders aus. Sie wissen was sie wollen, haben sich die schlimmsten Hörner angestossen wie man so schön sagt und sind zum großen Teil schon etwas vernünftiger geworden. In meiner Berufsschulklasse sind drei Leute sogar über 25 (aber U30) und machen auch gerade die Ausbildung. Die drei besagten Personen haben vor der Ausbildung studiert, zwei haben abgebrochen, eine hat zu Ende studiert und war sogar selbstständig. Ich selbst habe meine Ausbildung z.B. "erst" mit 21 angefangen, weil ich nach einem Realschulabschluss mit Qualifikation noch zwei Jahre auf einem Gymnasium war mit Ziel Abitur. Leider klappte das dann nicht so ganz, bei mir ebenfalls durch psychische Probleme. Deswegen brach ich in der 13.1 ab und ging mit dem schulischen Teil der FHR vom Gymnasium. Deswegen, glaube mir, du brauchst dir wegen der Lücken und dem einen Jahr Ausfall wegen Krankheit keine Gedanken zu machen, da kenne ich Leute, die riesige Lücken im Lebenslauf haben weil sie zu faul / bequem waren mal was zu machen. Die sollten sich Gedanken und Sorgen um die Zulunft machen. Aber du? Nein. Du bist nicht faul, du willst was erreichen, und das ist auch die Einstellung, die man braucht, um beruflich wirklich weiterzukommen. Ich wünsche dir auf jeden Fall alles gute für deinen weiteren Weg und das du einen gut bezahlten Job bekommen wirst, der dir auch Spass macht. Denn das finde ich persönlich auch nicht unwichtig. |
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Inferior (21.04.2009) | ||
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#7
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| Danke für die tolle Unterstützung! Hast mir Mut gemacht und in einigem aufgeklärt. Bisher habe ich mich für Psychologie interessiert, vielleicht wird es auch mein Berufswunsch werden. Lg. Inferior |
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