Ausbildung oder Umschulung als (alleinerziehende) Mutter?
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Ausbildung oder Umschulung als (alleinerziehende) Mutter?

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Alt 15.11.2010, 10:58
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fleckiundchi befindet sich auf einem aufstrebenden Ast
Frage Ausbildung oder Umschulung als (alleinerziehende) Mutter?


Hallo, ich bin neu hier und hoffe, daß ihr mir helfen könnt. Ich bin 33 Jahre alt, habe 1994 eine Ausbildung zur Einzelhandelskauffrau gemacht, aber nie darin gearbeitet. Fachhochschulreife nachgeholt. Danach "normale" Arbeit, zuletzt 8 Jahre Techn.Kundenberaterin Telekom. Eigentlich habe ich die (mündliche) Zusage einer Reha-Umschulungsmöglichkeit (im Jahre 2005 erhalten). Jetzt Antrag bei DRV (sind nicht zuständig), Weiterleitung Agentur für Arbeit, mit dem Ergebnis, daß erst wieder (neue) medizinisch/psychologische Gutachten erstellt werden müßten, was für mich wieder eine Qual wäre (ohne nähere Erläuterung)
Ich habe einen Sohn von 11 Monaten und lebe auch mit meinem Partner / Vater des Kindes zusammen. Er arbeitet Vollzeit, muß aber Unterhalt an zwei Kinder aus 1. Ehe zahlen / Scheidung läuft. Daher haben wir so wenig Geld, daß wir auf Hartz 4 angewiesen sind. Allerdings erhalten wir "nur" 45€, denn das Amt akzeptiert einige Fakten (Unterhalt) nicht, sonst bekämen wir mehr. Nun gut, wir (über-)leben von 184€ Kindergeld

Nun meine Fragen: Was wäre besser, eine Umschulung (sollte sie denn genehmigt werden) zu machen und damit abhängig von irgendwelchen Gutachtern und Gutwill des Amtes zu sein oder "auf eigene Faust" eine Ausbildung zu machen? Ich möchte unbedingt weg vom Amt (ARGE). Allerdings, nehmen wir mal an, ich bekäme nur 300€ Ausbildungsgehalt. Das wäre natürlich zum Leben viel zu wenig, da ich ja auch einen Krippenplatz bezahlen müßte etc. Wäre da zum Beispiel irgendwoher eine Aufstockung möglich (zum Beispiel Agentur für Arbeit, statt Umschulungskosten)?
Wenn weder Umschulung finanziert wird, noch eine Aufstockungsmöglichkeit besteht, werden wir zukünftig nicht mehr "richtig überleben" können. (Bisher bekam ich noch Elterngeld und Essen kaufen wir bei der Tafel). Wäre es eine Möglichkeit, daß mein Partner und ich wieder jeweils eine eigene Wohnung nehmen und ich dementsprechend als alleinerziehende Mutter Anrecht auf Fördermaßnahmen jeglicher Art hätte? Wie würde es dann finanziell aussehen? Ich weiß, dann wäre die ARGE wieder im Spiel...Oh, man, ich bin echt verzweifelt Ich bin über jeden Tipp dankbar.
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Alt 15.11.2010, 12:45
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Standard AW: Ausbildung oder Umschulung als (alleinerziehende) Mutter?

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Zitat von fleckiundchi Beitrag anzeigen
Hallo, ich bin neu hier und hoffe, daß ihr mir helfen könnt. Ich bin 33 Jahre alt, habe 1994 eine Ausbildung zur Einzelhandelskauffrau gemacht, aber nie darin gearbeitet. Fachhochschulreife nachgeholt. Danach "normale" Arbeit, zuletzt 8 Jahre Techn.Kundenberaterin Telekom. Eigentlich habe ich die (mündliche) Zusage einer Reha-Umschulungsmöglichkeit (im Jahre 2005 erhalten). Jetzt Antrag bei DRV (sind nicht zuständig), Weiterleitung Agentur für Arbeit, mit dem Ergebnis, daß erst wieder (neue) medizinisch/psychologische Gutachten erstellt werden müßten, was für mich wieder eine Qual wäre (ohne nähere Erläuterung)
Ich habe einen Sohn von 11 Monaten und lebe auch mit meinem Partner / Vater des Kindes zusammen. Er arbeitet Vollzeit, muß aber Unterhalt an zwei Kinder aus 1. Ehe zahlen / Scheidung läuft. Daher haben wir so wenig Geld, daß wir auf Hartz 4 angewiesen sind. Allerdings erhalten wir "nur" 45€, denn das Amt akzeptiert einige Fakten (Unterhalt) nicht, sonst bekämen wir mehr. Nun gut, wir (über-)leben von 184€ Kindergeld

Nun meine Fragen: Was wäre besser, eine Umschulung (sollte sie denn genehmigt werden) zu machen und damit abhängig von irgendwelchen Gutachtern und Gutwill des Amtes zu sein oder "auf eigene Faust" eine Ausbildung zu machen? Ich möchte unbedingt weg vom Amt (ARGE). Allerdings, nehmen wir mal an, ich bekäme nur 300€ Ausbildungsgehalt. Das wäre natürlich zum Leben viel zu wenig, da ich ja auch einen Krippenplatz bezahlen müßte etc. Wäre da zum Beispiel irgendwoher eine Aufstockung möglich (zum Beispiel Agentur für Arbeit, statt Umschulungskosten)?
Wenn weder Umschulung finanziert wird, noch eine Aufstockungsmöglichkeit besteht, werden wir zukünftig nicht mehr "richtig überleben" können. (Bisher bekam ich noch Elterngeld und Essen kaufen wir bei der Tafel). Wäre es eine Möglichkeit, daß mein Partner und ich wieder jeweils eine eigene Wohnung nehmen und ich dementsprechend als alleinerziehende Mutter Anrecht auf Fördermaßnahmen jeglicher Art hätte? Wie würde es dann finanziell aussehen? Ich weiß, dann wäre die ARGE wieder im Spiel...Oh, man, ich bin echt verzweifelt Ich bin über jeden Tipp dankbar.
Hier sind zwei Familien betroffen, wem was zusteht, müssen die jeweiligen Rechtsanwälte ausrechnen. Das betrifft dann auch eure Sozialansprüche hinsichtich ALGII.

Umschulung, bei ALGII und Kind <3 ? Das glaube ich eher nicht.

Schulung auf eigene Faust?

Keine gute Idee, dann löst sich das ALG II in Luft auf.
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  #3  
Alt 15.11.2010, 15:16
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Zitat:
Zitat von Counselor Beitrag anzeigen
Hier sind zwei Familien betroffen, wem was zusteht, müssen die jeweiligen Rechtsanwälte ausrechnen. Das betrifft dann auch eure Sozialansprüche hinsichtich ALGII.

Umschulung, bei ALGII und Kind <3 ? Das glaube ich eher nicht.

Schulung auf eigene Faust?

Keine gute Idee, dann löst sich das ALG II in Luft auf.


Hallo, danke für die Antwort. Aber so ganz verstehe ich die nicht.... Was meinst Du mit "zwei Familien betroffen und Rechtsanwälte"? Wenn ich mich (nur räumlich) von meinem Partner trennen würde oder meinst Du uns als Familie und die Familie meines Partners, also seine zwei Kinder, für die er Unterhalt zahlt? Würde ich mich trennen, stünde unserem Sohn ja auch Unterhalt von ihm zu, sprich, er müßte an drei Kinder zahlen.

Mir geht es darum, daß, wenn ich mit meinem Sohn eine eigene Wohnung nehme, müßte mir das Amt ja theroetisch vollen Hartz4-Satz zahlen. Da ich aber auf Dauer nicht davon leben möchte, möchte ich wieder ins Berufsleben. Nur jetzt eben schneller, als gedacht, weil wir von 45€ (für drei Personen) nicht leben können.
Und da ich eben ein theoretisches Anrecht auf eine Reha-Umschlung (Reha-Abteilung der Arbeitsagentur) habe, stelle ich mir unter den gegebenen Umständen die Frage, ob ich die Reha-Umschulung machen sollte oder eine "normale" Umschulung (auch über Arbeitsagentur bzw. ARGE?!) oder auf beide Ämter, was die Finanzierung der Umschulung angeht, verzichte. Dann würde ich auf dem normalen Arbeitsmarkt eine ganz normale Ausbildung machen, wie Jugendliche es tun... hätte aber mit Sicherheit zu wenig Ausbildungsgehalt, um mein Leben selbst zu finanzieren (unabhängig davon, ob ich dann alleine lebe oder mit meinem Partner zusammen). Daher würde ich gerne wissen, ob dann eine Aufstockung möglich wäre (eben auch wieder ARGE oder Arbeitsagentur....wäre für die aber ja besser, da sie dann weniger zahlen, als wenn ich gar nichts mache).
Vielleicht kannst Du (oder jemand anderes) mir da nochmal weiterhelfen. Danke
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