Ausbildung zu ende ohne Betrieb?
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Ausbildung zu ende ohne Betrieb?

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  #1  
Alt 07.10.2008, 14:25
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Hallo.

Ich habe mich hier schon ein bisschen schlau gelesen bei euch und habe auch Leute gefunden die ein ähnliches Problem haben wie ich.

Ich befinde mich zur Zeit im 4. Lehrjahr als Elektroniker (3 1/2 Jahre). Vom Anfang an gab es Probleme im Betrieb. Welche meines Erachtens alles lapalien waren. Alles ging ziemlich auf die Psyche. Habe Überstunden gerissen ohne Ende die ich nicht abfeiern darf. War deshalb oft krank in meiner Ausbildungszeit. Mittlerweile sinds 75 Tage. Nach der Gesellenprüfung Teil 1 habe ich mich in anderen Betriebe beworben um dort meine Ausbildung zu ende zu machen. Leider Ohne Erfolg. Bis heute an gabs immer wieder Stress wegen Lapalien. Vor 2 Wochen kam eine Abmahnung, weil ich angeblich den Stundenplan der Berufsschule gefälscht hätte. Stimmt natürlich nicht. Das ist eine lange Geschichte voller mißverständnisse und Sturheit. Obwohl alles geklärt schien, nahm mein Chef die Abmahnung nicht zurück. Ich habe dann meine Anwältin eingeschaltet. Seitdem redet mein Chef kein Wort mehr mit mir. Klarer Fall von Mobbing, aber letztendlich solls mir egal sein. Ich möchte auch nicht mit ihm reden.
Ich hatte ausserdem im laufe der Ausbildung mehrere Gespräche mit dem Ausbildungsberater unserer Handwerkskammer, um dort etwas Hilfe zu bekommen. nachdem meine Anwältin mit der Abmahnung alles geklärt hat, möchte ich nochmal mit der HWK sprechen und wenn möglich einen Weg finden die Ausbildung nur Schulisch zu Ende zu machen. Nicht mehr zur Firma gehen und dann natürlich auch keine Vergütung mehr zu bekommen.
Mitte Dezember fangen die Prüfungen an. Von der Firma bekmme ich 0 Unterstützung und darf dort auch nur die Drecksarbeit machen.

Was meint ihr wie stehen meine Chancen das ich die Ausbildung ohne Betrieb zu ende machen kann? Ich bin bei der HWK Bremen. falls jemand schon mal Erfahrungen habe sollte.

Ich danke euch vielmals im voraus.
mfg
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  #2  
Alt 07.10.2008, 14:37
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Du hast einen Ausbildungsvertrag.

Das bedeutet, es hat sich jeder an seinen Teil des Vertrages zu halten, nicht nur du, sondern auch dein Arbeitgeber.

Tritt bitte der Gewerkschaft bei und lasse dich klug machen, es muss nicht sein, dass du ohne Ausbildungsbetrieb dastehst.

Der Mitgliedsbeitrag für einen Auszubildenden dürfte noch erträglich sein.


---> Dr. Azubi :-)

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  #3  
Alt 07.10.2008, 14:48
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Zitat:
Zitat von shouw Beitrag anzeigen
Hallo.

Ich habe mich hier schon ein bisschen schlau gelesen bei euch und habe auch Leute gefunden die ein ähnliches Problem haben wie ich.

Ich befinde mich zur Zeit im 4. Lehrjahr als Elektroniker (3 1/2 Jahre). Vom Anfang an gab es Probleme im Betrieb. Welche meines Erachtens alles lapalien waren. Alles ging ziemlich auf die Psyche. Habe Überstunden gerissen ohne Ende die ich nicht abfeiern darf.

Als Auszubildender hast du keine Überstunden ohne Ende zu reissen. Du hast einen Ausbildungsvertrag, und keinen Arbeitsvertrag.

War deshalb oft krank in meiner Ausbildungszeit.

Falsches Verhalten! Altes Unrecht wird nicht durch neues Unrecht geheilt!

Mittlerweile sinds 75 Tage.


Nach der Gesellenprüfung Teil 1 habe ich mich in anderen Betriebe beworben um dort meine Ausbildung zu ende zu machen. Leider Ohne Erfolg.

Das war wohl klar, der neue Ausbilder fragt ja beim alten Ausbilder nach ...

Bis heute an gabs immer wieder Stress wegen Lapalien. Vor 2 Wochen kam eine Abmahnung, weil ich angeblich den Stundenplan der Berufsschule gefälscht hätte. Stimmt natürlich nicht. Das ist eine lange Geschichte voller mißverständnisse und Sturheit. Obwohl alles geklärt schien, nahm mein Chef die Abmahnung nicht zurück. Ich habe dann meine Anwältin eingeschaltet. Seitdem redet mein Chef kein Wort mehr mit mir.

Kein Wunder .... schon mal was von Deeskalation gehört ?

Klarer Fall von Mobbing, aber letztendlich solls mir egal sein. Ich möchte auch nicht mit ihm reden.
Ich hatte ausserdem im laufe der Ausbildung mehrere Gespräche mit dem Ausbildungsberater unserer Handwerkskammer, um dort etwas Hilfe zu bekommen. nachdem meine Anwältin mit der Abmahnung alles geklärt hat, möchte ich nochmal mit der HWK sprechen und wenn möglich einen Weg finden die Ausbildung nur Schulisch zu Ende zu machen. Nicht mehr zur Firma gehen und dann natürlich auch keine Vergütung mehr zu bekommen.
Mitte Dezember fangen die Prüfungen an. Von der Firma bekmme ich 0 Unterstützung

und darf dort auch nur die Drecksarbeit machen.

Dein Ausbilder hat dich ausbildungsgemäss zu beschäftigen.

Wenn er dich mit ausbildungsfernen Arbeiten beschäftigt, was schreibst du dann in dein Berichtsheft?



Was meint ihr wie stehen meine Chancen das ich die Ausbildung ohne Betrieb zu ende machen kann? Ich bin bei der HWK Bremen. falls jemand schon mal Erfahrungen habe sollte.

Ich danke euch vielmals im voraus.
mfg

Ich rate davon ab, die Beschäftigung aufzugeben. Das hätte Nachteile.

Bitte lasse dich bei der Gewerkschaft beraten und bitte keine überstürzten einsamen Entscheidungen.

Bezieht deine Familie staatliche Unterstützung (z.B. ALG II) ?

Wie alt bist du?

Wie finanzierst du dich, hättest du deinen Ausbildungsplatz aufgegeben?
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  #4  
Alt 07.10.2008, 15:55
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Bitte lasse dich bei der Gewerkschaft beraten und bitte keine überstürzten einsamen Entscheidungen.

Wie beschrieben werde ich mich vorher noch mit der HWK in verbindung setzen und mich beraten lassen was das beste ist.

Bezieht deine Familie staatliche Unterstützung (z.B. ALG II) ?

Nein. Beide Elternteile sind berufstätig

Wie alt bist du?

20

Wie finanzierst du dich, hättest du deinen Ausbildungsplatz aufgegeben?

Ich habe neben der Ausbildung noch einen Nebenjob. (Ausbilder ist informiert) Das wirft dann genug ab. Nach der Ausbildung kann ich dort fest angestellt werden.

Zitat:
Wenn er dich mit ausbildungsfernen Arbeiten beschäftigt, was schreibst du dann in dein Berichtsheft?
Ich schreibe die Arbeiten die ich ausgeführt habe ins Heft. Mein Chef hat sie so auch segniert

Geändert von shouw (07.10.2008 um 15:57 Uhr)
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