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#1
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| Hallo erstmal , Bin 17jahre alt und habe im august 2008 eine ausbildung in köln(300km von meinem hauptwohnsitz entfernt) angefangen als industrie-mechaniker nun habe ich eine allergie gegen kühlschmiermittel die allergietest stehen noch an der artzt meine aber schon es sieht nicht gut aus , welche möglichkeiten würden sich jetzt ergeben wenn ich abbreche , in meiner firma wird nicht damit gearbeitet aber das ist in der branche eher die ausnahme und wollte eigentlich später in den cnc bereich wo nur mit diesen stoff gearbeitet wird? Geht das so ohne weiteres und bekomm ich wenigstens dann arbeitslosengeld und könnte ich danach vielleicht eine umschulung oder etwas ähnliches über das arbeitsamt bekommen , würde dann vielleicht gerne in den IT-Bereich gehen , was erwartet mich jetzt eigentlich noch , Amtsartzt,Berufsgenossenschaft etc.? würde mich über schnelle antworten freuen bin ziehmlich am ende mit meinen latein xD . |
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#2
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| Wenn du eine Ausbildung abbrichst, wid das allgemein nicht gerne gesehen. Bei der Bewerbung auf eine andere Lehrstelle müsstest du dich erklären, ein krankheitsbedingter Abbruch - auch wenn es sich um ene Allergie handelt - erzeugt die Frage, an was du noch leidest und ob du die neue Ausbildung fachlich und gesundheitlich bewältigen kannst. So wie es aussieht, hast du noch keine Anwartschaft auf ALG I erworben, das bedeutet, du könntest bestenfalls ALG II beantragen, hier würdest du aber - weil du unter 25 bist - auf elterlichen Wohnraum verwiesen und müsstest sehr wahrscheinlich deinen jetzigen Wohnsitz aufgeben. Wie finanzierst du deine jetzige Ausbildung?
__________________ Was dich nicht umbringt, macht dich nur haerter. |
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#3
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| Wenn du in deinem Ausbildungsbetrieb nicht mit dem Allergen in Berührung kommst, zieh die Ausbildung da durch. Falls du dort übernommen werden solltest, hast du bei der Arbeit keine Beschwerden. Solltest du nicht übernommen werden, kannst du dich dann aufgrund der Allergie noch immer für Berufsunfähig erklären lassen. Das hat den Vorteil, dass du danach eine Umschulung finanziert bekommen kannst, und schon mal einen Beruf in der Tasche hast, auch wenn er dir wegen der Allergie nicht wirklich nützt.
__________________ Viele Grüße, FreiBir Um sicher Recht zu tun, braucht man sehr wenig vom Recht zu wissen. Allein um sicher Unrecht zu tun, muß man die Rechte studiert haben. Georg Christoph Lichtenberg |
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#4
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| Neija habe jetzt schon einen brief von der Berufsgenossenschaft bekommen dort mal angerufen und die meinten sowie meine ausbilder das man sich nochmal zusammen setzen muss dar es für nicht sinnvoll erscheit jemanden auszubilden der eine allergie auf gewisse berufsbedingte stoffe hat , muss jetzt erstmal auf arbeitsamt dar die mich auch mal sprechen wollen , mir ist nur wichtig was bringt mir die ausbildung wenn mich meine firma nicht übernimmt und dann stehe ich da und hab 3 1/2jahre in den sand gesetzt , würde auch notfalls fachabi nochholen und studieren gehen , was ich nach der lehre eh machen würde, steht mir eigentlich recht auf bäfög oder so etwas zu , dar ich dann auch wenn ich zurück ziehe wieder eine eigene wohnung nehmen müsste ? |
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