Ausbildungsabschlussprüfung
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Ausbildungsabschlussprüfung

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  #1  
Alt 13.01.2010, 14:24
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Hallo trotz meines Wissenstands habe ich auch mal wieder eine Frage an uns:


Mein Nachbar ist gerade in der Ausbildung zum Metallgestalter, kommt also aus meiner Berufsgruppe, nur habe ich Konstruktionstechniker gelernt.

Er ist jetzt in den Prüfungen.

Er hat mich gefragt wie das mit den Bewertungen funktioniert und ich habe von meinem alten Berufsschullehrer damals so einen zettel bekmmen, wo draufsteht wie das ganze funktioniert.

Er hat eine Zwischenprüfung (kleiner Theorieteil und Werkstück mit Fachgespräch) ganz gut gemeistert. In der Theorie hatte er eine 3, im Werkstück eine 4 und ich Fachgespräch eine 2.

Er hat insgesamt eine gute 3 in der Zwischenprüfung, die 30% der Gesamtnote der Ausbildung ausmacht.

Jetzt ist er in den Abschlussprüfungen, die sich wie folgt auseinandersetzen:

Theorie (3 Teile) (Teil B)

Arbeitsplanung: 40%
Metallgestaltung: 40%
Wirtschaft und Soziales: 20%

Praxis (3 Teile) (Teil A)

Funktionsprüfung: 35%
Werkstück : 35%
Fachgespräch: 30%


man darf, das weiß ich auch noch von mir, in der Praxis (Teil A) auf keinen Fall eine 5, also mangelhaft haben. Man MUSS in Teil A insgesamt auf ein glattes ausreichend kommen.

in der Theorie darf kein Prüfungsteil ungenügend sein, zusammen müssen Teil A und B (theorie und praxis) aber mindestens ausreichend sein.

Die Muttrer meines Nachbarjungen hat mir aufgebracht erzählt das sie sich furchtbare Sorgen macht, denn er hat erzählt das er vielleicht sein Werkstück verhauen hat und nicht mehr in den Betrieb geht, da es ihm dort nicht gefällt.

Sozial wie ich bin, habe ich natürlich etwas gegrübelt und nochmal nachgefragt. Das Gespräch ergab folgendes:

Er sagt das er in der Theorie ein "ganz gutes Gefühl" habe, also mindestens alles 4er hat in den Teilbereichen, das wäre dann ja ok.

In der Funktionsprüfung hat er eine 3, das wüsste er ganz sicher, da sein Lehrer ihm das gesteckt hat. Das Fachgespräch wäre noch offen.

Ich denke, das doch hier in diesem Fall alles glimpflich ist und die Sorgen der Mutter total unbegründet, oder?

Natürlich ist es nicht gut das er sich die letzten 3 Wochen vor Ausbildungsende dauernd krankmeldet, aber es geht doch mehr um die Prüfung als um eine Firma in der er eh nicht weiterarbeiten würde oder?

Ich habe den beiden gesagt das nach meinem Berufsschulzettel (Gott sei dank, das ich alles aufhebe xD) die Ausbildung NICHT in Gefahr ist, vorausgesetzt die Theorie ist wirklich akzeptabel und das Fachgespräch läuft auch einigermaßen.

Denn, selbst wenn das Werkstück eine 5 ist, gleicht die Funktionsanalyse die mit 3 gemacht wurde das ja auf eine glatte 4 aus, wenn das Fachgespräch dann auch mindestens 4 wird, ist er doch durch, oder?


Und keine Innung lässt die Azubis doch mit Absicht durchfallen oder?

Bei mir haben es alle, bis auf einer geschafft (plus die die vorher rausgeflogen sind) und das war aufgrund kontinuierlichen 5er in der Berufsschule.

Ich denke das der Ausbildungsabschluss für den Jungen kein Problem wird, eher das Arbeitszeugnis wegen den 4 Krankheitswochen vor Ausbldungsende, oder ist Krankheit kein Grund für ein schlechtes Ausbildungszeugnis?

Kennt sich da jmd. von euch aus?
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  #2  
Alt 13.01.2010, 18:30
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Zitat:
Und keine Innung lässt die Azubis doch mit Absicht durchfallen oder?
Offiziell bestimmt nicht. Aber wo ein Wille ist, da ist auch ein Weg...



Zitat:
Ich denke das der Ausbildungsabschluss für den Jungen kein Problem wird, eher das Arbeitszeugnis wegen den 4 Krankheitswochen vor Ausbldungsende, oder ist Krankheit kein Grund für ein schlechtes Ausbildungszeugnis?
Es ist schon auffällig, wenn jemand zu passender Zeit erkrankt. Man wird eine Formulierung finden, die sich entsprechend im Arbeitszeugnis bemerkbar macht.
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  #3  
Alt 13.01.2010, 18:42
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@nontestatum


du bist schon ein schlauer bengel Herr Moderator....natürlich hast du Recht.
Ich denke das bei persönlichen Differenzen da bestimmt alles offen ist. Ich blicke da nicht rein, ich hoffe der Junge mann hat wenigstens ein gutes Sozialverhalten, das ihm da keiner Steine in den Weg legt oder seine Leistungen so akzeptabel sind, das sie ihn da durchbringen.

Zum anderen, dem Arbeitszeugnis, ich habe gegoogelt und gefunden das einem mindestens eine 3 in dem Arbeitszeugnis zusteht (formuliert mit Zeugnissparche natürlich)...sollte da jetzt totale ******* drinstehen, kann ich der Mama empfehlen das über einen Anwalt umändern zulassen?

Grüßle
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