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#1
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| Hallo, ich bin jetz 17 Jahre alt und würde gerne mit 18 ausziehen.. ich mache eine Ausbildung und bin wenn ich 18 bin im 2.Lehrjahr und würde ca. 420€ Netto verdienen.. würde ich irgendwelche hilfen oder zuschüsse bekommen?! Vielen Dank im vorraus! |
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#2
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| hey.. also ich bin bereits in Ausbildung, und bin auch daheim ausgezogen und bekomme Ausbildungsbeihilfe vom Arbeitsamt (muss ich auch nicht zurückzahlen). Damit komme ich ganz gut zurecht. Es kommt auch darauf an, wieviel deine Ellies verdienen, und wieviel Geschwister man hat- natürlich auch, wieweit die Ausbildung (Wohnung) von daheim entfernt ist.. dann kann schon über 200, 300€ rausspringen, wenn du Glück hast =) lg! |
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#3
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| ja, du würdest vom staat die miete bezahlt kriegen,kann auch nur zum teil vom staat bezahlt werden.... ohne das siehts sonst finster aus...stromrechnungen und so musst du glaube selbst bezahlen...,hoffe das hilft dir weiter!!! |
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#4
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| Hallo! Ob du Hilfe bekommen könntest, hängt auch davon ab, ib der Umzug für die Ausbildung notwendig ist (also der Ausbildungsbetrieb z.B. sehr weit weg ist von deiner Wohnung). In dem Falle könntest du es mit BAB versuchen oder mit Wohnhilfe. Besteht aber für die Ausbildung keinen Grund zum Umzug, dann kann es auch durchaus sein das du nix bekommst an Hilfe. Dann könnte verlangt werden, das du weiterhin zu Hause wohnen bleibst bei deinen Eltern bis du deine Wohnung komplett alleine finanzieren kannst. Die Einstellung, dass man mit 18 ein Anrecht auf eine eigene Wohnung hat ist veraltet. Kannst du eine eigene Wohnung nicht ohne Hilfe vom Staat tragen, ist sie aber nicht notwendig für deine Ausbildung, so musst du laut Vatern Staat so lange bei deinen Eltern wohnen bleiben, bis du wie gesagt die Wohnung selbst tragen kannst, es triftige Gründe gibt für dich nicht mehr bei deinen Eltern wohnen zu können (z.B. häusliche Gewalt) oder eben wenn deine Ausbildungstätte SEHR weit weg ist von deinem zu Hause. Oder, falls du schwanger werden solltest, als Mutter hast du auch Anspruch auf eine eigene Wohnung. Es ist aber abzuraten, jetzt ein Kind zu bekommen in der Ausbildung, nur, um eine eigene Wohung zu bekommen. Liegt nix von oben genannten vor, so kannst du laut Vater Staat auch bis 25 bei deinen Eltern wohnen bleiben. Ist bei mir ja genauso, da habe ich mich bei vielen Stellen erkundigt, genauso erging es vielen von meinen Berufsschulkollegen. Mir wurde gesagt, dass ich jetzt gerne ausziehen kann wenn ich will, aber da ich weder unendlich weit von meinem Ausbildungsbetrieb wohne, auch keine häusliche Gewalt kenne und weder Mutter bin (Hab ich die mindestens nächsten zehn Jahre auch nicht vor und ich U25 bin), kann ich keine Hilfe von staatlicher Seite aus erwarten. Das man mit 18 einfach ausziehen kann und die Wohnung dann bezahlt bekommt bzw. man eine Hilfe dabei bekommt, obwohl ein auszug nicht nötig gewesen wäre, liegt schon Jahre zurück. Viele arbeitslose 18-Jährige oder geringverdienende 18-Jährige haben diese Hilfen damals ausgenutzt und deswegen wurden die Gesetze verschärft. Und das gilt nicht nur für unter 25-Jährige Hartz-4 Empfänger. Also entweder kannst du von deinem Ausbildungsgehalt + evt. Kindergeld deine Wunschwohnung bestreiten oder du musst den Wunsch nach einer eigenen Wohnung erstmal fallen lassen. Diese Regeln habe ich nicht gemacht, sie sind einfach so. |
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#5
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| So siehts leider aus und dann wird von der Jugend verlangt sie sollen selbständig und eigenverantwortlich lernen und handeln. Wie ist das zu realisieren wenn die jungen Leute bis 25 an Muttis Rockzippel hängen und nichts allein entscheiden können. Ist das nicht ein Wiederspruch? Ich möchte gerne eure Meinung dazu hören! |
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#6
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| das mit den voraussetzungen hab ich verstanden...aber iwie finde ich die formulierung "sehr weit weg" doch etwas schwammig...gibt es da festgelegte Kilometerzahlen die erreicht werden müssen? oder kann auch eine schlechte verkehrsanbindung bei distanzen unter 50km "sehr weit weg" sein? ich persönlich bin 17 jahre alt und fange im august eine ausbildung an. Ich möchte gerne von zu Hause ausziehen, weil ich in einem kleinen dorf mit nur mäßiger bis schlechter anbindung ans öffentliche verkehrsnetz wohne, selber noch kein auto fahren darf und ich meinen ebenfalls berufstätigen eltern auch nicht zumuten kann mich jeden morgen um 7 50 km weit zu fahren. Ich finde, dass es da keinen anderen ausweg gibt als dass ich ausziehe, allerdings weiß ich halt nicht, ob ich BAB bekommen würde, weil ich nicht weiß ob mein arbeitsplatz "sehr weit weg" ist. ich habe das mit dem BAB rechner der arbeitsagentur schonmal ausgerechnet, aber falls es halt nicht nötig wäre, dass ich ausziehe würde ich nichts bekommen. Wäre toll wenn das jemand weiß. |
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