Bedenken mit der Ausbildung
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Bedenken mit der Ausbildung

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Alt 20.03.2011, 21:38
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Standard Bedenken mit der Ausbildung


Hallo,

ich bin 17 Jahre alt und mache zurzeit eine Ausbidlung als Zerspanungsmechaniker (1.Lehrjahr seit 7 Monate). Ich glaube das es nicht der richtige Beruf für mich ist, weil es einfach kein Spaß macht und andere Dinge noch sind z.B. habe ich gerade nen Drehlehrgang und wir sollten die Aufbau der Maschine, Winkeln am Drehmeißel usw lernen was auch alles super geklappt hat.

Aber ich hab am ersten oder zweiten Tag was an der Maschine verstellt und hab es alleine nicht mehr "repariert" bekommen und hab den Ausbilder geholt und der hat es heile bekommen. Er sagte dann nur noch " ma gucken was du als nächstes kaputt bekommst" .

Dann haben wir das erste werkstück bearbeitet und bei mir hat das ein oder andere nicht gestimmt wie es verlangt war und beim prüfen habe ich dann gesagt " tut mir leid aber das passt bei mir nicht ganz" und dann sagte er " warum ist das nur bei dir so, die anderen bekommen das auch hin. du hast schon den reitstock der maschine fast kaputt gemacht"

ist das ne anspielung von ausbilder, vllt denkt er das ich in diesem beruf nichts zu suchen habe oder ist nur ein test und er will gucken ob ich "standhalten" kann also ich "hart" bin ?

bei mir im betrieb ist das auch so, wenn man was gezeigt bekommt, dass man es sofort 1:1 umsetzen muss und man keine fehler machen darf...

da frage ich mich, warum ich eine ausbildung mache, wenn man sofort alles können muss und keine fehler machen darf usw

es ist doch normal wenn man in der ausbildung fehler macht und nicht sofort alles 100% kann oder?

also so seh ich das...

ich hab mal bei Zerspanungsmechaniker/in - BERUFENET, Berufsinformationen einfach finden unter fähigkeiten geschaut und teilweise erfülle ich diese nicht, unter anderem auch aus gesundheitlichen gründen, weil ich was an der schilddrüse habe und deshalb immer müde, schlapp und deshalb auch weniger konzentrieren kann. auch wegen der Thalassämie die ich hab, dadurch bin ich auch müde, schlapp usw.

morgen hab ich ein arzttermin und weiß mehr und ob man was dagegen tun kann...

ich glaub auch das ich zu voreilig war mit dem beruf, weil im praktikum hat mir das schon spaß gemacht aber hab mich nicht richtig beschäftigt was man für fähigkeiten braucht...

aber ich hab mich halt extrem gefreut das ich nen ausbildungsplatz in diesem vermeintlichen Traumberuf bekommen hab...

Habe schon paar mal nachgedacht die ausbildung abzubrechen und hab mit meiner familie gesprochen und die stehen hinter mir und sagen wenn es nichts für dich ist dann mach was anderes und das ich halt vohrer zur arbeitsagentur gehen soll und mich testen lassen soll was ich am besten kann und meine interessen sind usw. das ist praktika usw machen soll

was meint ihr ?

die ausbildung macht mir kein spaß, aber ich wieß nicht ob das nur ne phase ist.
ich hab morgens schon keine lust zur arbeit gehen, weil es einfach kein Spaß macht...

ein teil von mir sagt brech ab und der andere nicht wiel man ja nen ausbildungsplatz nicht wie sand am meer bekommt usw...

und ob ich überhaupt noch nen ausbildungsplatz bekomme, wenn ich diese abbrehe hmmm ?

ich hoffe ich bekomm paar antworten...

schon mal danke
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  #2  
Alt 21.03.2011, 07:51
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Standard AW: Bedenken mit der Ausbildung

Lasse dich nicht demotivieren, als Auszubildender ist es dein Job, zu lernen. Fehler dürfen passieren, und wenn du etwas nicht weisst, musst du fragen, und du weisst ja: es gibt keine dummen Fragen, nur dumme Antworten.

Es ist durchaus möglich, dass du anfänglich Schwierigkeiten hast, üblicherweise entwickeln sich junge Leute dann aber ganz gut.

Wenn du vorzeitig aufgibst, wird es dir schwerfallen, eine gleichwertige neue Ausbildung zu finden, und ich denke, dass der Beruf, den du gewählt hast, eine gute solide Grundlage für deine spätere berufliche Entwicklung bietet, egal, ob du diesen Beruf später tatsächlich ausübst oder anderweitig quer einsteigst.

Also: Kopf hoch und nicht aufgeben. Wer den Kopf in den Sand steckt, knirscht später mit den Zähnen ...
__________________
Lieber himmlischer Vater, ein neuer Tag beginnt.
Gib mir neue Kraft und Geduld.
Tröste mich durch dein Wort.
Erquicke mich in meiner Mattigkeit.
Sei du bei mir, wenn Schmerzen kommen und ich mutlos werde.
Laß mich den Tag bestehen und dankbar annehmen,
was Menschen mir Gutes erweisen.
Du bist mein Vater, dir vertraue ich mich an.
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