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#1
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| Hallo, mache eine Ausbildung zum Elektroniker. Mir fällt der Lerntsoff (Berufschule -1mal die Woche) sehr schwer. Im Betrieb geht es. Soll ich mir was anderes suchen? MfG Geändert von derWolf (19.09.2010 um 17:14 Uhr) |
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#3
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| 1. Woche, mache aber erstmal weiter. 1. Woche ist schon wenig, aber ich habe schon ein Eindruck bekommen. |
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#4
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| Nach einer Woche kann man noch garnichts sagen. Ich vermute, es fällt dir deshalb schwer, weil auf der Berufsschule ein anderer Wind weht, möglicherweise war es auf deiner Hauptschule "easy" und "cool". Und jetzt auf der Berufsschule wohl eher nicht. Du musst dir Mühe geben und dich den Anforderungen stellen. Wenn du etwas nicht verstehst, fragst du den Lehrer. Selbst wenn es so sein sollte, dass die Frage "dumm" ist und die Klasse an zu grölen fängt: es gibt keine dummen Fragen, und die, die da grölen, sind mit ziemlicher Sicherheit auch nicht in der Lage, deine Frage vollständig und richtig zu beantworten. Und eines wirst du auch feststellen: du bist nicht der einzige Schüler mit Problemen, wenn du fragst, sprichst du auch gleichzeitig für die, die sich nicht getraut haben zu fragen. Blick dich genau um, wer von deinen Mitschülern auf Tauchstation geht: mit diesen schwachen Schülern bildest du einen Club (wenn die das wollen) und dann suchst du dir noch den üblichen vereinsamten Streber, der von allen ausgegrenzt wird. Der bringt dir dann noch etwas bei. Und deinem Club, wenn sie es zulassen. und die Leute in deinem Betrieb sollten dir auch helfen können, Meister, Gesellen, ... die sind hinsichtlich des Schulstoffes vielleicht ein bisschen eingerostet, aber es spricht ja nichts dagegen, das zu ändern ... Wo sitzt du in der Berufsschule? Ich vermute: ganz hinten, hast dich da versteckt und verkrümelt ... ändere das, du musst vorne sitzen, da, wo der Lehrer dich sieht und wo du lesen kannst, was er an die Tafel schreibt oder an die Wand projeziert. Wenn du detailliert schreibst, was dir schwerfällt, kann man dazu vielelicht auch noch Hinweise geben.
__________________ Was dich nicht umbringt, macht dich nur haerter. |
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berliner_sucht (21.09.2010) | ||
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#5
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| Du hast RECHT! Ich gebe ja auch nicht auf. Bloß reicht es 50% zu verstehen? Wie ist es eigtl. mit anderen Berufen (z.B. Maler oder Maurer)? Gibt es "Leistungsunterschiede" zwischen verschiedenen Berufen? |
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#6
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| Wenn du nach einer Woche 50% verstehst, ist da ja schon mal ein Anfang. Deshalb ist es wichtig, das du am Ball bleibst, Lücken müssen baldigst gefüllt werden, sonst entstehen da Krater, die nicht mehr zu füllen sind. Wenn du deinem Lehrer auf den Keks gehst, weil du ihn mit Fragen löcherst, er sich am Ende auch vor der Situation sieht, dass er dir Nachhilfe erteilen muss oder Lehrstoff bieten muss, den du eigentlich beherrschen müsstest, ist das nicht besonders schlimm. Schlimm wäre, wenn er in einem halben Jahr einen demotivierten Schüler hätte, der da nur noch seine Zeit absitzt. Sinnvoll wäre es, den Lehrer zu bitten, zunächst noch einmal einen Grundlagenkurs zu veranstalten, also wo das gelehrt und gezeigt wird, was man evtl. schon wissen müsste, wie zum Beispiel Bruchrechnen, Umstellen von Formeln, Algebra, Prozentrechnen, Wurzelziehen, hat der Lehrer das repetiert, ist es auch für ihn einfacher, seinen Stoff zu vermitteln. Hilfreich wäre auch, mal in die Stadtbücherei zu gehen und Ausschau nach alten Schulbüchern zu halten, gerade in den alten Schinken wird oftmals sehr gut erklärt, weil diese Bücher noch nicht pädagogisch und akademisch verquast und die Autoren noch nicht in esotherische Höhen abgehoben sind. Aktuell - Europa-Lehrmittel Bei den verschiedenen Berufen gibt es sicherlich Nuancen, was die Anforderungen angeht. Aber es ist so, dass alleine durch den technischen Fortschritt die Anforderungen gestiegen sind, das trifft auf alle Bereiche und Berufe zu. In der Vergangenheit hat man für einige einfachere Bereiche eigene Berufsbezeichnungen und Abschlüsse geschaffen, ob das aber wirklich hilfreich war, wage ich zu bezweifeln. Was hilft es einem, wenn man sich Logistiker nennt und nichts anderes als ein Hilfspacker ist. Ein Lehrstellenabbruch bringt dich nicht weiter, es ist aber nicht so, dass du in einer Falle steckst. Es ist nur so, dass du jetzt herausgefordert bist, etwas mit ernstem Eifer zustande zu bringen, das ist für dich möglicherweise ungewohnt.
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berliner_sucht (21.09.2010) | ||
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#7
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| DANKE! Ich werde mir MÜHE geben! Wie gesagt: Noch habe ich nicht aufgegeben. Der Lehrer hat uns gesagt das die Schulnoten nicht so wichtig sind, da nur die Zwischenprüfungen und die Abschlussprüfung wichtig für den Beruf sind. Natürlich muss man für die lernen. Nach dem Wochenende sehe ich das auch anders. Das war ein Tag Berufsschule, und ich habe auch später ((die anderen hatten da schon 2 Tage BS)) angefangen. |
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#8
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| Ich habe nun ein anderes Angebot bekommen! Objektbeschichter (2 Jahre; 1 Woche Internat - 2 Wochen Betrieb im wechsel). Was würdet Ihr empfehlen? |
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#9
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| Mache die Ausbildung weiter! |
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