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#1
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| Hallo meine lieben, habe mein Abitur mit einem "normalen" Schnitt von 2,x abgeschlossen. Bin also kein Überflieger aber auch nicht schlecht. Ich habe vor im September eine Ausbildung zur Industriekauffrau zu beginnen. Nebenbei würde ich gerne an einer privaten Sprachenschule spezielle Englisch-Kurse belegen. Mein Ziel ist es nämlich einmal einen Beruf (Import Export?) zu haben, in dem ich mit der englischen Sprache zu tun hab. Hat mir am Gymnasium gut gefallen (hatte nen 1er) und ich denke damit lässt sich auch hübsch Geld verdienen. Ich hoffe, dass ich mit entsprechenden Leistungen meine Ausbildung nach 2 Jahren abschließen kann - dann wäre ich Ende 21, anfang 22. Und danach noch ein Studium? Richtung BWL oder so? Ich weiß überhaupt nicht ob das der richtige Weg ist, aber der große Pluspunkt der Ausbildung im Moment ist eben, dass ich Geld verdienen kann und auf ein evtl. Studium sparen kann. Was meint ihr? Kommentare & Meinungen? =) LG |
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#2
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| Hallo Sunnie.... Ich werd dir erstmal ein wenig über meinen Werdegang erzählen... Ich habe nach der 10 Klasse mit dem erw. Sek 1 (Gym) meine Ausbilung zur Industriekauffrau begonnen. Ich war die jüngste, 90% der Mitazubis hatten einen Handelsschul-, höhere Handelschulabschluss, Abi, oderWirtschaftsabi. Ich hab dann wegen guter Leistungen die Ausbildung vekürzt und hab ein paar Jahre gearbeitet. Dann habe ich meinen Personalfachkaufmann gemacht, ein "Meisterabschluß" der Industrie- und Handelskammer und im Anschluß daran nebenberuflich Wirtschaftsrecht an der FH studiert. Ich und auch meine Mitazubis hatten abgesehen von Zollformalitäten nahezu nichts mit Import/Export zu tun. Die Frage ist ob für den Berufswunsch nicht ein Außenhandelskaufmann oder Speditionskaufmann oder ähnliches passender wär. Aus meiner alten Schulklasse haben die meisten erst studiert... 8 Jahre nach dem Abi kann man aber sagen, dass diese Leute nicht erfolgreicher waren, nicht mehr verdient haben oder ähnliches. Tatsächlich schienen die, die Ausbildung gewählt haben und dann - evtl- studiert haben, reifer. Es gibt natürlich viele Studiengänge die in deine Richtung gehen... auch internationaler Handel etc. ![]() Nur mit tollen Englischkenntnissen kommst du heut nicht mehr viel weiter, im Gegenteil, ist das eher eine Grundvorraussetzung. Und mit dem hübsch Geld verdienen gehört natürlich dazu, dass du nen Fuß in der richtigen Tür hast. Du müsstest also besser noch mindestens eine weitere Sprache gut sprechen...httest du spanisch, Französisch oder Latein? Kennst du jemanden der etwas macht was du langfristig anstrebst? Dann solltest du mal ganz genau nachfragen, welche Vorraussetzungen er und seine Kollegen damals erfüllen musten und was sie denken was man in 5 oder 10 Jahren braucht. Also, wenn du es mit der Ausbildung im richtigen Unternehmen landest (warum nicht duales Studium?), dann wirst du einiges an Fortbildungen, aber kein Studium mehr machen müssen. Allerdings ist es auch so dass viele Unternehmen gerne einen Studienabschluss "auf dem Papier" haben wollen bei führenden Positionen. Also, ich schätze so richtig hab ich dir damit nicht weitergeholfen Kann nur sagen dass ich nie bereut habe erst ne Ausbildung gemacht zu haben
__________________ Liebe Grüße, coquette Vollblut-Personalerin (alle Antworten nach bestem Wissen und Gewissen, ohne Gewähr) The big things you can see with one eye closed. But keep both eyes wide open for the little things. Little things mark the great dividing line between success and failure Jacob M. Braude |
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#3
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| schön zu hören, das baut mich doch ein bisschen auf zu den Sprachen: Ja, ich habe mein großes Latinum und spreche Französisch, hätte auch nichts dagegen irgedwann noch Spanisch o.ä. zu lernen Im Moment hab ich schon einen festen Ausbildungsplatz. Ich weiß auch nicht so Recht, auf ein duales Studium hatte ich irgendwie keine Lust bzw. hab mich nicht getraut, weil ich dann hätte wegziehen müssen etc. und das ist schon eine sehr große Umstellung für mich. Ein kleines "Problem" bei meinem Ausbildungsbetrieb ist, dass wir keine richtige Import/Export-Abteilung haben. Mein Ausbilder ist jedoch darüber informiert, dass ich in diese Richtung gehen will und war darüber sehr erfreut. Dazu muss ich sagen, dass ich in einem wachsenden Unternehmen bin, welches jährlich ausbaut und expandiert. Deswegen habe ich mich eben dazu entschlossen neben der Ausbildung an der privaten Sprachenschule noch Englisch-Kurse zu belegen.... |
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