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#1
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| Hallo, die Situation ist folgende: Ich begann mit 18 meine (5-jährige) Ausbildung zur Erzieherin in Bayern, konnte diese mit Ach und Krach und einer Ansammlung von Schulden 2,5 Jahre irgendwie durchziehen, doch dann brach mir das Geld wirklich das Genick und ich musste abbrechen. Meine Familienverhältnisse sind leider nicht die Besten. Meine Mutter ist nicht in der Lage mich finanziell zu unterstützen, daher lassen wir sie jetzt mal komplett aus der Geschichte draußen. Zu meinem Vater habe ich seit Jahren nur noch via Anwalt Kontakt, da er letztendlich der Grund dafür ist, dass meine derzeitige Situation ist, wie sie ist... Er verweigert jegliche Unterhaltszahlungen, zahlt, wenn überhaupt, nur sporadisch, der Unterhaltsprozess jedoch ist seit VIER Jahren ergebnislos... Ich kann nicht sagen, woran es liegt, ob mein Fall nun besonders schwierig ist, mein Anwalt ne Pfeife ist oder das Gericht einfach desinteressiert... Vermutlich spielt alles eine Rolle.. Ich möchte meine Ausbildung gerne unbedingt fortsetzen, doch wenn das finanzielle Problem bleibt, weiß ich nicht, wie ich das schaffen sollte. Es ist genau mein Ding, ich glaube, es gibt keinen Job für den ich geeigneter bin und der mir persönlich auch mehr Spaß bringt, d.h. letztendlich weiß ich gar nicht, was ich sonst machen sollte... Ich hatte zur Verfügung: 154€ Kindergeld und sporadisch 130€ Unterhalt, das Bafög kam für mich leider zu spät, das wären dann aber auch noch mal 343€. Das Problem ist aber, dass ich mich auf die Unterhaltsleistungen nicht verlassen kann bzw. mein Vater wohl den gleichen Krieg von vorn beginnen wird, wenn ich wieder Unterhalt einfordere... Gibt es denn keine zusätzliche Möglichkeit in Form eines zinslosen Kredites o.Ä.? Förderungen? Stipendien? Ich weiß zwar von einem Ausbildungskredit, den würde ich allerdings erst ab Ausbildungsjahr 4 erhalten, was für mich zu spät wäre... Weiß jemand Rat? Natürlich würde ich nebenher auch jobben (weiß nicht, wie viel da neben Bafög möglich ist...?), aber in/um München wohnen, weshalb ich im Schnitt natürlich etwas mehr Geld zum Leben bzw. vor allem für die Miete benötige als jemand, der z.B. im Norden wohnt. LG Sheela |
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#2
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| Hier müsste die Zuständigkeit geklärt und festgelegt werden, wie die Berufsausbildung gefördert werden kann: Bafög, BAB und inwieweit mit Wohngeld oder ALG II ergänzt werden kann.
__________________ Was dich nicht umbringt, macht dich nur haerter. |
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#3
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| Huhu, diese Tatsache ist geklärt, habe ja Bafög bekommen, wenn auch viel zu spät... BAB bekomme ich nicht, da es sich um eine schulische Ausbildung handelt. Da es vom Bafög-Amt einen geringen Mietzuschuss gibt (aber immerhin), kann man kein Wohngeld beantragen, so jedenfalls teilte mir dies damals die ARGE mit.. heute bei der Beratungsstelle erhielt ich eine etwas andere Auskunft. Das Hauptproblem ist aber eher mein Unterhalt, denke ich... |
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