Hallo Zusammen,
ich benötige Euren Rat. Meine Situation ist folgende:
Ich bin gelernter Datenverarbeitungskaufmann (Abschluß ´99), 40 Jahre jung, beziehe zur Zeit ALG2. Meine letzten Tätigkeiten waren in Callcentern, also haben nur noch entfernt etwas mit meiner ursprünglichen Ausbildung zu tun.
Alle meine Versuche noch einmal in meine ursprüngliche Tätigkeit als Netzwerktechniker fußzufassen schlugen fehl, sodass ich mich nun entschieden habe eine neue Ausbildung als Fachkraft für Veranstaltungstechnik zu beginnen. Noch liebr wäre es mir dies im Rahmen einer Umschulung machen zu können, da es ein Jahr kürzer wäre und ich obendrein von der Ausbildungsvergütung alleine auch nicht leben könnte. Meine Arbeitsvermittlerin teilte mir mit, dass sie grundsätzlich nur Bildungsgutscheine auszustellen, die 6 Monate nicht überschreiten und Ausnahmen dieser Regel gäbe es nicht.
Auch der ESF würde zur Zeit nur Maßnahmen im Berech der Altenpflege fördern. Einen Rehaantrag hatte ich auch bereits gestellt, der mir mit der Begründung abgelehnt wurde, dass ich ja nie als Datenverarbeitungskaufmann gearbeitet hätte, was in der IT - Branche auch nicht üblich ist unter seinem gelernten Titel eingestellt zu werden.
Jetzt bin langsam mit meiner Weisheit am Ende und kann mir nicht vorstellen, dass ich hier gerade unmögliches vorhabe, denn soweit ich weiss, lebe ich nicht in einem Land, in dem extreme Armut herrscht, also wird es wohl irgendeine Lösung geben. Nur welche ?
Kann mir hier jemand weiterhelfen ? Ich danke schonmal im Vorraus.