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#1
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| Mal ne Frage an jmd der sich mit dem ganzen ( rechtlichen ) Kram rund um die Ausbildung auskennt... Ich bin derzeit echt am Überlegen, ob ich die Stelle als Auzbine zur Kauffrau für Marketingkommunikation nicht während der Probezeit hinschmeisse und mich weiter vermitteln lasse über IHK/Schule ( hat schonmal nen Azubi hier gemacht, funktioniert seltsamer weise... ). Einerseits weil ich mir Sorgen mache, dass ich am Ende meiner Ausbildung zu wenig kann um auf dem Markt etwas wert zu sein. Die Sorge wird dadurch erhärtet, dass meine Kollegin ( auch Azubi ) in einem Jahr ausgelernt ist und auch kaum mehr kann als ich. Und selbst falls mir noch alles beigebracht werden sollte, was auf "unserem" Lehrplan steht, ist das nun nicht soo viel ( oder gefordert ): Analysen ( mehr oder weniger ) Texten ( Werbung ), Kalkulieren, Rechnungen schreiben und eventuell dann noch Umgang mit Photoshop, Dream Weaver und Websiten bauen... Ka vielleicht erwarte ich ja zuviel? =/ Das andere ist schwer zu erklären... Das meiste weiß ich nur durch meine Kollegin, scheint aber zu stimmen ( oder das Arbeitsgericht und einige Anwälte mögen meinen Chef sehr gerne ). Es scheinen die letzten drei ( von mehr weiß ich nichts ) Azubis vor ihrer Zeit gegangen zu sein, die eine noch in der Probezeit ( wegen einer anderen der gekündigt wurde und das Betriebsklima drum herum ). Was genau bei dem einen war kann ich nicht sagen, er scheint allerdings regen Kontakt mit dem Vertrauenslehrer unser Schule gehabt zu haben. Angeblich weil er gemobbt wurde oder so. Bei der, um der es mir eigentlich geht, wurde eine Kündigung wegen Schlechtleistung ausgesprochen. Allerdings erst, nach dem sie den Übernahmevertrag nicht unterschreiben wollte ( und sie krank war als sie krank war... ). Die Schlechtleistung bezog sich irgendwie auf ein Mailing, das sie angeblich falsch an die anderen Azubis übergeben hat. So, nach einigem hin und her hat sie ihre Gehalt und ihr Arbeitszeugnis per Arbeitsgericht eingeklagt. Schlechtleistung ist nicht unbedingt leicht zu halten wenn bereits ein Übernahmevertrag ( vom Chef ) unterschrieben wurde... Kurz nach dem dann die dritte Azubi gegangen ist, ist auch ein Vertrauenslehrer zu meiner Kollegin.. die hat damals aber, weiß nicht warum, nix dazu gesagt bislang Als dann zwei Azubis gegangen waren und nur noch meine Kollegin da war, musste diese ständig Überstunden machen. Zeitweise am Wochenende, zeitweise musste sie zusätzlich nach der Berufsschule rein ( Mo-Do, Freitags muss man immer rein ) oder eben länger bleiben.Vergütet wurden die Überstunden weder durch Freizeit noch durch Geld... So, nun bin ich seit Mai dabei, hatte bislang wenig bis gar nichts zu tun. Allerdings liegt uns nun unser Chef in den Ohren, das wir demnächst Überstunden machen müssen und Samstags rein müssen wegen "Intensiv-Schulungen"... Ich weiß jetzt ehrlich nicht wie ich mich verhalten soll =/ zu allem überföuss will meine Kollegin eventuell mit einem Attest vom Arzt ( psychische Belastung ) kündigen... Mit meinem Chef möchte ich in der Probezeit nur sehr ungern darüber reden ( er ist etwas... cholerisch ) und eig weiß ich ja das "Augen zu und durch" sich normalerweise besser macht im Lebenslauf... Außerdem will ich eig nicht so undankbar bzw unhöflich sein =/ Weiß jemand obs sinn macht deswegen mal mit einem Vertrauenslehrer oder der IHK zu sprechen? P.S.: Bin mir mit dem Topic/Unterforum echt unsicher hoffe habs richtig gepostet =/ Geändert von Mardi (22.07.2009 um 15:08 Uhr) Grund: hab was falsch geschrieben |
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#2
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| Hi Ich würde an deiner Stelle mal in ner ruhigen Minute mit deinem Vertrauenslehrer ein paar Worte wechseln. Dieser kann dir auch wirklich helfen und genau sagen was du machen kannst und was man bleiben lassen sollte. Der wird dich auch unterstützen wenn es so weit kommt und man die ihk hinzu ziehen muss. Das Problem ist bei dir das dein Chef dich einfach so ohne Grund rauswerfen kann, er müsste sich vor niemandem dafür verantworten oder rechtfertigen. Nach der Probezeit kann er das nicht mehr einfach so Da müsstest du schon beim klauen oder so erwischt werden. Der Firma schaden, auf welche Art auch immer. Ich kenne das Problem, habe das selbe durch gemacht ... habe vor 5 Jahren mit meiner Ausbildung angefangen. Allerdings nicht im Büro sondern auf dem Bau Macht aber meiner Meinung nach keinen Unterschied, ich habe auch alles mögliche machen müssen und wirklich nicht viel gelernt die erste Zeit. Nach der Probezeit wurde es aber immer schlimmer, habe zu dem Zeitpunkt mein Führerschein fürn Roller gemacht und was also mobil. Das führte dazu das der Chef von mir verlangt hat wärend den Pausen von Baustelle zu Baustelle zu fahren weil man mich dort gerade gebrauchen konnte um irgendwo Dreck weg zu räumen etc. Bei mir ging es so weit das ich irgendwan einfach so wütend war, als mich dann noch der "vorarbeiter" nene ich das einfach mal, **** angefahren hat in nem wirklich rauen Ton. Ich bin da einfach ein wenig ausgetickt hab ihn angeschrien und ein paar wirklich gemeine Dinge gesagt ... Sachen die ich sonst niemandem an dem Kopf werfen würde und wo ich mich ehrlich gesagt selber auch bin bisschen für schäme das ich so weit gegangen bin. Würde jetzt auch zu lange dauern das alles genau so zu erklären das man wirklich die Hintergründe usw versteht. Das ganze ist dann so weit eskaliert das er mich verprügeln wollte, ich war stärker. Zum Glück gab es einen Zeugen der bestätigen konnte das ich mich nur gewehrt habe und die Situation vorher schon recht gespant war. Es folgte ein Gespräch mit dem Betriebsrat und eines mit der Betriebsleitung, was ich bis dahin nicht wusste .. der Mann hatte schon zwei Abmahnungen wegen ähnlichen Vorfällen und wurde nur nicht entlassen weil ich ausgesagt habe das ich ihn provoziert habe. Stimmt ja auch irgendwo .. Joa, seit dem hatten die Leute auf einmal Respekt vor mir und haben mich erst mit vorsicht behandelt ... aber nach paar Tagen war das auch vom Tisch und ich habe nach fast 2 Jahren angefangen wirklich etwas zu lernen .. also praktische Erfahrung gesammelt. Edit. Was ich noch vergessen hatte, mir fehlen jetzt die 2 Jahre Praxis ... ich bin seit 2 Jahren arbeitslos. Informiere dich auf jeden Fall mal was Du gegen über dem Arbeitgeber für Rechte und für Pflichten hast. Er verpflichtet sich ja mit dem Ausbildungsvertrag auch dazu dir Fachwissen zu vermitteln und dich auszubilden, das ist ein wichter Punkt. Wenn du mit der Ihk oder deinem Vertrauenslehrer auf diesen Punkt eingehst solltest du dich unbedingt absichern das dein Chef dir nichts ankreiden kann. Da wären z.B die Berichtshefte usw. das muss alles einwandfrei sein Geändert von Vibro (22.07.2009 um 14:48 Uhr) |
| Folgender Benutzer sagt Danke zu Vibro für den nützlichen Beitrag: | ||
Mardi (22.07.2009) | ||
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#3
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| Das Berichtsheft ist ja auch so ne Geschichte ._: das sieht bei meiner Kollegin ganz toll aus, weil sie ständig schulungen drinnen hat.. Die "Schulung" dauerte meist ca 5 Minuten, in der ihr irgendwas schnell gesagt oder gezeigt wurde, was ihr nicht wirklich was gebracht hat. Allerdings würde sonst der Chef das Blatt nicht unterschreiben... Ich weiß halt nich ob ich mich einfach so beim Vertrauenslehrer melden kann, weil ich bislang noch nicht in der Schule war und das erst weit nach meiner Probezeit ( die endet diesen Monat ) im Oktober anfängt... Und afaik is es besser in der Probezeit zu kündigen als danach... |
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#4
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| Ich glaube du verstehst das falsch Nach der Probezeit kannst du hingehen und eine ordentliche Ausbildung verlangen, son Mensch von der Ihk wirkt wunder wenn der Chef sich quer stellt ![]() Es ist oft für junge Menschen schwer vorzustellen wie abgewixxt manche Menschen sein können ... gerade in Büro's etc. ist es oft schlim, da macht der Chef so gut es geht jeden zur Sau wegen fadenscheinigen Vorwänden oder einfach so weil er gerade Lust darauf hat. Aber du hast genau so Mittel und Wege an dein gutes Recht zu kommen ohne dabei der Dumme für jeden zu sein, glaub mir das ruhig. Ich meine, wenn dir der Job an und für sich gefällt. Versuch einfach die Probezeit noch rum zu bekommen und sieh dann zu das du dich mit deinem Vertrauenslehrer und/oder der ihk in verbindung setzt. Nichts ist schlimmer als eine abgebrochene Ausbildung im Lebenslauf, daraus schließen zukünftige Arbeitgeber das du nicht belasstbar bist, keine Lust hast zu arbeiten etc. Sieht einfach nicht gut aus und ausserdem, frage ich dich was willst du den sonst machen als Alternative? Ich weiß ja nun nicht wie als du bist, ob du schon ne eigene Wohnung hast oder so. Aber von irgendwas muss man ja doch Leben, meine Eltern machen hier jedenfalls übel Stress wenn die merken das ich mich mal paar Tage nicht bemühe irgendwo was zu finden an Arbeit. Ich kann mir schon vorstellen wie das da rund gehen kann im Büro, aber ich würde mir auch nicht alles gefallen lassen. Wenn du dich in die Opferrolle drängen lässt kommst du da nur ganz schwer wieder raus. Schon öfter gelesen das vor allem junge Frauen dem Psychoterror nicht standhalten und einfach krank machen und abbrechen. |
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#5
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| Bin bald 20 und wohne mit meinem Freund zusammen Es gibt hier allerdings viele Agenturen die jetzt mehr oder weniger kurzfristig wieder suchen, genauso wie es auch einige gibt, die gerade Leute aufnehmen, die ihren Ausbildungsbetrieb wechseln ( mussten )... Bin halt vor allem wegen dem Lehrplan von uns einfach verunsichert... |
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