Gibt es einen Ausweg?
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Gibt es einen Ausweg?

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  #1  
Alt 12.09.2011, 19:54
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Standard Gibt es einen Ausweg?


Hallo ihr alle zusammen,

ich bin neu hier und hoffe ihr könnt mir weiter helfen.

Ich mache aktuell eine Ausbildung zum Mechatroniker in einem großen Unternehmen.
Ich hab die Ausbildung letztes Jahr im September begonnen und wäre vorraussichtlich im Frühjahr 2014 fertig.

Nun zu meinem Problem, ich fühle mich überhaupt nicht wohl mit der Ausbildung.
Es ist überhaupt nicht das, was ich mir vorgestellt habe und kann mir nicht vorstellen, diesen Beruf je auszuüben.
Desweiteren fühle ich mich in meinem Ausbildungsbetrieb teilweise schikaniert und diskriminiert.
Mir wurde sogar schon mehrfach im Betrieb ein Aufhebungsvertrag angeboten.
Desweiteren fühle ich mich immer wieder durch die Ausbilder dadurch benachteiligt, dass ich nur ca. 200 Meter von der Firma wegwohne.

Ich würde gerne eine andere Ausbildung anfangen, aber kann nicht dort kündigen und mir was neues suchen geht nicht, da ich auf das Geld angewiesen bin.
Und von den 50 Bewerbungen, die ich dieses Jahr wieder geschrieben hab sind alle abgelehnt worden.

Ich weis einfach nicht, wie ich weiter vorgehen soll...
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  #2  
Alt 13.09.2011, 12:53
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Wieso diskriminiert und schikniert?

Migrationshintergrund? wenn ja, welche Nationalität? Deutsche Staatsbürgerschaft?
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  #3  
Alt 13.09.2011, 14:37
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Standard AW: Gibt es einen Ausweg?

Habe keinen MIgrationshintergrund, bin deutscher Staatsbürger.
Hab auch keine ausländischen Gene, weswegen man auf die Idee kommen kann.

Zum Thema diskriminiert und schikaniert kann ich ein paar Beispiele bringen.

Es wurde gefragt, wer für unseren Firmenparkplatz eine Parkplakette für's Auto braucht.
Da ich 200 Meter weit weg wohne hätte es sich nicht gelohnt, da ich zu dem Zeitpunkt aber mit dem Gedanken spielte umzuziehen wollte ich auch eine beantragen.
Es entstehen dem Unternehmen keinerlei Kosten, außer die 20 Cent für die Plakette, also ist das ja kein Grund die einem zu verwehren.
Ich hab also den Antrag ausgefüllt und wollte ihn bei meinem Ausbilder abgeben, woraufhin sich folgender Dialog ereignete.
Er: "Wofür brauchst du eine Parkplakette, du wohnst doch um die Ecke."
Ich: "Ich plane wegzuziehen und außerdem kann es ja sein, dass ich mal nicht zu Hause schlafe und dann halt mit dem Auto zur Arbeit komme."
Er: "Wenn du umgezogen bist kannste nochmal fragen, und mit dem wo anders schlafen brauchste mir nicht erzählen, wer will dich denn schon in seiner Wohnung haben"

Desweiteren hab ich nur Nachteile im Betrieb dadurch, dass ich so nah am Werk wohne.
Wenn ein Azubi zum Beispiel morgens seine Stempelkarte für die Zeiterfassung vergisst, dann wird er, wenn es nicht dauernd passiert, manuell vom Ausbilder eingebucht. Als ich aber meine Karte vergessen habe wurde ich nach Hause geschickt um diese zu holen und musste die dadurch verpasste Zeit auch noch nacharbeiten.
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  #4  
Alt 13.09.2011, 14:55
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Standard AW: Gibt es einen Ausweg?

Das mit der Parkplakette ist eigentlich normal, Parkplaketten werden üblicherweise erst dann vergeben, wenn Parkraum knapp ist und kontingentiert werden muss.

Stempelkarten verbleiben üblicherweie im Betrieb und werden nicht mit nach Hause geschleppt, wenn die aber trotzdem mitgenommen werden wie ein Dienstausweis, hat natürlich der Beschäftigte daraus alle Nachteile, wenn er die Karte vergisst.

Das musst du so hinnehmen und akzeptieren, auch wenn es nicht immer gerecht erscheint.

Abfällige Bemerkungen zu deiner Person sind aber eher nicht akzeptabel.
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  #5  
Alt 13.09.2011, 15:15
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Standard AW: Gibt es einen Ausweg?

Eine Parkplakette gilt bei uns nicht als Zufahrtsbestätigung zum Parkplatz, Parkraum ist mehr als genug vorhanden, es handelt sich lediglich um eine Plakette mit einer Nummer, wo man "anonym" zuordnen kann, wem das Auto gehört, das heißt, wenn es auf dem Parkplatz steht und das Licht brennt noch weis die Empfangsdame, wo Sie anrufen muss und solche Sachen.

Die Karten sind bei uns im Werk für alles, mit ihnen wird die Zeit gebucht, sie gelten als Zugangskarten zum Gelände, es wird in den Kantinen damit bezahlt und alles, wo man sich halt identifizieren muss.
Ich sagte auch nicht, dass es nicht normal ist, dann die Konsequenz zu tragen, was ich anmerkte war die Ungerechtigkeit, dass bei Leuten, die nicht direkt am Werk wohnen gesagt wird "ja ist ok, wir buchen dich manuell" und bei mir dnan gesagt wird "ja du kannst ja eben nach hause laufen"


Und was sich in den letzten paar Wochen immer wieder gehäuft hat sind nicht direkt ausgesprochene Anmerkungen, mit der Bedeutung, dass die Ausbilder froh wären, wenn ich kündigen würde...
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